Aktuelles 2010

Europameisterschaft u17 in Teplice CZE - Sarah schafft das „Double“

Am 25.06.2010 war es dann soweit,  Sarah Vogel vom SV Gotha 1950 hatte ihren großen Tag im Sportjahr 2010.

Zum zweiten Mal nach 2009 kämpft Sarah in ihrer noch jungen Laufbahn bei einer Europameisterschaft. Sarah erkämpfte sich wie im Jahr zuvor den Titel der Vize-Europameisterin

In Teplice startete sie in der GK -44 kg, in welcher sie der Tschechin Veronica Buckova in ihrem 1. Kampf   gegenüberstand und diesen mit Ippon für einen wunderbaren Fußwurf für sich entscheiden konnte. In Runde 2 traf Sarah dann  auf die stark kämpfende Marine Lhenry aus Frankreich, gegen welche sie noch im Mai beim Europacup in Polen verloren hatte. Doch diesmal erkämpfte sich Sarah durch einen taktisch sehr gut geführten Kampf den zweiten Sieg im Turnier und stand damit im Halbfinale der EM. Hier begegnete sie der sehr agil kämpfenden Sarah Strohmayer aus Österreich. In diesem 3. Kampf siegte Sarah mit zwei halben Punkten vorzeitig und machte damit den Einzug in das Finale bei der Europameisterschaft perfekt. In ihrem 4. Kampf und den damit zweiten EM- Finale nach 2009, stand Sarah Angelina Bombara aus Italien gegenüber, die sie in diesem Jahr schon besiegt hatte. Leider musste Sarah nach gutem Beginn durch eine kleine Unachtsamkeit sich vorzeitig der Italienerin geschlagen geben.

Auch wenn es am Ende nicht ganz gereicht hat, war es ein starkes Turnier und Sarah hat mit dem Erreichen der Silbermedaille einen weiteren großen Erfolg ihrer noch jungen Laufbahn hinzugefügt.

Mike Göpfert  -LT-

 

Zwanzig Jahre Polizeisportverein Eisenach

Am Samstag, dem 05.06.2010 fand das Kreisportfest im Judo in der Dojo des PSV Eisenach statt. Die drei befreundeten Vereine Budozentrum Wartburgkreis, Kempo Wutha Farnroda und der PSV hatten Ihre Kämpfer auf die Tatami  gerufen. Man konnte viele interessante und spannende Kämpfe beobachten. Mit einer Hüpfburg und vielen Spielzeugen waren die Kinder nach dem Wettkampf  eingeladen, sich auch außerhalb der Matte richtig auszutoben.
Am Abend gab es in der Sporthalle in Moosbach einen besonderen Anlass zum feiern.
Zum einen besteht der Polizeisportferein Eisenach bereits 20 Jahre und konnte sich zu einem der größten Vereine in der Region entwickeln. Mit seinen Sparten Judo, Aikido und Karate können viele Interessen von Kampfsportfreunden abgedeckt werden.
Des Weiteren besteht seit 15 Jahren ein enger Kontakt zum benachbarten Kempo Wutha Farnroda mit dem der PSV eng zusammenarbeitet und Turniere gemeinsam plant und durchführt.

Sven Kuppardt (Pressewart PSV Eisenach)

Mitteldeutsche Vereinsmannschaftsmeisterschaft U14 in Gotha

Insgesamt waren in Gothas Ernestinerhalle 15 Mannschaften aus Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen angetreten um die Mitteldeutschen Meister zu ermitteln. Alle Mannschaften hatten sich über die jeweiligen Landesmeisterschaften qualifiziert. Bei den Jungs konnte der VfB Germania Halberstadt im Finale den PSV Weimar in einer spannenden Begegnung am Ende knapp besiegen. Bei den Mädchen siegte der TuS Jena gegen den FSV Magdeburg. Auf vier Matten mit knapp 500 m² wurde insgesamt ein sehr ansprechendes und spannendes Turnier gekämpft. Mit der Mitteldeutsche Vereinsmannschaftsmeisterschaft U14 wurde zum ersten Mal eine Veranstaltung auf Gruppenebene in Gotha ausgerichtet. Der Ausrichtende FSV 1950 Gotha gestaltete mit vielen Helfern in gewohnter Weise einen sehr gut organisierten Wettkampf.

Ergebnisse im Überblick

U14 weiblich

1. Platz - TuS Jena
2. Platz - FSV Magdeburg
3. Platz - SV leipziger Löwen
3. Platz - KG Motor Golis Nord Leipzig / JC Leipzig
5. Platz - FSV 1950 Gotha
5. Platz - JV Ippon Rodewisch

U14 männlich

1. Platz - VfB Germania Halberstadt
2. Platz - PSV Weimar
3. Platz - VfL Riesa
3. Platz - KG TSV Einheit Süd Chemnitz / Chemnitzer PSV
5. Platz - JV Ippon Rodewisch
5. Platz – Mattenteufel Erfurt

Natalia auf dem Siegerpodest in Polen (Platz 2)

Dem Achtungszeichen von Berlin folgt die Steigerung in Polen

 

Nach ihrem sehr guten dritten Platz bei der IDEM startete Natalia Schauseil am Pfingstwochenende beim EJU Top Turnier der u17 in Szczyrk in Polen. Es sollte für Natalia ein weiterer Erfolg auf internationaler Ebene und bei ihrem ersten offiziellen Start für die deutsche Nationalmannschaft werden. Ihren ersten Kampf gegen die russische Meisterin gewann Natalia auf Grund deren Passivität. Im zweiten Kampf setzte sie sich mit eine Seoi Nage nach wenigen Sekunden durch. In der dritten Runde konnte Natalia mit einer Sankaku Technik die Gewinnerin des EJU Cup von Kiev bezwingen. Im Halbfinale machte Natalia den gesamten Kampf und so war die Folge der Sieg und der Einzug ins Finale. Hier warte mit Pinot die Europameisterin des letzten Jahres aus Frankreich. Natalia musste sich trotz guter Leistung der fast zwei Jahre älteren Gegnerin beugen.

Trotz dieser Finalniederlage kann sie sehr stolz auf ihre sehr gute taktische, technische und kämpferische Leistung sein, bestätigte auch Bundestrainierin Jana Degenhardt. (TG)

 

 

Jugenderlebnisfahrt des FSV 1950 Gotha ins SEZ Kloster

Bereits zum dritten Mal nutzten eine Gruppe von 16 Kindern und Jugendlichen des FSV 1950 Gotha das Angebot ihrer Vereinsjugend und verbrachten das verlängerte Himmelfahrtswochenende im Seesport- und Erlebnispädagogischen Zentrum in Kloster an der Bleilochtalsperre. Die Gruppe setzte sich vorwiegend aus Judoka des Vereins zusammen, erstmals waren aber auch einige Sportler der Abteilung Klettern mit ins SEZ gereist.
Nach der Ankunft in Kloster stand als erstes der Aufbau der eigenen Zelte und der gemeinsamen Kochstelle auf der Tagesordnung. Da der riesige Stausee noch nicht mit sommerlichen Wassertemperaturen lockte, zog es die Gruppe zunächst in die Kletterhalle des SEZ Kloster. In einer alten Bootshalle konnte man unterschiedliche Routen bezwingen und sich am Ende in das Gipfelbuch eintragen. Wem die acht bis zehn Meter hohe Halle zu schwierig erschien, konnte seine Kletterkünste auf einer neuen Boulderstecker erproben.
Unter dem Motto „hier kocht der Chef noch selbst“ stärkten sich die Kinder und Jugendlichen nach ihren sportlichen Aktivitäten nun mit dem selbst zubereiteten Abendessen. Bereits am folgenden Tag wurden die Zelte der Gruppe auf eine Probe gestellt. Ein lang anhaltender Regen machte viele Programmpunkte unmöglich und verwandelte die wassernahe Campingstelle in einen Schlammplatz. Dank der Bootshalle konnte sich die Gruppe ins Trockene flüchten. Unter Anleitung des Gothaer Judotrainers Tobias Tejkl übten sich die Teilnehmer im Alter von 8-16 Jahren nun in den Grundlagen der Selbstverteidigung. Dabei stand nicht nur die unmittelbare Gefahrenabwehr durch SV-Techniken im Vordergrund, mit zahlreichen Übungen und Bespielen wurden ebenso die präventiven Möglichkeiten ausgelotet. Da am Nachmittag der Regen langsam nachließ, bot sich nun zum ersten Mal die Möglichkeit, die zahlreichen Wassersportangebote des SEZ wahrzunehmen. Bei einer Kajaktour hatten die Kinder und Jugendlichen die Gelegenheit, die Umgebung des Stausees mit dem Boot zu erkunden. Am Anfang hatten die meisten noch Probleme, mit dem Paddel umzugehen, schnell schweißten sich die Bootsbesatzungen zusammen und brachten ihr Boot gemeinsam auf Kurs. Eine Wanderung führte die Gruppe am nächsten Tag zur mittelalterlichen Wehranlage des Schlosses Burgk. An den Ufern der Saale luden der Rittersaal, das rustikale Jagdzimmer und die große Schlossküche alle zu einer Zeitreise in die Vergangenheit ein. Ein weiteres Highlight des Wochenendes war auch der Besuch der Stadt Saalburg, die direkt an den Ufern der Talsperre liegt. Nach einer zweiten Bootstour und einem kleinen Stadtrundgang erfreute sich der anschließende Besuch der Eisdiele großer Zustimmung. Wieder zurück im Seesportzentrum wurden am abendlichen Lagerfeuer bereits Pläne für einen weiteren Besuch an der Talsperre geschmiedet. Das die Camps des FSV 1950 Gotha  gefragt sind, zeigt auch das geplanten Sommerferienlager in Finsterbergen. Auch dort wird in zwei Durchgängen Kindern und Jugendlichen mit Abenteuer, Sport und Spiel eine erlebnisreiche Zeit geboten. (S. Schran)

Impression vom Heidecksburgpokal

150 Judokas aus 4 Bundesländern treffen sich zum Heidecksburgpokal in Rudolstadt

 

Zum nunmehr fünften Mal luden die Judokas des SV 1883 Schwarza Kämpfer der Altersklassen U12 und U14 zum Rudolstädter Heidecksburgpokal ein. Auf vier Wettkampfflächen mit einer Gesamtgröße von 418 Quadratmetern kämpften insgesamt 150 Judokas aus Sachsen, Bayern, Sachsen-Anhalt und Thüringen um die begehrten Pokale.

Das hochklassige Turnier war besetzt mit einer Reihe von Medaillengewinnern der letzten Meisterschaft der jeweiligen Bundesländer. Erfolgreichster Verein wurde der TuS Jena mit 9 x Gold, 5 x Silber und 5 x Bronze vor dem 1. JC Münchberg mit 7 x Gold, 3 x Silber und 3 x Bronze gefolgt vom gastgebenden SV Schwarza der auf 3 x Gold, 5 x Silber und 6 x Bronze kam.

Begrüßt wurden zudem liebe Ehrengäste, darunter der mittlerweile 79-jährige Dr. Dietrich Buskies, der im Jahre 1952 den damals exotischen Judosport nach Rudolstadt brachte und in den ersten Jahren die damalige Sektion der BSG Chemie Schwarza leitete.

 

Landestrainer Mike Göpfert mit Natalia Schauseil

Natalia Schauseil mit Achtungszeichen beim European Cadet Cup in Berlin. 

 

Mit einer Delegation von vier Judokas reiste Landestrainer Mike Göpfert zum zum European Cadet Cup (IDEM) nach Berlin.

Natalia startete zum ersten Mal in der für sie neuen Gewichtsklasse - 63kg. Nach dem gewonnen Auftaktkampf traf sie auf die spätere Siegerin aus Kroatien und Führende in der EJU Rangliste. Dieser musste sie sich geschlagen geben. In der Trostrunde gab sich Natalia keine Blöße und konnte ihre drei Kämpfe gewinnen und errang mit dem dritten Platz ihren bisher größten Erfolg!

Oleg Ilts, Sophie Gröning, Frank Thiede haben wie so viele andere Erfahrung gesammelt und blieben leider ohne Sieg. (TG)

 

Teilnehmer/-innen Duiesburg und Bottrop sowie ITC

Erfolgreiche Teilnahme an den Bundessichtungsturnieren der u15 männlich/ weiblich in Duisburg und Bottrop und anschließendes ITC Duisburg

 

In der Zeit vom 23.04.-27.04.10 führte das LLZ Thüringen/Jena eine Wettkampf- und Trainigsreise nach Duisburg/ Bottrop zu den u15 Bundessichtungsturnieren durch.

Durch den SPT Tony Stegmann waren 10 Sportlerinnen und Sportler nominiert.
Bei den Jungen gingen Thomas Gubert Heiligenstadt, Jens Nagler Meiningen, Sebastian Goethe EJC, Dominik Schönefeldt KKSV Sonneberg, Bruno Preller Jena und Phillip  Hamann Stotternheim an den Start.

Bei Teilnehmerfeldern von bis 55 Startern in der Gewichtsklasse standen den Kämpfern aus Thüringen Gegner aus allen Bundesländern sowie Polen, Rumänien, Slowenien, Belgien, England und den Niederlanden gegenüber.

Für die Mädchen starteten Vanessa Denke Saalfeld, Lisa Hoffmann Ebersdorf, Frederike Schwope Jena und Anna Wispel EJC. Auch in Bottrop bestand das Starterfeld aus Kämpferinnen aus den 17 Landesverbänden und aus Slowenien, Niederlanden und Belgien.
Unter den Augen von Olaf Schmidt als DJB-Trainer, zeigten die Thüringen ansprechende und sehr gute Leistungen. Diese führten zum erfolgreichsten Abschneiden des Landeverbandes Thüringen bei diesen Turnieren. Jeder Sportler konnte auf seine gezeigten Leistungen stolz sein.

Im Einzelnen wurden folgende Ergebnisse erzielt:
-weiblich:

Lisa Hoffmann,              -70 kg,  3Siege/1 Niederlage      Platz 2

Vanessa Denke,           -57 kg    3/1                              Platz 3
Anna Wispel                 -44 kg   3/1                               Platz 3
Friederike Schwope       -48 kg   1/1

 

männlich

Domenik Schönefeldt     -73 kg   3/1                               Platz 3
Bruno Preller                 -73 kg   2/2                               Platz 5
Philip Hamann              -43 kg    4/2                               Platz 7
Thomas Gubert             -46 kg    3/2                               Platz 9
Jens Nagler                  -50 kg    1/1
Sebastian Goethe         -37 kg    1/2

Anschließend an die Turniere fand ein Internationales Trainingscamp statt. An der durch den NWJV organisierten Maßnahme nahmen bis zu 200 Judoka teil (Rekord). Es wurde bis zu 3 mal täglich im wettkampfnahen Bereich (Randori) trainiert und unsere Sportler schlugen sich prima. Thüringens Nachwuchs konnte über weite Strecken das ITC-Niveau mitbestimmen, das macht Lust auf mehr und zeigt die kontinuierliche Trainingsarbeit aller Sportler am LLZ Jena.
Eine sehr gelungene Großmaßnahme des LLZ Jena/ TJV, die durch die Trainer Tony Stegmann und Andy Poltrock betreut wurde. (TG)

Buchvorstellung "Kampfgeist"

"Eine Geschichte über eine Freundschaft zweier Jungen, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Dennoch finden sie über die Faszination der Kampfsportart Judo zueinander. Für Melvin ändert sich durch die Regeln und die Werte des Judosports sein ganzes Leben. Er lernt andere zu respektieren, sich kollegial und hilfsbereit zu verhalten. William schafft es Vorurteile zu überwinden und gute Ratschläge nicht nur zu verteilen, sondern sich auch selbst daran zu halten. Als aber ein Mädchen das Interesse der beiden Jungen weckt, ist deren Freundschaft in Gefahr. Bald wird sich zeigen, ob Williams Kampfgeist, den er beim Judo schon so oft bewiesen hat, stark genug ist, um auch Melvins Freundschaft zu bewahren.

Ein spannendes Buch über die Höhen und Tiefen einer Jungenfreundschaft, für Leser im Alter zwischen acht und zwölf Jahren - nicht nur fürJudoka. Erschienen im Mellinger Verlag, ISBN 978-388069-403-3, zu beziehen ist das Buch über den DJB-Shop oder den Buchhandel für 9,95 Euro.

Die Autorin Yvonne Wagner, ist manchen unter Ihrem Mädchennamen Yvonne Flach besser bekannt.  In ihrer aktiven Zeit, als Bundeskaderathletin in den 80er Jahren, erreichte sie bei den Junioreneuropameisterschaften 1986 den 3. Platz, ebenso im folgenden Jahr bei den deutschen Meisterchaften der Frauen. Verletzungbedingt musste sie ihre sportliche Karriere 1991 beenden. Beruflich ist Yvonne Wagner als freie Journalistin tätig, sie ist verheiratet und hat zwei Söhne." (Yvonne Wagner)

www.judobund.de/aktuelles/details/1206

Mitteldeutsche Lehrgänge U15- Zweiter Teil am Olympiastützpunkt in Leipzig

Auf Einladung des JC Leipzig zur zweiten Veranstaltung der „Mitteldeutschen Lehrgänge mit Spitzenjudoka" in der AK U15 reiste Trainer Toni Stegmann mit einer kleinen Delegation am 17.April 2010 nach Leipzig. Insgesamt fanden sich rund 110 Sportler aus etwa 15 mitteldeutschen Vereinen ein.
Im ersten Teil am Vormittag lag der Schwerpunkt auf Standtechniken, die es aus verschiedenen Positionen herauszuarbeiten galt. Schwerpunkt war am diesem Tag die Spezialtechnik vom amtierenden Deutschen Meister Robert Gess. Dieser demonstrierte selbst seine Seoi-Nage Varianten.  Die im Techniktraining erlernten Fähigkeiten konnten im anschließenden Randori angewendet werden.
In der zweiten Einheit nach dem Mittag brachte Denis Herbst eine seiner Spezialtechniken im Boden, Kata-te Jime, den Sportlern näher. Auch hier stand nach dem zuerst durchgeführten Techniktraining anschließend auch Randori auf dem Tagesprogramm.

Am Ende konnte, wie auch in Jena, festgestellt werden, dass diese Trainingsform auf der einen Seite eine hohe Effektivität im Techniktraining hat und auf der anderen Seite auch eine gute Gelegenheit bietet, sich im Randori mit ebenbürtigen und besseren Partnern zu messen und voneinander zu lernen.(TG)

 

 

Wir nehmen Abschied von unserem Ehrenmitglied Hans-Dieter Clemen

Mit tiefer Anteilnahme mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass unser Ehrenmitglied

            Hans – Dieter  „ Mandy“ Clemen

seinen letzten Kampf verloren hat.

Trotz seines starken Lebenswillen verstarb Mandy kurz nach seinem 73. Geburtstag am 16. April 2010.

Natürlich wissen wir, dass jeder Mensch ersetzbar ist, aber stimmt das tatsächlich so?
Ist nicht Jeder in seiner Einmaligkeit etwas Besonderes?
Hinterlässt nicht Jeder unauslöschliche Spuren ?
Beeinflusst nicht jeder Mensch andere Menschen?
Ich denke das ist so!
Mandy tat das in besonderer Weise.
Sein Leben war Judo und alles was damit im Zusammenhang stand.

Hunderte junge Menschen begeisterte er als Trainer für den Judosport und vermittelte ihnen
die Werte und Ziele unserer Sportart. Viele begeisterte er davon für den Leistungssport und feierte Deutsche Meister und Medaillengewinner wichtiger Wettkämpfe.

Selbst Träger des 6.Dan, half er mit Erfolg vielen Judokas bei der Vorbereitung auf Dan – Prüfungen und wertete als Prüfer des Thüringer Judo-Verbandes die gezeigten Leistungen der Dan-Anwärter.

Als Bundeskampfrichter stand Mandy viele Jahre auf der Matte und gab sein fachmännisches Urteil ab.

Mir ist, als wäre es erst gestern gewesen, dass Mandy uns 2008 zum 50jährigen Jubiläum der Abteilung Judo des SV Schmalkalden 04 eingeladen hatte, dessen Leiter er von Anbeginn bis zuletzt gewesen ist.
Eine Judoabteilung, die zu den zuverlässigsten und erfolgreichsten in unserem Verband zählt.

Sein Wissen und seine reichen Erfahrungen brachte Mandy in verschiedensten Funktionen im
Thüringer Judo-Verband ein. Seine Tätigkeiten als Mitglied des Ehrenrates, als Vizepräsident Leistungssport, Mitglied der Kampfrichterkommission und Prüfer zeigen die Vielfalt seines Wirkens für den Verband.

Es ist unschwer zu erkennen, dass  Mandy eine Lücke im Judosport, aber auch als Freund
hinterlässt. Keiner wird gefragt, wann es ihm recht ist, Abschied zu nehmen. Mandy wäre sicher noch gern geblieben, er hatte ja noch viel vor!

Aber so wollen wir uns von Mandy am 23. April um 16.00 Uhr in der Festhalle auf dem
Friedhof Schmalkalden verabschieden.

Nur wer vergessen wird ist wirklich tot!
Mandy sei gewiss, wir vergessen Dich nicht!

Deine Judofreunde des Vorstandes des Thüringer Judo-Verbandes

Offene Thüringer Meisterschaft der Männer und Frauen Ü30/Ü45

Bereits zum siebten Male trafen sich am 10.04.2010 Judoka der Generation +30 aus 9 Bundesländern in Saalfeld und kämpften um die Titel des "Thüringer Meister". Im Vorfeld hatten die Organisatoren des JSC Saalfeld um Matthias Born und Norbert Zapf ja etwas "Bauchschmerzen" mit dem Termin unmittelbar vor der Deutschen Meisterschaft. Doch der Terminkalender war bereits proppenvoll und ließ kein anderes Datum mehr zu. Also hieß es "Augen zu und durch". Doch die Möglichkeit seinen aktuellen Trainingsstand noch einmal  dem Prüfstein eines  Turniers zu unterziehen überwog denn doch über die Risiken einer Verletzung. Dass es davon nur sehr wenige, harmlose gab, zeugt von der technischen Klasse der angereisten 71 Kämpferinnen und Kämpfer, aber auch vom hohen Maß an Respekt und Verantwortungsbewusstsein für den Uke.

Jigoro Kanos Maxime von "Gegenseitiger Hilfe für den wechselseitigen Fortschritt und das beiderseitige Wohlergehen" lebt! Und so konnten nach spannenden Kämpfen alle die der Einladung des JSC zu Jubiläumsparty "20 Jahre JSC Saalfeld" gefolgt waren den Abend in ausgelassener Runde ausklingen lassen. Untermalt durch eine Präsentation von mehreren hundert Bildern rund um die Geschichte des Vereins, die Erfolge, aber auch so manche lustige Episode wurden zahlreiche Anekdoten zum Besten gegeben und herzlich belacht. Am Ende sollte sich wieder einmal deutlich zeigen, dass die Freundschaft unter den Ü30er weit über den Mattenrand hinausgeht. Gibt es schöneres Lob und gleichzeitig Ansporn für die  Organisatoren zur Vorbereitung der 8. Ausgabe im nächsten Jahr? Kaum! Und so möchten wir das Lob an unsere Gäste zurückgeben. Ihr seid es, die dem Turnier das Leben einhauchen und seinen unverwechselbaren Charakter gestalten! Danke, und bis nächstes Jahr!

Ergebnisse hier >>

Norbert Zapf

Sahrah Vogel, Goldmedaillengewinnerin in Tever/Russland

Sarah Vogel erfolgreich beim Internationalen Turnier der U17 in Tver/Russland

Beim traditionell gut besetzten Internationalen Turnier von Tver (südlich von Moskau) konnte Sarah Vogel (FSV Gotha/LLZ) ihre Serie von Erfolgen weiter fortsetzen. Insgesamt gingen Kämpferinnen aus zehn Nationen an den Start. In ihrem Wettkampf sah sie sich einer Reihe von russischen Kämpferinnen gegenüber. Ihren ersten Kampf gewann Sarah durch Bestrafungen ihrer Gegnerin. Im zweiten Kampf zeigte sie, dass es auch anders geht und besiegte ihre Gegnerin vorzeitig mit Ko-Uchi-Gari. Im Halbfinale schloss Sarah, mit Waza-Ari in Führung liegend, ihren Kampf mit einer Sankaku-Technik vorzeitig ab. Im Finale kam es zum Aufeinandertreffen mit ihrer Dauerrivalin Denise Schmitz (GER/Leverkusen). Auch in diesem Kampf ging Sarah am Ende als Siegerin von der Matte. (TG)

Thüringer Judokas starteten erfolgreich beim Internationalen Mondeo-Cup(männlich)  und Knorr-Cup(weiblich)in Berlin

Am 27./28.März 2010 fanden in Berlin die Bundessichtungsturniere der männlichen und weiblichen u15 in Berlin statt.

Am Samstag waren als erstes die Jungen gefordert. Mit einer Riege von 8 Kämpfern war der Landesverband Thüringen angereist. Das gut besetzte Starterfeld bestand aus 237 Jungen aus 78 Vereinen von zehn Landesverbänden (Rekord) und Gästen aus Polen und der Ukraine. Um sich bei diesem Wettkampf eine gute Platzierung zu sichern bedurfte es erheblicher Anstrengungen. Insgesamt zeigte sich der Trainer Lothar Gwodsz zufrieden. Standen am Ende des Wettkampftages ein zweiter Platz (Sebastian Goethe/EJC), zwei dritte Plätze (Philipp Hamann/JC Stotternheim und Domenik Schönefeld/KSV Sonneberg) zu Buche. Auch die anderen Kämpfer zeigten gute Leistungen, konnten sich aber trotz zahlreicher gewonnener Kämpfe nicht unter den Medaillengewinnern platzieren.

Am nächsten Tag waren die Mädchen gefordert. Insgesamt gab es im Feld der 110 Teilnehmerinnen aus 48 Vereinen sehr gute Ergebnisse zu verzeichnen. So konnte der Trainer Toni Stegmann am Ende auf eine Bilanz von einem zweiten (Frederike Schwope/TUS Jena) und zwei dritten Plätzen (Vanessa Denke/JC Saalfeld und Lisa Hoffmann/SV Ebersdorf) blicken. Die weiteren Starterinnen konnten sich ebenfalls gut in Szene setzen, aber leider keine Platzierungen für sich verbuchen. (TG)

  

Gothaer Stadtrat verleiht Myconiusmedaille 2010 an Judoka

In seiner Sitzung am 10. März 2010 hat der Stadtrat der Stadt Gotha beschlossen, die Myconiusmedaille 2010 an Günter Schnürch zu vergeben. Damit wird die höchste Ehrenamtsauszeichnung der Residenzstadt Gotha zum ersten Mal an einen Sportler verliehen und stellvertretend für zahlreiche Gothaerinnen und Gothaer ein Mann geehrt, der im Bereich des Sports mit jahrzehntelangem ehrenamtlichem Einsatz für seine Heimatstadt gewirkt hat.

Günter Schnürch ist in Gotha seit mehr als 40 Jahren ehrenamtlich als Jugendtrainer und Sportfunktionär im Judo-Sport tätig. Bereits Ende der 1960-er Jahre begann er, damals noch in Bad Langensalza, seine Freizeit der Ausbildung von Kindern und Jugendlichen im Judosport zu widmen. Nach seinem Umzug in die Residenzstadt Gotha gründete Günter Schnürch die Sektion „Judo" bei der BSG „Motor" Gotha und war über Jahre gleichzeitig als Trainer, Kampfrichter und Kassenwart, quasi als „Mädchen für alles" in seiner Sportgruppe aktiv. In diesen Jahren etablierte er sein Judo-Team als feste Größe unter den Judoka in Thüringen.

In den 1990-er Jahren sorgte er mit großem Engagement dafür, dass der Judosport in Gotha erhalten blieb  und gibt auch heute noch sein Können und seine Erfahrungen als Jugend- und Erwachsenen-Trainer an junge Menschen weiter.

Seit einigen Jahren ist Günter Schnürch im  FSV 1950 Gotha e.V., mit aktuell über 1.600 Mitgliedern größter Sportverein des Landkreises Gotha, als Beisitzer im Vereinsvorstand und als stellvertretender Leiter der Abteilung Judo eine wichtige Stütze. Besonders die Förderung der ca. 800 Kinder und Jugendlichen im Verein liegt ihm dabei am Herzen.

In dieser langen Zeit war er für Generationen junger Sportler Vorbild, Lehrmeister und Manager zugleich.

Als amtierender Einzelweltmeister und Mannschaftsvizeweltmeister sowie mehrfacher Europa- und Deutscher Meister seiner Altersklasse im Judo ist er ein angesehener internationaler Botschafter der Stadt Gotha.

Günter Schnürch steht mit seinem jahrzehntelangen ehrenamtlichen Einsatz zur Förderung und zum Wohle des Sports in seiner Heimatstadt stellvertretend für zahlreiche andere Sportler. Durch seinen außergewöhnlichen persönlichen Einsatz über einen sehr langen Zeitraum hinweg hat er bewiesen, dass er dieser hohen Auszeichnung der Stadt Gotha würdig ist.

Die Verleihung der Myconiusmedaille erfolgt im Rahmen des Stadtempfangs am 28. April 2010.

Quelle: Stadtverwaltung Gotha

Sarah Vogel gewinnt als beste Thüringerin Silber

19. Internationaler Thüringenpokal im Judo in Bad Blankenburg

Japaner dominieren, Deutschland zweitstärkste Nation 

Am Samstag den 20.03.2010 fand die 19. Auflage des Internationalen Thüringenpokal der weiblichen U17 und U20 an der Landessportschule in Bad Blankenburg statt. Das Teilnehmerfeld bestand aus ca. 580 Starterinnen aus 18 Nationen, darunter die Nationalteams aus Deutschland, Japan, Brasilien und den Niederlanden.

Unter den Augen des Bundestrainer Frauen Michael Bazynski, des Bundestrainer Frauen U20 Claudio Pusa und der Bundestrainerin U17 Jana Degenhardt hatten auch 5 Kämpferinnen aus dem Freistaat Thüringen die Möglichkeit ihr Können zu präsentieren. Das Team bestand aus Natalia Schauseil, Vanessa Denke, Anna-Sophia Wispel, Sophie Gröning und Sarah Vogel. Sie alle trainieren am Landesleistungszentrum in Jena, ebenso wie Lisa Zey, welche jedoch für Brandenburg an den Start ging.

Sarah Vogel reiste als aktuelle Deutschen Meisterin und Dritte des European Cup von Zagreb an. Auf ihr lasteten insbesondere die Medaillenhoffnungen aus Sicht des TJB.

Als Erste gingen Natalia Schauseil und Vanessa Denke in der Gewichtsklasse -57kg an den Start. Nach zwei souverän gewonnen Kämpfen gegen Marlene Zopf/AUT und Geke Van den Berg/NED, schied Natalia mit einer Niederlage in der dritten Rundes aus.

Vanessa Denke gewann ihren ersten Kampf gegen Beatriz Nery/BRA. Im zweiten Kampf unterlag sie Melanie Emmelkamp/NED. Da Emmelkamp als Pool Siegerin in das Halbfinale einzog, konnte Vanessa in der Trostrunde erneut ihr Können unter Beweis stellen. Hier konnte sie einen weiteren Sieg für sich verbuchen und erreichte einen sehr guter 7.Platz.

Sophie Gröning und Anna-Sophia Wispel starteten ebenfalls gemeinsam in einer Gewichtsklasse (-40kg). Anna-Sophia konnte an diesem Tag keinen Erfolg verbuchen. Sophie Gröning gewann ihren ersten Kampf gegen Azinat Khazhu/Nationalteam KAZ. Im zweiten Kampf unterlag sie der späteren Silbermedaillengewinnerin Jackie Groenen/NED. Durch einen weiteren Sieg in der Hoffnungsrunde gegen Darleen Sturm/GER erreichte auch sie einen sehr guten 7. Platz.

Sarah Vogel und Lisa Zey gingen zum Abschluss der Thüringerinnen auf die Tatami. Beide starteten in der Gewichtsklasse -44 kg. Lisa  gewann ihren Auftaktkampf gegen Mirthe Nagel/NED und unterlag im zweiten Kampf gegen die spätere Drittplazierte Hayley Willis/Nationalteam GBR. Da sie keine weitere Chance in der Hoffnungsrunde bekam konnte sie sich an diesem Tag nicht platzieren.

Sarah Vogel siegte nach 38 Sekunden gegen ihre tschechische Kontrahentin Veronika Buckova. Auch die zwei folgenden Kämpfe gegen die späteren Drittplatzierten, Hayley Willis/Nationalteam GBR und Selina Dietzer Dritte der Deutschen Meisterschaft U17, konnte Sarah für sich entscheiden und stand somit im Finale gegen Riho Okamoto vom japanischen Nationalteam. Im Finalkampf konnte keine der Kontrahentinnen in der regulären Kampfzeit eine Wertung erzielen. Die Entscheidung fiel erst im Golden Score. Eine Unachtsamkeit nutze die Japanerin für sich und siegte mit Yuko. Nach kurzer Enttäuschung konnte sich Sarah über ihre gewonnene Silbermedaille freuen.

„Unsere kleine Truppe der Thüringer Starterinnen hat sich am heutigen Tag gut präsentiert. Zu Mal die meisten unserer Mädchen noch zu den Jüngsten in der Altersklasse zählen. Sarah als Älteste hat die in sie gesetzten Erwartungen deutlich erfüllt und ihre Leistungen von den vorhergehenden Wettkämpfen bestätigt. Es hat sich aber auch gezeigt, dass noch Trainingsarbeit in einigen Bereichen vor uns liegt.“ so das Resümee von Jana Degenhardt und Landestrainer Mike Göpfert.

Thomas Gubert

Mitteldeutsche Lehrgänge U15- Auftakt in Jena

(SG) Der Einladung nach Jena zur Auftaktveranstaltung für die „Mitteldeutschen Lehrgänge mit Spitzenjudoka" in der AK U15 folgten am 13.März 2010 rund 80 Sportler aus etwa 15 mitteldeutschen Vereinen.
Ehrengast der vom Thüringer Stützpunkttrainer Tony Stegmann bestens organisierten und geleiteten Veranstaltung war U17-Bundestrainerin Jana Degenhardt.
Im ersten Teil am Vormittag lag der Schwerpunkt auf Bodentechniken, die es aus verschiedenen Positionen herauszuarbeiten galt. Der Festigung des Gelernten diente das anschließende Bodenrandori, welches das Vormittagsprogramm abschloss.
Nach der Mittagspause ging es im Stand weiter, auch hier zeigte die Bundestrainerin Tricks und Kniffe zur optimalen Wurfausführung, die dann sofort in der Praxis gelernt und erprobt wurden. Die anschließenden 15 Runden Standrandori forderten von den Sportlern noch mal vollsten Einsatz, ehe am Ende von allen Beteiligten ein sehr positives Fazit gezogen werden konnte.
Die zweite Veranstaltung am 17. April in Leipzig wird nach diesem äußerst gelungenen Auftakt ganz sicher ebenfalls sehr gut besucht sein, bietet diese Trainingsform doch neben einer hohen Effektivität im Techniktraining auch eine gute Gelegenheit, sich im Randori mit ebenbürtigen und besseren Partnern zu messen und von ihnen zu lernen.

Liebe Sportfreunde,

in diesem Jahr wird die Aktion des DOSB " Gewalt gegen Frauen - nicht bei uns " fortgesetzt.

Auch in Thüringen sind alle Vereine aufgerufen, sich an dieser Aktion zu beteiligen. Zur Zeit soll im LSB ein Konzept zur Beteiligung der Thüringer Kampfsportverbände erarbeitet werden, wo auch der TJV einbezogen ist.

Wir möchten unsere Vereine bitten, sich dieser Aktion anzuschliessen,z.B. Schnupperkurse "Selbstverteidigung/ Selbstbehauptung " für Frauen und Mädchen anzubieten, öffentlich zu präsentieren und weitere Aktivitäten unter das Motto dieser Aktion zu stellen.

Bitte informiert uns bis zum 08.März über geplante Aktionen 2010 im Verein.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfram Städtler

In Sarah Vogel gewinnt Bronzemedaille beim Europa Cup in Zagreb

Sarah Vogel vom FSV Gotha/ LLZ Thüringen startete am 07.03.2010 für Deutschland in der Gewichtsklasse -44 kg der weiblichen U17 in Zagreb beim Europa Cup. Es sollte die erste große internationale Bewährungsprobe in diesem Jahr sein.

In ihrem ersten Kampf traf sie auf eine Starterin aus Italien. Sarah gewann ihren Auftakt mit Waza-Ari. In der nächsten Runde stand ihr die spätere Turniersiegerin aus der Ukraine gegenüber. Leider ging dieser Kampf verloren, so dass der Weg in die Trostrunde führte. 

In dieser traf sie in der weiteren Folge auf eine Starterin aus Dänemark und Rumänien. Beide Kämpfe gestaltete Sarah siegreich mit IPPON. Im abschließenden Kampf um Platz 3 musste sie wiederum gegen eine Starterin aus Rumänien antreten. Auch in diesem Kampf stellte Sarah klar, an wen an diesem Tag die Bronzemedaille vergeben wird. Mit IPPON sicherte sie sich das Edelmetall.

Nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft ist das Ergebnis das nächste Achtungszeichen, was Sarah gesetzt hat und eine weiterer Erfolg für sie, ihren Verein und den Thüringer Judo Verband. Dazu die herzlichsten Glückwünsche von dieser Stelle!

Bilder unter: www.judobund.de/aktuelles/details/1175

DEM der Junioren 06. / 07.03.2010 in Herne NRW

Wieder einmal war Herne der Austragungsort der nationalen Titelwettkämpfe in der Altersklasse unter 20 Jahren. Im Vorfeld realistisch eingeschätzt, gab es zwei Medaillenanwärter für den Thüringer Judoverband, welche auf die Matte gingen und dies auch mit Bronzemedaillen bestätigten.

Martin Nussmann vom JSV Nordhausen stand im Kampf um  Platz 3, nach zwei guten Kämpfen, die er deutlich für sich entschied und einer Niederlage im Halbfinale. Wobei man aber erwähnen muss, dass Martin an diesem Tage durchaus hätte mehr erreichen können,  wenn ihm nicht diese Unachtsamkeit 3 Sekunden vor Ende der Kampfzeit im Halbfinale passiert wäre.

Im "kleinen“ Finale bestritt Martin dann seinen besten Kampf  bei dieser Deutschen Einzelmeisterschaft und errang verdient die Bronzemedaille.

Mit einer Niederlage gegen den späteren Zweitplatzierten startete Dennis Ehrmann vom PSV Meiningen nicht unbedingt optimal in das Turnier. Aber über eine starke Hoffnungsrunde mit drei gewonnen Kämpfen sicherte sich Dennis den Einzug in das "kleine“ Finale, was er am Ende mit einer überzeugenden Leistung für sich entschied und damit ebenso den 3. Platz  bei der Deutschen Einzelmeisterschaft errang.

Die anderen Thüringer Starter gehen mit der Erkenntnis aus dem Wettkampf, dass im Training noch viel getan werden muss um den Anschluss an die nationale Spitze herzustellen.( Mike Göpfert-Landestrainer)

Volle Hütte in Jena! - 115 Judoka nahmen am 2. Kreisunion-Schwerpunkttraining teil

Am 6.März fand in der Judohalle des Jenaer Sportforums das zweite Schwerpunkttraining der Kreisunion Ostthüringen statt. Es wurde trotz neuerlichen Wintereinbruchs ein Teilnehmerrekord! Insgesamt hatten 115 Judoka der Altersklassen U10 - U12 - U14 den Weg ins verschneite Jena gefunden.  

Nach der Erwärmung und einem Technikteil gab es mehrere Runden Standrandori. Nach dem Mittagessen folgten Bodentechniken mit abschließendem Bodenrandori. Die Zahl der Teilnehmer stellte hohe Anforderungen an die Trainer und an die Disziplin der Sportler. Für die künftigen Maßnahmen gibt es hier sicher noch etwas Optimierungsbedarf, wobei man berücksichtigen muss, dass die jeweiligen Veranstalter (TuS Jena und SV Schwarza) hier auch erst noch wichtige Erfahrungen sammeln müssen.

Das Erfreuliche an diesem Tag war jedenfalls, dass es gelang, viele Vereine der Kreisunion Ostthüringen zu einer gemeinsamen Trainingsmaßnahme zu gewinnen. Aus Gera nahm hier zudem erstmals der Freizeitsportverein Vital teil. Diese Art der gemeinsamen Trainingsrunden soll in jedem Quartal stattfinden und die Kampfkraft der Vereine insgesamt stärken. Gleichzeitig wird dem Landestrainer die Möglichkeit einer frühzeitigen und kontinuierlichen Kader-Sichtung gegeben. (T.Schauseil)

Vielen Dank an die Organisatoren um Lothar Gwosdz!

Live-Ticker zum Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ in Oberhof

Abschlussbericht zu JTFO

Am Finaltag beim Bundesfinale wurde die Siegesserie der Thüringer Mädchen gestoppt. Leider unterlagen sie im Finale der Auswahl von Brandenburg/Frankfurt-Oder. In einem spannenden Endkampf konnte am Ende nicht der Titel geholt werden. Trotzdem können die Mädchen sehr stolz auf ihre Leistung sein.

Bei den Jungen konnte im Kampf um den dritten Platz die Revanche gegen die sächsische Auswahl aus Leipzig leider nicht siegreich gestaltet werden. Auf Grund von Verletzungen musste die Mannschaft umgestellt werden. Auch bei den Jungen ist festzustellen, dass der vierte Platz eine sehr gute Leistung ist. Insbesondere unter dem Fakt, dass sich die Mannschaft in Neuaufbau befindet und eine der jüngsten unter gestarteten Teams war.

Daher nochmals an beide Auswahlmannschaften einen herzlichen Glückwunsch für die erreichten Platzierungen.

Am zweiten Wettkampftag setzte die Mädchenmannschaft ihren Siegeszug fort. Im ersten Kampf der Finalrunde standen sie der Auswahl von Rheinland-Pfalz/Kaiserslautern gegenüber. Diese konnten sie knapp mit 3:2 Punkten besiegen. Im Kampf um den Einzug ins Finale ging es gegen die Auswahl von Sachsen/Leipzig. Hier stand es nach den regulären Kämpfen Hiki-Wake. Natalia Schauseil musste mit einem Wiederholungskampf für die Entscheidung sorgen und besiegt ihre Gegnerin mit Ippon. Somit stehen unsere Mädchen im morgigen Finale. Ihre Gegnerinnen werden die Mädchen aus Frankfurt/Oder sein.

Leider verpassten die Jungen einen guten Start in die Finalrunde. Sie verloren ihr erstes Gefecht gegen die Mannschaft aus Sachsen/Leipzig mit 1:3. In der Runde zum Kampf um Platz drei folgte als Nächstes der Kampf gegen die Berliner Mannschaft. Wieder zurück in die Erfolgsspur gefunden, konnten diese mit 4:1 klar besiegt werden. Beim Kampf um den Einzug ins kleine Finale führte sie der Weg zur Mannschaft aus Mecklenburg-Vorpommern/Schwerin. Es sollte die erwartet schwere Aufgabe werden. Diese wurden knapp mit einem 2:1 Sieg gelöst. Im Kampf um den Dritten Platz bietet sich nun die Revanche gegen die Sportschule Leipzig. Wir wünschen beiden Thüringer Mannschaften für ihre Finalkämpfe viel Erfolg!  

Nach dem ersten Wettkampftag konnte die Mädchenmannschaft souverän mit 3 Siegen ihren Pool als Sieger abschließen und qualifizierten sich für die Finalrunde. Die Jungenmannschaft tat es ihnen gleich und setzte sich mit einem Unentschieden gegen Bayern und Siegen gegen Niedersachsen und Saarland als Poolsieger für die Finalrunde qualifizieren. Sie treffen dort zuerst auf die Vertretung aus Sachsen/Leipzig.

Sarah holt den Deutschen Meistertitel nach Thüringen

Bei den Deutschen Einzelmeisterschaften der Jugend U17, welche am 27./28.02.2010 in der „Nürburgring Arena“ stattfanden, errang Sarah Vogel (FSV Gotha/LLZ Jena) in souveräner Manier ihren ersten Titel bei den nationalen Titelkämpfen. In keinem ihrer Kämpfe ließ Sarah keinen Zweifel daran, dass die Titelvergabe nur über sie erfolgt. Alle ihre Kämpfe konnte sie vorzeitig mit sehenswerten Techniken und Kampfgeist für sich entscheiden.

Bei den Mädchen zeigten Natalia Schauseil und Anna-Sophie Wispel ebenfalls sehr gute Leistungen. Nach einigen Startschwierigkeiten fanden beide sehr gut in den Wettkampf. Insbesondere durch ihren kämpferischen Einsatz standen sie letztendlich im Kampf um Platz 3. In diesem konnte Natatlia nicht ihr volles Leistungsvermögen abrufen und verlor nur knapp. Anna-Sophie traf auf ihre Gegnerin aus der ersten Runde. Wiederum kam sie mit deren Kampfstil nicht zurecht und verlor ebenfalls knapp. Jeweils ein guter 5.Platz war der Lohn der Mühe.

Ebenfalls zu erwähnen sind die Leistungen von Vanessa Denke und Sophie Gröning. Vanessa zeigte mit zwei gewonnen und zwei verlorenen Kämpfen eine durchaus gute Leistung. Bei ihr zeigte sich, dass mit etwas Glück durchaus mehr in diesem Wettkampf für sie zu holen gewesen wäre. Sophie konnte nach einer Auftaktniederlage die drei folgenden Kämpfe für sich entscheiden. Nach Einschätzung des Landestrainers muss ihr Ziel sein, mehr Konstanz in ihre Leistungen zu bringen und ihre Konzentration zu steigern, dann ist in den nächsten Jahren für sie mehr als ein 7.Platz drin.

Bei den Jungen am zweiten Tag sollte sich die Ausbeute in Grenzen halten. Lediglich Oleg Ilts und Florian Bärtl konnten teilweise ihr Leistungspotential abrufen. Oleg verlor leider seinen Auftaktkampf. Mit einer gehörigen Portion Ärger im Bauch zeigte er in den drei folgenden Kämpfen sowohl technisch als auch kämpferisch eine sehr gute Leistung. Nach einer weiteren Niederlage ist für ihn ein achtbarer 7.Platz das Ergebnis. Florian startete in den Wettkampf mit einem Sieg. Leider sollte sich dieses nicht fortsetzen und nach zwei Niederlagen war für ihn der Wettkampf frühzeitig zu Ende.

Alle anderen Thüringer Starter zeigten zum Teil ansprechende Leistungen, welche aber auf diesem Niveau leider nicht für eine Platzierung reichten. Sie konnten an diesen beiden Tagen Erfahrungen sammeln und mussten feststellen, dass viel Trainingsarbeit und Fleiß notwendig ist, um in der Zukunft bessere Ergebnisse für sich und den Thüringer Judoverband einzufahren. (Thomas Gubert)

Bilder unter: www.judo-rheinland.de/galerie.php    

Mitteldeutsche Einzelmeisterschaften U17/U20: 12 Meistertitel für der TJV

Bei den Mitteldeutschen Einzelmeisterschaften in Leipzig am 20./21.02.2010 der Jungend U17 und U20 konnten die Landes- und Vereinstrainertrainer einen „Medaillenregen“ für den Thüringer Judoverband verzeichnen.

Bereits am ersten Tag trugen die Jungen und Mädchen der U17 ihren Anteil dazu bei. Mit guten und sehr guten Leistungen errangen sie insgesamt 25 Medaillen. Vor allem die Mädchen bestätigten mit vier Meistertiteln die gute Arbeit in den Vereinen und am LLZ Jena. Weitere 2 silberne und 8 bronzene Medaillen vervollständigen die Ausbeute. Aber auch bei den Jungen gab es mit je einem Meister- und Vizemeistertitel, sowie 9 dritten Plätzen eine sehr gute Bilanz. Erfreulich ist, dass die Erfolge durch Kämpferinnen und Kämpfer aus 11 verschiedenen Vereinen Thüringens erzielt wurden. Zeigt es doch, dass die Vereinsarbeit weiterhin auf einem guten Weg ist. Die Starterin und Starter der U20 zeigten am zweiten Tag, dass sie mit ihren Leistungen den jüngeren Sportlern in Nichts nachstehen. So gingen in der U20 insgesamt 18 Medaillen an Judokas aus dem Thüringer Judoverband. In dieser Altersklasse sorgten die „jungen“ Männer mit ihren Leistungen für 5 Meister-, 2 Vizemeistertitel und 6 dritte Plätze. Die „jungen“ Frauen steuerten ihrerseits 2 Gold-, 2 Silber- und eine Bronzemedaille zum Erfolg bei.

Auch Landestrainer Mike Göpfert zeigte sich bei der großen Anzahl von Qualifikationen für die Deutschen Einzelmeisterschaften hoch zufrieden. Allen Startern bei den jeweiligen Deutschen Titelkämpfen wird von dieser Stelle viel Erfolg gewünscht. (Thomas Gubert)

Wintertrainingscamp der Gothaer Judoka

(TT - 1.2.-5.2.2010) Eine erlebnisreiche Ferienwoche  gestaltete die Abteilung Judo des  FSV 1950 Gotha für seine Nachwuchssportler. Fast 30 Judoka beteiligten sich am Camp.

Unter ihnen waren auch sechs Kinder und eine Trainerin von der SSG Wechmar, das unterstreicht die gute Zusammenarbeit der beiden Vereine und so können die Gothaer dann auch auf die Unterstützung der SSG bei der Ausrichtung der Vereins-Landesmeisterschaft bauen, die im 17. April in Wechmar ausgetragen wird. Die winterlichen Bedingungen lockten auch die Judoka auf die Piste. Auf dem Gothaer Krahnberg konnten die Kinder ihre Schlitten ausgiebig testen, dabei nutzten auch die Trainer die eine oder andere Mitfahrgelegenheit und wurden dabei kräftig durchgeschüttelt. Anschließend gab Horst Güth, Abteilungsleiter der Gothaer Judoka und Träger des 5. Dan, das „Hajime“ für eine große Schneeballschlacht. Auf der Judomatte leitete Tobias Tejkl das Techniktraining. Dabei lagen die Schwerpunkte auf der Verbesserung der eigenen Technik im Stand und im Boden. Mit Judospielen wurde das Technikprogramm aufgelockert, so dass der Spaß am Ende nicht zu kurz kam. Am Mittwoch durften sich die Kinder auf  eine Nacht in der Sporthalle freuen. Die Bratwurst vom Grill und die Nachtwanderung bei wunderschönem Sternenhimmel, fanden auch so einige Fans. Am Donnerstag stand nach einem ausgiebigen Frühstück Schwimmen im Hallenbad in der Karl-Schwarz-Straße auf dem Programm. Am Nachmittag wurden von allen Kindern Judoplakate für die jeweilige Trainingsgruppe gebastelt. Diese sollen demnächst in den Schulen über die Sportart Judo informieren. Die meisten Kinder nutzten die Ferienwoche im Anschluss an das Camp zur Vorbereitung auf den nächsten Gürtel. Täglich wurde im Anschluss an das Tagesprogramm zwei Stunden dafür trainiert, so dass am Ende auch alle Prüfungsteilnehmer ihren nächst höheren Gürtel erreichen konnten. Herzlichen Glückwunsch!  Fotos (T.Tejkl):

 

Landesfinale "Jugend trainiert für Olympia"

Am 26. Januar fand in Jena in Anwesenheit von TJV-Präsident Tino Berg und Schulamtsleiter Thomas Fügmann das diesjährige Landesfinale von "Jugend trainiert für Olympia" statt. Fünf Mannschaften bei den Jungen und leider nur zwei bei den Mädchen kämpften um die Qualifikation für das im März in Oberhof stattfindende Bundesfinale. Hierbei ließen die Jenaer Sportgymnasiasten unter den Augen ihres Schulleiters, Herrn Rößner, der Landes- und Stützpunkttrainer sowie des Spezialsportlehrers Lothar Gwosdz nichts anbrennen und zeigten den angereisten Teams aus Schmölln, Nordhausen und Schleiz, dass sie zu recht am Landesleistungszentrum trainieren. So siegten bei den Jungen souverän SG Jena I vor SG Jena II und den Teams aus Nordhausen, der Regelschule Schmölln und dem Gymnasium Schmölln. Bei den Mädchen ließen die Jenaer "Damen" dem nur zu dritt angereisten Team vom Gymnasium Schleiz ebenfalls keine  Chance und siegten klar mit 5:0, zollten aber den tapferen Schleizerinnen Respekt für ihren Einsatz und ihr Kämpferherz. Deutlich spannender ging es beim abendlichen Training zu, bei dem die jeweils acht zu vergebenden Plätze im Team für das Bundesfinale ausgekämpft wurden. Die Namen der Nominierten findest Du in Kürze hier!

Vielen Dank auch an die vielen Helfer und Kampfrichter für die gelungene Organisation!

Deutsche Einzelmeisterschaft 2010 der Männer und Frauen in Bayreuth

Sandy und Jenny in den Punkten

Am Wochenende 23./24.01 2010 wurde Thüringen bei dem größten nationalen Ereignis in Deutschland, der DEM von den Schwestern Sandy und Jenny Nisser vom PSV Weimar vertreten.Am ersten Tag des Wochenendes durfte sich Jenny mit der nationalen Konkurrenz messen, was ihr insgesamt auch gut gelang. Leider wurde ihr durch ein Fehlurteil, in dem für sie entscheidenden Kampf, die Möglichkeit genommen in das kleine Finale einzuziehen. Am Ende erreichte Jenny mit einer insgesamt ansprechenden Leistung, wie auch schon im letzten Jahr, den 7. Platz.

Sandy, die sich am darauffolgenden Tag der Konkurrenz stellen musste, schaffte es leider nicht, die Form abzurufen, die nötig gewesen wäre, um den dritten Platz vom Vorjahr zu wiederholen.Damit stand auch für Sandy am Ende ein 7. Platz zu Buche.

Mike Göpfert-LT

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