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Thüringer Judo-Verband e.V.

Aktuelles 2018

Sportgymnasium setzt sich souverän durch

Klar und deutlich war am Ende das Ergebnis beim Thüringer Landesfinale im Judo. Das Sportgymnasium Jena verwies die Konkurrenz im Wettbewerb Jugend trainiert für Olympia auf die Plätze. Bei den Jungen belegte das Gymnasium Arnoldischule Gotha Platz zwei vor der Wartburgschule Eisenach und der Regelschule am Eichberg Schmölln. In der weiblichen WK3 konnte ebenfalls das „GutsMuths“ Sportgymnasium gewinnen. Hier wurde die Regelschule am Eichberg Vizesieger und die Wartburgschule belegte den dritten Rang. Mit ihrem Sieg im Landesfinale, haben sich die Sportschüler zugleich für das Bundesfinale Anfang September qualifiziert. Dann geht es für mehrere Tage nach Berlin, wo dann die beste „Judoschule“ ermittelt werden wird. (TT)

Erfolgreiche Dan-Prüfungen in Harpersdorf

Foto (privat):

Dank einer guten Vorbereitung im Training und durch die beiden Konsultationen bestanden alle sechs Prüflinge die Dan-Prüfung, die Anfang Mai in Harpersdorf stattfand. 

Uwe Staps, der für den SV Harpersdorf auf Veteranen Wettkämpfen noch aktiv ist, ging mit seinen 70 Jahren auch die Herausforderung 3. Dan an und bestand als ältester Teilnehmer seine Prüfung erfolgreich. Ein Dank geht auch an Detlef Langner, der sehr aktiv bei beiden Konsultationen mitgewirkt hat.

 

1. Dan

Steinmüller, Roy (SV Harpersdorf)

Scheppan, Marcel (SV Harpersdorf)  

Meier, Martin (TU Ilmenau)

Prüfer, Felix (TU Ilmenau)

3. Dan

Staps, Uwe (SV Harpersdorf)

4. Dan

Sonnabend, Rolf (TZ Rudolstadt)

 

Prüfungskommission

Schaller, Volkmar 6.Dan 

Tiedecke, Klaus-Dieter 5.Dan

Dr. Haas, Dirk 4.Dan

Die PSV Damen holen zwei Punkte und bleiben auf Tabellenplatz 3

Fotos (privat):

Am vergangenen Wochenende fand im bayrischen Gröbenzell der zweite Kampftag für das Frauenteam des PSV Weimar statt. In der ersten Begegnung des Tages standen die PSV-Damen dem starken Team vom BC Karlsruhe gegenüber, das in der letzten Saison noch in der 1. Frauen-Bundesliga kämpfte. Nach einem spannenden Duell konnte sich die Kämpferinnen des Weimarer Teams gegen ihre Kontrahentinnen mit 5:2 durchsetzen und sicherten sich so zwei Siegpunkte. Jasmine Seifert, Sarah Gregor, Frederike Fiedel, Madlen Oesterreich und Sabine Bonitz gewannen ihre Kämpfe. Karolin Förste und Johanna Simon unterlagen ihren starken Gegnerinnen leider. 

 

Der zweite Mannschaftskampf gegen die Gastgeber vom SC Gröbenzell war, wie schon in den vergangenen Jahren ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen. Gegen das Team aus dem Münchner Umland hatten die Weimarinnen bereits öfter knapp verloren, wie auch an diesem Tag. Am Ende stand es nach einer spannenden Partie 4:3 für die Gröbenzeller. Die Punkte für das Team aus Weimar holten Frederike Fiedel, Sarah Vogel und Carina Sieferth. Carina Sieferth zeigte an diesem Tag die wohl spektakulärste Technik. Sie warf einen traumhaften Ura-Nage! Jasmine Seifert musste sich trotz eines guten Kampfes, Steffi Klinger geschlagen geben. Beide kannten sich von vorherigen Kämpfen gut, dieses Mal lag das Glück auf Seiten der Kämpferin vom SC Gröbenzell, die nach einem Uchi-Mata-Ansatz mit Festhalte abschließen konnte. Auch Franziska Just, Karolin Förste und Sabine Bonitz hatten sehr starke Gegnerinnen vor sich, denen sie trotz guter Aktionen leider unterlagen. Nach dem zweiten Kampftag bleibt der PSV Weimar weiterhin auf Tabellenplatz 3.

 

Die nächsten beiden Kampftagen finden auf heimischer Matte statt. Am 16.6. treten die PSV-Damen gegen den aktuellen Tabellenführer aus Altenfurt/ Nürnberg an, die Momentan mit zwei Punkten führen, sowie gegen das Team aus Bad Homburg (Hessen), die aktuell punktgleich mit dem PSV Weimar auf dem vierten Platz stehen. Es wird also spannend! Kommt vorbei am 16.6. in die Judohalle des PSV Weimar (Müllerhartungstr. 23). Wir freuen uns über lautstarke Unterstützung!

 

Besetzung 2. Kampftag - Frauenteam PSV Weimar

 

-48kg Jasmine Seifert

-52kg Frederike Fiedel

-57kg Johanna Simon, Sarah Vogel 

-63kg Karolin Förste

-70kg Sarah Gregor, Carina Seiferth 

-78kg Madlen Oesterreich, Franziska Just 

+78kg Sabine Bonitz 

Lars Nagler triumphiert beim IT Messe-Cup U16 in Erfurt

Foto (privat):

Am vergangenen Samstag fand die 21. Auflage des IT Messe-Cup U16 in Erfurt statt.

Mehr als 500 Judoka aus Deutschland, Tschechien, Ungarn, der Niederlande und Israel nahmen an diesem Bundessichtungsturnier des DJB teil.

Der große Wurf gelang Lars Nagler vom PSV Meiningen in der Kategorie bis 60kg. Nach einem hochklassigen Wettkampf mit sechs Siegen durfte der Jenaer Sportschüler am Ende des Wettkampftages die Goldmedaille in Empfang nehmen.

In der Kategorie über 73kg konnte Hannes Trier vom JC Kogatan Bad Salzungen mit dem Gewinn der Bronzemedaille seinen Vorjahreserfolg wiederholen.

Zwei weitere Thüringer Sportler kämpften um die Medaillen. Kevin Busik (PSV Eisenach/-55kg) und Amelie Giller (SV Schwarza/-52kg) hatten sich mit starken Leistungen bis in das kleine Finale vorgekämpft, unterlagen jedoch ihren Kontrahenten. 

 

Gold: Lars Nagler (PSV Meiningen/-60kg)

 

Bronze: Hannes Trier (JC Kogatan Bad Salzungen/+73kg)

 

Platz 5: Amelie Giller (SV Schwarza/-52kg)

 

Kevin Busik (PSV Eisenach/-55kg)

 

Platz 7: Ole Fünfgelder (SV Schwarza/-46kg)

 

Herzlichen Glückwunsch!

Listenfüherlehrgang in der Kreisunion Nord

Foto (privat):

Am Freitag den 27.04.2018 folgten 12 Sportler der Einladung der KU Nord, um ein Wochenende vor der LVMM der U11, sich fit zu machen. Diesmal ging es nicht um das Kämpfen auf der Matte sondern um das Listenschreiben am Mattenrand. Als Referent konnte der erfahrende Kampfrichter Klaus-Dieter Tiedecke vom FSV Gotha gewonnen werden.

In einer kurzen Einleitung gab Klaus-Dieter Tiedecke noch einmal eine kleine Einführung in das aktuelle Regelwerk, bevor es virtuell ins Turnier ging. Es wurden einige wichtigen Abläufe eines Mannschaftsturnier durchgespielt. Wir hoffen das die geschulten Listenführer bei der LVMM alles erlernte umsetzen und ihren Anteil zur einer gut durchgeführten Meisterschaft leisten. Ein Dank geht an Thomas Köhler für Organisation des Schulungsraums in Nordhausen.

Rene Seifert

i.A. KU Nord

Teilnehmerrekord bei Nachwuchs Trainingscamp am LLS Thüringen

Fotos (privat):

Ein voller Erfolg war das 6. NTC am LLS Thüringen. Im Anschluss an den Internationalen Messe-Cup der U16 in Erfurt kamen noch einmal über 150 Sportler/innen zu gemeinsamen Trainingseinheiten mit den Bundestrainern und dem Trainerteam des LLS Thüringen am Landesleistungsstützpunkt in Jena zusammen. Bei dieser rekordverdächtigen Anzahl platze der LSS fast aus allen Nähten, sodass die Trainingseinheiten teilweise gesplittet werden mussten. Am Ende fanden alle Sportler genügend Platz zum trainieren und vor allem jede Menge anspruchsvolle Partner in den Randorieinheiten. Angestrengte Gesichter bei den Athleten und zufriedene Gesichter bei den Trainern sprechen für sich.

Siebenmal Gold bei Deutschen Ü30 Meisterschaften

Bild (privat): Ines Fiedel von den Mattenteufeln Erfurt gewann den Titel in der Klasse F4 bis 52 Kilogramm. Nadine Rößler aus Heiligenstadt wurde Vizemeisterin in der Gewichtsklasse -63 kg in der Altersklasse F2. Insgesamt gewannen die 38 Thüringer Teilnehmer 7 Gold, 6 Silber und 14 Bronzemedaillen bei der DEM Ü30 in Wiesbaden.

29.04.2018

Am vergangenen Samstag fanden die Deutschen Meisterschaften der Veteranen (Ü30) in Wiesbaden statt. Über 400 Sportlerinnen und Sportler aus ganz Deutschland waren angereist, um in der Halle des JC Wiesbaden die Deutschen Meister auszukämpfen. Aus Thüringer Sicht waren die Meisterschaften in Hessen sehr erfolgreich. Mit sieben Gold, sechs Silber und 14 Bronzemedaillen belegten die Judoka aus dem Freistaat immerhin Platz vier in der Medaillenstatistik der Landesverbände. Mit 38 Teilnehmern stellten die Thüringer sogar den drittgrößten Kader, was für eine rege Veteranenszene in unserem Landesverband spricht. Besonders zahlreich vertreten waren Sportler aus den Veteranenhochburgen Harpersdorf, Saalfeld und  Schmalkalden. Herzlichen Glückwunsch allen Medaillengewinnern.

 

Deutsche Meister/innen wurden:

Romy Fölsche, JSC Saalfeld (F1, -63 kg)

Ines Fiedel, JFV Mattenteufel Erfurt (F4, -52 kg)

Heinrich Grommas, SV Harpersdorf (M10, -100 kg)

Winfried Rex, SV Harpersdorf (M10, +100 kg)

Andreas Petzold, JC Schweina 1960 (M6, -90 kg)

Klaus-Peter Loch, SV Schmalkalden 04 (M7, -90 kg)

Uwe Staps, SV Harpersdorf (M9, -90 kg)

 

Deutsche Vize-Meister/innen wurden:

Nadine Rößler, KSV Budokan Heiligenstadt, (F2, -63 kg)

Philipp Gramm, Kodokan Erfurt (M1, -66 kg)

Tobias Danz, SV Schmalkalden 04 (M2, -73 kg)

Matthias Born, JSC Saalfeld, (M4 -100 kg)

Dietmar Nagel, SV Schmalkalden 04 (M7, -66 kg)

Jürgen Müller, SV Harpersdorf (M8, +100 kg)

 

Bronzemedaillen erkämpften:

Sabine Pannier, JSC Saalfeld (F5, -48 kg)

Erik Gäbelein, SV Harpersdorf (M1, +100 kg)

Michael Kellner, SV Schmalkalden 04 (M1, +100 kg)

Rene Täuscher, SV Harpersdorf (M3, +100 kg)

Steffen Kulpe, JSC Saalfeld (M4, -90 kg)

Lars Weber, SV Harpersdorf (M4, +100 kg)

Torsten Heilmann, SV Harpersdorf (M5, -73 kg)

Andreas Petzold, JC Schweina 1960 (M5, +100 kg)

Frank Uhr, SV Harpersdorf (M6, -66 kg)

Detlef Müßiggang, SV Harpersdorf (M6, -73 kg)

Thomas Langheinrich, JSC "Jigoro Kano" Stotternheim (M6, -81 kg)

Rainer Rathmann, SV Harpersdorf (M7, +73 kg)

Volker Geiß, SV Harpersdorf (M7, -90 kg)

Lothar Schertel, SV Harpersdorf (M9, +100 kg)

Alle Ergebnisse findet man auf www.german-judo.de

Amelie Giller trumpft auf

Foto (privat): Einen sehr starken Wettkampf zeigte Amelie Giller beim U16 Sichtungsturnier in Bottrop. Im Feld der 42 Judoka konnte sich die Schwarzaerin eine Bronzemedaille erkämpfen.
Foto (privat): Moritz Pechmann (5.), Lars Nagler, (9.) und Kevin Bakseev (7.) können sich nach sehr guten Leistungen beim stark besetzten U16 Bundessichtungsturnier in Duisburg unter den Top Ten platzieren und sich somit unter den Augen von Bundestrainer Bruno Tsafack empfehlen.

Am vergangenen Samstag fanden die Bundessichtungsturniere der weiblichen U16 in Duisburg und der weiblichen Judoka U16 in Bottrop statt. Der Thüringer Judoverband war mit insgesamt 12 Sportler/innen vor Ort. In Bottrop kämpften Carolin Junger (44kg/JC Jena), Marie Jochum (52kg/JC Jena) und Amelie Giller (52kg/SV Schwarza). 

Pierre Andreß (43kg/Kodokan Erfurt), Ole Fünfgelder (46kg/SV Schwarza), Lorenz Fiedel (50kg/Mattenteufel Erfurt), Gustav Brosig (50kg/JC Jena), Kevin Busik (55kg/PSV Eisenach), Kevin Bakseev (55kg/FSV Gotha), Moritz Pechmann (60kg/JC Jena), Lars Nagler (60kg/PSV Meiningen) und Eric Graupner (66kg/PSV Eisnach) vertraten die Thüringer Farben in Duisburg.

 

Bundessichtungsturnier der weiblichen U16 in Bottrop

 

Amelie Giller konnte in Bottrop im teilnehmerstärksten 52kg-Limit die Bronzemedaille erkämpfen. Nach zwei vorzeitigen Siegen gegen Kämpferinnen aus der Pfalz und Berlin unterlag sie im Viertelfinale einer Kämpferin aus Großbritannien. In der Trostrunde kämpfte sich Amelie mit zwei weiteren Siegen gegen Sportlerinnen aus Baden und Bayern bis ins kleine Finale. Dort setzte sie sich vorzeitig gegen eine Kämpferin aus NRW durch und sicherte sich somit hochverdient die Bronzemedaille. Sie konnte im gesamten Turnierverlauf mit wirksam herausgearbeiteten Fußtechniken und starken Übergängen-Stand-Boden überzeugen. Die beiden Jenaerinnen Marie Jochum und Carolin Junger schieden bereits in der Vor- bzw. Trostrunde aus.

 

Bundessichtungsturnier der männlichen  U16 in Duisburg

 

Moritz Pechmann erkämpfte in Duisburg in der Gewichtsklasse bis 60kg einen sehr guten 5. Platz. Nach seinem Auftaktsieg gegen einen Kämpfer aus NRW unterlag er im zweiten Kampf unglücklich mit Waza-ari Wertung gegen seinen Gegner aus Brandenburg.

In der Trostrunde setzte er sich dann souverän gegen Sportler aus Slowenien, Bayern und Württemberg durch. Der Kampf um Bronze gestaltete sich sehr ausgeglichen. In der dritten Kampfminute konnte jedoch sein bayrischer Gegner die entscheidende Waza-ari Wertung erzielen und über die Zeit bringen. Lars Nagler belegte im gleichen Limit nach fünf Kämpfen Rang neun.

In der teilnehmerstärksten Gewichtsklasse (61 TN) bis 55kg konnte Kevin Bakseev mit einem siebten Platz auf sich aufmerksam machen. Der 14-jährige Gothaer gewann seine ersten drei Begegnungen vielseitig mit Juji-Gatame, Sode-Tsuri-Komi-Goshi und Koshi-Jime. Im Viertelfinale unterlag er dem aktuellen Deutschen Meister aus Berlin durch eine Hebeltechnik. Die nächste Auseinandersetzung gegen einen Slowenen entschied Kevin in der Golden-Score-Verlängerung mit Ko-uchi-maki-komi. Den Kampf um den Einzug in das kleine Finale verlor Kevin durch eine Waza-ari Wertung am Boden gegen einen Kämpfer aus Berlin. Alle weiteren Thüringer Starter schieden bereits in der Vor- bzw. Trostrunde aus.

Die Sportler vom LLS Jena nahmen am Sonntag und Montag am Internationalen Trainingscamp in Duisburg teil und nutzten die Randorieinheiten mit vielen Partnern und unterschiedlichen Kämpfertypen zur Vorbereitung auf die weiteren Aufgaben. (SH)

Siegreich in die neue Saison

1. Kampftag 2. Frauen Bundesliga (14.04.2018) 

Das Frauen Bundesligateam des PSV Weimar startete am vergangenen Wochenenden in Bad Ems in die Saison 2018 mit zwei Siegen und sichert sich damit gleich vier wichtige Punkte. 

Das Team vom PSV Weimar konnte beide Begegnungen jeweils mit 4:3 für sich entscheiden. Gegen das Team vom SV Neuhaus holten Frederike Fiedel, Svenja Liermann, Sarah Gregor und Jonna Trautwein die Punkte. Gegen die Gastgeber lieferten sich die Damen ein spannendes Duell, in dem Frederike Fiedel, Madlen Oesterreich, Sarah Gregor und Jasmine Seifert sich einen Sieg sichern konnten. Sabine Bonitz unterlag nach einem langen Kampf nur knapp ihrer Kontrahentin. 

 

Besetzung PSV Weimar:

 

-48kg Jasmine Seifert, Jonna Trautwein

-52kg Frederike Fiedel, Alexandra Baatzsch

-57kg Svenja Liermann

-63kg Kassandra Walluks

-70kg Sarah Gregor

-78kg Madlen Oesterreich

+78kg Sabine Bonitz

 

Zu sehen waren packende Kämpfe, große Techniken im Stand, wie die Seoi-nage-Technik von Madlen Oesterreich, Sabine Bonitz und Jasmine Seifert. Sarah Gregor konnte wieder mit ihrer starken Harai-goshi / O-soto-gari Kombination punkten. Frederike Fiedel brachte wie gewohnt ihren Tsuri-komi-goshi auf die Tatami und konnte ihre Gegnerinnen im Anschluß im Boden bezwingen. Sabine Bonitz und Kassandra Walluks zeigten sehr schöne Aushebetechniken und Svenja Liermann hatte sehr taktische Kämpfe vor sich, in denen sie u.a. mit Tani-otoshi punktete.

Der Neuzugang Jonna Trautwein durfte gleich beim ersten Kampftag an den Start gehen, hatte jedoch leider keine Gegnerin, da das gegnerische Team keine Athletik in der kleinsten Gewichtsklasse aufstellen konnte.

Insgesamt zeigten die PSV Damen eine starke Kampfleistung auf der Matte. Die Mannschaft ist gut drauf und hat Lust auf mehr und freut sich schon auf den nächsten Kampftag, der am 12.05.18 in Gröbenzell bei München stattfinden wird!

Thüringer Kata-Sportler holen Medaillensatz

Foto (privat): André Pfannschmidt, Lukas Eichler, Anthony Menger, Tobias Maultzsch können von der Bayrischen Kata- Meisterschaft einen Medaillensatz mit nach Thüringen bringen.

In Passau fanden kürzlich die offenen Bayerischen Kata-Meisterschaften statt. Aus Thüringen hatten sich drei Paare auf den Weg gemacht um bei diesem Turnier Ihr Können unter Beweis zu stellen. Zur Überraschung aller, konnte in diesem Jahr ein Teilnehmer Rekord von 38 Paarungen in sieben Verschiedenen Katas verzeichnet werden. Unsere Thüringer traten in der Nage-no-Kata, Katame-no-Kata und Kime-no-Kata an. In gut zwei Monaten finden die Deutschen Kata - Meisterschaften in Hannover statt, Passau diente als Vorbereitung um unter Wettkampfbedingungen die Katas zu demonstrieren und Wettkampfroutine in anderen Hallen zu sammeln. 

Zur Siegerehrung wurde erst die Nage-no- Kata geehrt, die mit 12 Paaren am stärksten besetzte Kata. Lukas Eichler (Tori) und Antonie Menger (Uke), die eine ihrer besten Leistungen zeigten, war die Spannung anzusehen. Traditionsgemäße werden alle Teilnehmer von hinten nach vorne aufgerufen, und mit jedem Paar was genannt wird, wurde klar das die Judoka des FSV Gotha wieder ein Platz weiter waren. Am Ende erreichten sie den dritten Platz. In der Katame-no-Kata starteten gleich zwei Paare aus Thüringen. Maik Beyer (Tori) und Anne Beyer (Uke), vom Budo-SV-Nippon Schleiz erreichten Platz 5. Während Tobias Maultzsch (Tori) und André Pfannschmidt (Uke) vom FSV Gotha sich nur knapp hinter den Titelverteidigern Moritz Schwob (Tori) und Hendrik Gaßmann (Uke) vom TSV 1848 Erlangen den zweiten Platz sicherten. In der Kime-no-Kata trafen die Gothaer, diesmal André Pfannschmidt als (Tori) und Tobias Maultzsch als (Uke) wider auf die Sportfreunde aus Erlangen. Doch diesmal hatten die Thüringer die Nase vorn und konnten sich vor den Franken platzieren und die Goldmedaille sichern.

Silber für Lea Stein beim Internationalen Thüringenpokal in Bad Blankenburg

Am Ende reicht es nicht ganz für die erhoffte Goldmedaille beim 27. Internationalen Thüringenpokal in Bad Blankenburg. Lea Stein vom JSC Stotternheim unterlag im Finale des 27. Internationalen Thüringenpokals der Niederländerin Marit Kamps knapp nach Strafen. Die U18 Kämpferin, die am Landesleistungsstützpunkt in Jena trainiert, konnte den Kampf lange offen halten. Gegen Ende des Kampfes zeigte sich allerdings die Niederländerin konditionell und taktisch stärker. Eine Verletzung am Fuß bremste Lea Stein in der Vorbereitung, auf das mit über 450 Kämpferinnen aus 16 Nationen top besetzte Turnier, leider aus. Mit der Silbermedaille bestätigte die amtierende Deutsche Meisterin im Schwergewicht den Erfolg vom Vorjahr. Auch ihre Schwester Sina Stein erreichte mit dem siebten Platz und einer guten Leistung auf der Matte ein achtbares Ergebnis in Bad Blankenburg. 

Knapp an einer Medaille vorbei schrammte U21 Kämpferin Frederike Fiedel. Die Erfurterin konnte nach drei Siegen in der Vorrunde der 52 Kilogramm-Klasse erst von der späteren Siegerin aus Japan gestoppt werden. Im Duell um die Bronzemedaille traf sie anschließend auf die Weltmeisterin Seija Ballhaus, die sie einige Male in Bedrängnis bringen konnte. Ein Konterwurf brachte die entscheidende Wertung für die Favoritin aus Hamburg. 

Ihre jüngere Schwester Theresa Fiedel unterlag in ihrem Auftaktkampf unglücklich. Nach der regulären Kampfzeit von vier Minuten musste sie noch einmal acht Minuten in der Golden Score Verlängerung kämpfen, bevor ihre Gegnerin einen Wurfansatz mit einer Bodentechnik konterte.

Mit Bente Fünfgelder und Amelie Giller waren auch zwei Lokalmatadorinnen vom SV 1883 Schwarza am Start. Beide Schwarzaerinnen starteten in der Altersklasse U18, bis 52 Kilogramm. Amelie Giller lieferte in ihren beiden Kämpfen eine gute Leistung ab, musste aber der Konkurrenz letztendlich noch den Vortritt lassen. Bente Fünfgelder durfte insgesamt fünfmal auf die Tatami. In der hart umkämpften Partie gegen die Belgierin Clemence Dubois hatte sie am Ende allerdings das Nachsehen und schied somit in der Trostrunde aus. 

Sven Hesse, Trainer am Landesleistungsstützpunkt in Jena, zeigte sich zufrieden mit der Leistung seiner Sportlerin. Immerhin steht in Bad Blankenburg die komplette deutsche Elite auf der Tatami und die gute Internationale Beteiligung durch zahlreiche Nationalteams sorgt für ein sehr anspruchsvolles Niveau. So waren in diesem Jahr Teams aus Japan, Brasilien, Südafrika, Australien, Kasachstan, Frankreich und den Niederlanden am Start. Zum diesjährigen Internationalen Trainingscamp, das im Anschluss an den Thüringenpokal stattfindet sind 420 Teilnehmer angemeldet. Am Trainingscamp, dass die deutschen Bundestrainer Lorenz Trautmann und Lena Göldi leiten, nehmen auch acht Thüringer Sportlerinnen teil. Traditionell wird im Rahmen des Trainingscamps zudem ein Länderkampf der Nationalmannschaften stattfinden. (TT)

 

Weitere Informationen:

 

www.facebook.com/judothueringen

 

Fotos: Thomas Schauseil

Abschied von Dieter Thiele

Mit großer Trauer und Betroffenheit vernahmen die Saalfelder Judoka die Nachricht vom Tode des Judo-Urgesteins Dieter Thiele. 

Dieter gehörte in den 50er und 60er Jahren zu den Judo-Pionieren in Saalfeld und kämpfte sehr erfolgreich in den leichten Gewichtsklassen. Doch wie das Leben so spielt, waren auch für Dieter Thiele in der Mitte des Lebens die Familie und der Beruf die bestimmenden Dinge und der Judosport musste erst einmal pausieren.

Dass diese Pause dann rund drei Jahrzehnte währen sollte hätte am Anfang wohl keiner, am wenigsten Dieter selbst gedacht.  

Wir Judoka vom JSC Saalfeld staunten nicht schlecht, als Anfang der 2000er Jahre plötzlich ein drahtiger, älterer Herr bei uns auftauchte, erzählte er habe früher auch Judo trainiert und wolle jetzt wo er Rentner ist wieder einsteigen.

Da bis dahin keiner von uns Dieter kannte war Anfangs natürlich schon Skepsis da, was das denn für ein verrückter Typ ist. Doch wir alle wurden bald eines Besseren belehrt. 

Dieter engagierte sich mit aller Kraft für den Verein, übernahm eine Kindertrainingsgruppe, fuhr mit den Kindern zu unzähligen Turnieren und ließ sich nicht beirren wieder selbst ins Wettkampfgeschehen einzugreifen. Auch legte er mit über 70 Jahren seine Prüfung zum 1.Dan ab und stellte sich mehrmals dem Test zum Judo-Sportabzeichen. 

Auch der gesellige Teil war mit Dieter an Bord nie langweilig. Als wahre Stimmungskanone brachte er so manchen Abend in Schwung und begeisterte die Zuhörer bei seinen Einlagen auf der Mundharmonika.

Seine größten Erfolge durfte Dieter Thiele Mitte der 2000er Jahre in der gerade in dieser Zeit aufblühenden Judo-Veteranen-Bewegung feiern. So gelangen ihm 2006 der Vizeweltmeistertitel im französischen Tour, 2007 ein dritter Platz bei der Europameisterschaft in Sindelfingen sowie mehrere Medaillen bei den Deutschen Titelkämpfen.

2008 musste Dieter den wohl schwersten Schlag seines sportlichen Lebens hinnehmen. Er wurde bei einem Verkehrsunfall so stark verletzt, dass er, zeitweise im Koma liegend, nur knapp überlebte. Die Liste der Verletzungen war lang. Sie reichte von schweren Frakturen der Beine, der Rippen und Arme bis hin zu einem schweren Schädel-Hirntrauma mit massiven Hirnblutungen.

Doch Dieter Thiele sollte auch in diesen schweren Zeiten allen Skeptikern zum Trotz seiner Natur als wahres Stehaufmännchen treu bleiben.

Mit eisernem Willen meisterte er den langen,schweren Weg zurück ins selbstbestimmte Leben. Auch wenn ein paar bleibende Schäden eine Rückkehr auf die Judomatte unmöglich machten, so schlug Dieters Herz doch weiterhin für den Judosport.

 

Am 07.03.2018 ist Dieter Thiele in Frieden von uns gegangen. Wir Judoka vom JSC Saalfeld blicken in tiefer Trauer, aber auch in großer Dankbarkeit zurück auf die schöne Zeit mit Dieter. Er wird für immer eine feste Größe in unseren Erinnerungen bleiben. Auch der Vorstand des Thüringer Judoverbandes möchte den Angehörigen und Saalfelder Judofreunden sein Beileid aussprechen. Bei seinen Veteranenerfolgen auf nationaler und internationaler Ebene war Dieter Thiele auch immer stolz darauf seinen Landesverband vertreten zu dürfen. Wir werden seine Erfolge für Thüringen nicht vergessen.

Foto (Gerlach): Dominik Schönfeld überzeugt beim EC im Schweizerischen User. Er kann die Klasse bis 100 Kilogramm Souverän für sich entscheiden.
Foto (Göpfert): Tom Blechschmidt setzt sich in der Klasse bis 81 Kilogramm durch und wird hochverdient Deutscher Meister.
Foto (Tejkl): Mit einer tollen kämpferischen Leistung sichert sich Maximilian Standke den U21 Titel in der Klasse bis 55 Kilogramm.
Foto (privat): Lea Stein wird Deutsche Meisterin in der U18. Beste Fünfgelder belegt Platz drei.

Erfolgreiche Woche für Thüringer Judosport

Den Auftakt für eine Woche erfolgreiches Thüringer Judo machten die U18 Judoka am vergangenen Wochenende in Herne. Drei Bronzemedaillen durch Maximilian Standke, Jacob Pfeifer und Nikita Kuznecos standen am ersten Tag der Deutschen Meisterschaften zu Buche und immerhin drei weitere Judoka (Hannes Trier, Pierre Andreß und Fjodor Busik) schrammten am Medaillenerfolg nur knapp vorbei. Emma Heiland zeigte sich mit Platz sieben ebenfalls in Medaillennähe. Am zweiten Tag steuerten die Frauen durch Bente Fünfgelder noch eine weitere Bronzemedaille bei, Lea Stein krönte das erfolgreiche U18 Wochenende mit dem Sieg im Schwergewicht. 

 

Die Woche zwischen den Meisterschaften bereitete den Trainern einiges Kopfzerbrechen, viele Athleten mussten sich krankmelden und konnten sich so nicht optimal vorbereiten. Zur U21 Meisterschaft in Frankfurt (Oder) traten dann auch einige Sportler noch geschwächt an und trotzdem sollte es eine der erfolgreichsten Meisterschaften im Juniorenbereich werden. 

 

Bestens in Form zeigte sich der Stotternheimer Tom Blechschmidt, der wie gewohnt schönes Judo zeigte und am Ende hochverdient den Deutschen Meistertitel in der Klasse bis 81 Kilogramm erkämpfen konnte. Mit einer starken kämpferischen Leistung konnte Maximilian Standke seine Leistung aus der Vorwoche noch steigern. Sozusagen als Bonus zum Bronzemedaillenerfolg in der U18, gab es in der Gewichtsklasse bis 55 Kilogramm noch einen Deutschen Meistertitel in der U21 obendrauf. Eine Altersklasse höher lief es für den Erfurter besser, der Druck eine Pflichtmedaille zu holen war weg und so konnte Maximilian sein Potential voll ausschöpfen. 

 

Auch in der U21 konnte man mit Anschlussleistungen aufwarten. Auch wenn die verpassten Medaillen durch Vincent Giller, Frederike Fiedel und Sina Stein sehr schade waren, so zeigten die Athleten doch, dass sie auf jeden Fall zur deutschen Top-Spitze gehören. Mit zwei siebten Plätzen hielten Elischa Kraft und Sophie König den Anschluss an die Spitze. Besonders ärgerlich war das frühe Aus für Thüringens Medaillenhoffnung Johannes Limmer, der angeschlagen ins Rennen ging. Lea Stein, Oliver Schulz und Fabian Meyer mussten ihre Medaillenhoffnungen ganz und gar schon im Vorfeld verletzungsbedingt begraben.Und trotzdem erreichte der Thüringer Judoverband mit Platz drei in der Medaillen-Gesamtwertung ein Top-Ergebnis bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften 2018.

 

Das spiegelt die kontinuierliche gute Arbeit am Leistungsstützpunkt in Jena aber auch in den Thüringer Vereinen wieder. Die Mühen der vergangenen Jahre zeigen nun im Altersbereichen U15 bis U21 Früchte, man ist auf dem nationalen Niveau angekommen und kann sich dort konkurrenzfähig präsentieren. Inhaltlich war Landestrainer Mike Göpfert im großen und ganzen zufrieden mit der Leistung der Thüringer Sportler auch wenn nicht alle an ihr Leistungsvermögen herankamen. Nun stehen für die U18 und U21 vor allem die Wettkämpfe mit internationaler Beteiligung im Fokus. Die Zielstellung ist klar, auch international sollen Thüringer Judoka konkurrenzfähig werden. Mit dem Sieg beim European Cup im schweizerischen Uster ist dies schon mal Dominik Schönfeldt eindrucksvoll gelungen. Dominik gelang ein souveräner Sieg in der Gewichtsklasse bis 100 Kilogramm. Der Sonneberger konnte alle Kämpfe vorzeitig mit Ippon beenden. (TT)

 

 

Alle Ergebnisse DEM U18 und U21: www.german-judo.de

 

 

 

Lea Stein wird Deutsche Meisterin!

Am zweiten Wettkampftag der Deutschen Einzelmeisterschaften der U18 wollten auch die Thüringer Mädchen zeigen, dass mit ihnen zu rechnen ist. Emma Heiland (JC Jena) konnte mit einem guten 7. Platz überzeugen, Bente Fünfgelder (SV 1883 Schwarza) setzte sich in der stark besetzten Klasse bis 52 kg bis ins kleine Finale durch und gewann nach Waza-ari Wertung Bronze im Golden Score. Lea Stein vom JSV „Jigoro Kano“ Stotternheim kämpfte sich souverän ins Finale und konnte auch dort überzeugen. Der Titel im Schwergewicht der U18 Frauen war somit hochverdient. Ihr Schwester Sina erkämpfte kurz zuvor Bronze, auch das mit einer guten Leistung. Die anderen Thüringer Athletinnen schieden dagegen leider vorzeitig aus. 

Drei Medaillen und drei 5. Plätze gab es am ersten Tag der DEM für die U18 Männer.

Maximilian Standke (-55 kg, Kodokan Erfurt), Jacob Pfeifer (-60 kg, PSV Weimar) und Nikita Kuznecovs (-90 kg, FSV 1950 Gotha) konnten in ihren Klassen jeweils die Bronzemedaille gewinnen. Mit Fjodor Busik (-73 kg, PSV Eisenach), Hannes Trier (-81 kg, JC Kogatan Bad Salzungen) und Pierre Andreß (-43 kg, Kodokan Erfurt) standen noch drei weitere Thüringer Sportler im kleinen Finale der Deutschen Einzelmeisterschaften der U18 Männer in Herne. Alle drei Athleten verloren ihre Kämpfe leider, trotz guter Leistungen und belegen somit am Ende die undankbaren fünfte Plätze.

Mit insgesamt sechs Medaillen sowie drei fünften und einem siebten Platz ist das Abschneiden unserer Athleten als sehr gutes Ergebnis zu sehen. Ab jetzt stehen die internationalen Wettkämpfe im Fokus!

Am vergangenen Sonntag fand in Weimar zum ersten Mal das offene Training mit den Bundesligasportlerinnen des PSV Weimar statt. Auch wenn wegen Terminüberschneidungen nur eine überschaubare Anzahl an Athletinnen auf der Matte begrüßt werden konnte, kamen doch alle auf ihre Kosten. 

Das hat bei den Teilnehmerinnen Lust auf mehr gemacht, eine Wiederholung wird es auf jeden Fall geben!

Das Bundesligateam des PSV Weimar bedankt sich bei den Gästen und freut sich schon auf das nächste Mal. Die Heimkämpfe des PSV Weimar in der 2. Frauen Bundesliga finden am 16.06. und am 22.09.2018 statt!

Gemeinsames Training Thüringer Judofrauen ab U18 am Sonntag 4. März in Weimar

Foto (PSV Weimar): Trainiere gemeinsam mit den Frauen des 2. Bundesligateams des PSV Weimar. Am Sonntag, den 4. März findet in Weimar ein Training für Frauen ab U18 statt.

Am Wochenende findet die Startveranstaltung des Bundesligateams des PSV Weimar statt. 

In diesem Rahmen veranstaltet der PSV Weimar eine offene Matte für die Athletinnen im Altersbereich U18 und Frauen.

Wenn ihr interessierte Sportlerinnen in euren Trainingsgruppen habt informiert sie bitte über diesen Termin.

Sonntag 4.3. 10-12 Uhr in der Halle des PSV Weimar 

Müllerhartungstr. 23, 99423 Weimar

 

 

Und hier noch die Termine der 2. Bundesliga der Frauen für 2018:

 

Auslosung 2. Bundesliga Frauen Saison 2018

Stützpunkttrainer Sven Hesse besucht Kampfunion Nord

40 Sportler der Kampfunion Nord folgten der Einladung des KSV Budokan Heiligenstadt zur offenen Matte unter der Leitung des Stützpunkttrainers Sven Hesse.

Es wurde nach einer Erwärmung besonders auf den Übergang Stand Boden eingegangen. Hier konnte der Stützpunkttrainer zwei schöne Varianten zeigen wie man den schnellen Übergang vom Stand zum Boden ob aus eigenem Angriff oder als Konter umsetzen kann. Im Anschluss wurden in 5 Standrandori und 5 Bodenrandori –Runden das erlernte Wissen ausprobiert. Die mitgereisten Trainer werden bestimmt die eine oder andere Technik mit in ihre Trainingseinheit einbauen. Der ausrichtende Verein möchte sich bei Sven bedanken und wünscht sich weiterhin eine enge Zusammenarbeit mit dem Stützpunkt in Jena.

 

Rene Seifert

Vors. Budokan Heiligenstadt

Thüringer erfolgreich bei Mitteldeutscher Meisterschaft

Foto (Pechmann): Thüringens U18 Sportschüler zeigten sich auf einen guten Weg Richtung Deutscher Meisterschaft. In gut zwei Wochen wird in Herne um die nationalen Titel gekämpft.
Foto (Tejkl): In der U21 lösten zahlreiche Thüringer Sportler die Fahrkarte nach Frankfurt Oder. Hier finden in der zweiten Märzwoche die nationalen Titelkämpfe statt.

In den Altersklassen U18 und U21 wurden am vergangenen Samstag in Schöneberg um die Medaillen gekämpft. Dabei zeigten sich die Thüringer Athleten von ihrer besten Seite, immerhin ging es auch um die Qualifikation zu den Deutschen Meisterschaften Anfang März in Herne (U18) und eine Woche später in Frankfurt Oder (U21). Für Landestrainer Mike Göpfert und Stützpunkttrainer Sven Hesse war wichtig, dass viele Sportler die Qualifikationshürde nehmen konnten. Nun bleibt noch ein wenig Zeit, um an der ein oder anderen Stellschraube zu drehen, damit zu den nationalen Titelkämpfen alles rund läuft.

Am Ende waren es nur drei Pünktchen Rückstand auf den sächsischen Judoverband und damit Platz zwei in der Punktwertung der Verbände. Das zeigt die gute Arbeit am Landesleistungsstützpunkt Jena und in den Vereinen Thüringens. Dabei fehlten noch Leistungsträger wie Vincent Giller, der krankheitsbedingt absagen musste und Fabian Meyer, der leider eine längere Verletzungspause einlegen muss.

Unser Kari-Team-Thüringen ist fit für das kommende Wettkampfjahr

Mit viel Engagement wurde am ersten Februarwochenende das aktuelle Regelwerk bearbeitet, sich mit moderner Technik auseinandergesetzt und das Teamgefühl gestärkt. Knapp 40 Landes- und Gruppenkampfrichter des Thüringer Landesverbandes diskutierten, funkten und rannten miteinander in den Seminarräumen und Sporthallen der Landessportschule Bad Blankenburg um die Wette. Erfahrene und viele junge Kampfrichter bilden unter der Leitung von Angelika Wilhelm in Thüringen ein motiviertes Team, welches zusammen die immer richtigen Entscheidungen auf den Judomatten anstrebt. Alle freuen sich auf spannende Wettkämpfe.

Foto (privat): Erstmals wurde die Paarung Pfannschmidt/Maultzsch auch Berliner Landesmeister in der Kime-no-kata.
Foto (privat): Berliner Landesmeister sind Tobias Maultzsch (Katame-no-kata) und André Pfannschmidt (Kime-no-kata).

Doppel-Landesmeistertitel für das Thüringer Katateam

Ende Januar fand die offene Berliner-Kata-Landesmeisterschaft statt. Ziel für die Thüringer Kata-Sportler Tobias Maultzsch (Tori) und André Pfannschmidt (Uke) war es, den Landesmeistertitel in der Katame-no-kata zu verteidigen. Mit einer sehr guten Leistung haben die beiden Sportler vom FSV 1950 Gotha dieses Ziel erreichen können. In der Paarung Pfannschmidt/Maultzsch starteten sie auch in der Kime-no-kata. Hierbei haben sie einen perfekten Saisonstart hingelegt, denn auch in dieser Kata sicherten sie sich mit einer sehr guten Leistung den Titel. Ein besonderer Dank geht an unseren Thüringer Katareferenten Klaus-Dieter Tiedecke, der den beiden in der Vorbereitung tatkräftig zur Seite stand. Nun startet die intensive Vorbereitung auf die Deutsche Katameisterschaft im Juni.

Starkes Ergebnis der Thüringer U21 Kämpfer beim Sichtungsturnier in Strausberg

Foto (privat): Erfolgreiche Thüringer Sportler in Strausberg

Acht Thüringer U21 Männer reisten am Wochenende zum Bundessichtungsturnier ins brandenburgische Strausberg. Vor den Augen des Bundestrainers Pedro Guedes, erkämpften sich die Thüringer gleich sechsmal Edelmetall. Der Erfurter Maximilian Standke (55kg) konnte sich Gold sichern. Silber ging an Vincent Giller (60kg) aus Schwarza und an den Eisenacher Oliver Schulz (73kg). Die drei Bronzemedaillen sicherten sich Johannes Limmer (73kg) aus Schwarza, Tom Blechschmidt (81kg) aus Stotternheim und der Gothaer Fabian Meyer (+100 kg).