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Thüringer Judo-Verband e.V.

Kampfrichter

Bundeskampfrichterseminar Hennef

Die Thüringer Bundes-A-Kampfrichter nahmen am Wochenende vom 12. bis 15.01.2017 am jährlichen Linzensierungsseminar in Hennef teil.

Besonderer Augenmerk lag in diesem Jahr auf dem durch die IJF veränderten Regelwerk, welches zunächst in einer Testphase bis zu den Weltmeisterschaften im Herbst diesen Jahres zur Anwendung kommen soll. Auch der DJB hat sich entschlossen, dass die Anpassungen bei den Altersklassen U18 und älter gelten sollen.

Link zum DJB-Beitrag

Präsidiumsbeschluss DJB

Sie vertritt Thüringen in Rio: Angelika Wilhelm

Fest verbunden mit dem Thüringer Judosport und ihrem SV Schmalkalden 04, aber auch weltbekannt als Kampfrichterin wurde Angelika Wilhelm im April für ihr sportliches Engagenment  in ihrem Verein, im Landesverband und in der Region mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt.

Mit Akribie bereitet sie sich auf Rio de Janeiro vor. Dort wird sie bei den Paralympischen Spielen vom 7. bis 12. September zum vierten Male amtieren. Nach drei Spielen als Kampfrichterin (2004,2008, 2012) ist die 52-Jährige diesmal als IBSA-Kari-Direktorin der Unparteiischen im Einsatz, die die Wettbewerbe der Sehgeschädigten zu beurteilen haben. Darauf hat sich die Vorsitzende des Schmalkalder Vereins spezialisiert, die 2000 bei den Internationalen Deutschen Meisterschaften in Halle erstmals angesprochen worden war, um bei den Sehgeschädigten zu schiedsen. Dank ihrer jahrelangen Erfahrung als Referee – sie hatte 1988 als erste Frau des DJV der DDR die B-Lizenz der Internationalen Judo-Föderation erworben – fiel es ihr sowohl national als auch international nicht schwer, sich in die doch etwas veränderte Kampfesweise der Athleten zu versetzen. „Im Wesentlichen wird nach den IJF-Regeln gekämpft. Die wichtigsten Veränderungen sind das Verhalten am Mattenrand, der Griff und dass noch weiterhin drei Kampfrichter auf der Matte agieren, „wenngleich wir uns auch da der IJF anpassen werden, allerdings erst nach den Paralympics“, sagte die Diplom-Ingenieurin für Informatik und jetzige Berufsschullehrerin. „Ich freue mich auf Rio, auch wenn die Verantwortung diesmal noch größer ist als bisher. Entscheidend ist, dass meine Kampfrichter-Kolleginnen und Kollegen korrekt arbeiten.“ 

„Das Niveau der Kämpfe im Sehgeschädigten-Judo ist in den vergangenen 10 Jahren sehr gestiegen. Auch wir sind ständig mit neuen Ideen gefordert, um das Niveau weiter zu erhöhen.“

Dass das Judo für Sehgeschädigte in Deutschland und damit auch in Thüringen bezüglich Masse leider unterentwickelt ist, macht Angelika Wilhelm weniger Freude. Da ist dringend  Nachholebedarf  gefordert.

Ausgestattet mit der IJF-Lizenz hat sie bisher neben den 3 Paralympics bei 10 Welt- und 19 Europameisterschaften und der IBSA-Titelkämpfe verschiedener Altersgruppen geschiedst. Sie ist Trägerin des 7. Dan, Mitglied der DJB-Kampfrichterkommission und seit 1990 Kampfrichter-Chefin des Landesverbandes. In Schmalkalden ist und bleibt sie bodenständig. Hier habe sie 1975 mit dem Judosport begonnen, war DDR-Vizemeisterin und von 1995 bis 2005 Trainerin im Talentleistungszentrum Thüringen. Zu ihren Schützlingen gehörte u.a. Danny-Paul Kiel, EM-Dritter U18 und mehrfacher Deutscher Nachwuchsmeister. Allen, mit denen sie auf und neben der Judo-Matte zu tun hat, gibt Angelika mit auf den Weg: „Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren.“ 

(Text: Karl-Heinz Otto)   

Kampfrichter beim 25. ITP

Bei 25. Internationalen Thüringenpokal in Bad Blankenburg wirkten neben weiteren ehrenamtlichen Helfern auch 36 hochkarätige Kampfrichter mit. Nahezu alle Thüringer A- und B-Kari kamen zum Einsatz. Neben den insgesamt 22 A- und 2 ausländischen Kari (SUI, CZE) nutzen auch einige Aspiranten aus zahlreichen Bundesländern die Möglichkeit, sich den kritischen Blicken der Beobachter Frank Dötsch und Byong-Chol Song zustellen. Hauptkampfrichterin Angelika Wilhelm wurde anlässlich des Turniers der 7. Dan verliehen.

Tobis Danz ist neuer Bundes-A-Kampfrichter für Thüringen

Am vergangenen Wochenende fand in Frankfurt/Oder, anlässlich der Deutschen Einzelmeisterschaften der Junioren, die Prüfung zum Bundes-A-Kampfrichter statt.

7 Kandidaten stellten sich erfolgreich der Bundeskampfrichterkommission in Theorie und Praxis.

Unter ihnen war der Thüringer Tobias Danz, SV Schmalkalden 04 e.V., der die Prüfung mit Erfolg absolvierte.

Voraus gegangen war eine ca. einjährige Vorbereitungszeit mit Seminaren, Videostudium, Regelwerk lernen und zahlreichen Turniereinsätzen.

Seine Kampfrichterlaufbahn begann bereits im Alter von 16 Jahren erlangte er die Kreis-Kampfrichterlizenz. Aufgrund seiner engagierten Arbeit konnte er sich gut weiter qualifizieren und legte mit Mitte 20 bereits die Prüfung zum Bundes-B-Kampfrichter ab und arbeitet seit dem sehr aktiv bei Meisterschaften der Gruppe Mitte, in der 2. Bundesliga, Regionalliga, bei Landesmeisterschaften und zahlreichen internationalen und nationalen Turnieren. Nun hat er sein Ziel, die höchste nationale Kampfrichterlizenz, erreicht und darf nun auch bei deutschen Meisterschaften und in der 1. Bundesliga als Kampfrichter auf der Matte stehen. Seine langjährige Trainerin und Vereins- und Kampfrichterchefin Angelika Wilhelm ist sehr stolz auf Tobias. Die harte und engagierte Arbeit über viele Jahre und die gezielte Nachwuchsförderung im SV Schmalkalden 04 e.V. , gerade auch im Ehrenamtsbereich, zahlt sich aus.

David Clarke Arias – neuer Bundes B –Kampfrichter

Anlässlich der MDEM U18 in Rammenau absolvierte David Clarke Arias vom PSV Erfurt erfolgreich seine Prüfung zum Bundes-B-Kampfrichter. Sowohl im theoretischen als auch im anschließenden praktischen Teil konnte David die Prüfungskommission mit guten und sehr guten Leistungen überzeugen. Wir wünschen ihm für seine weitere Kampfrichterlaufbahn viel Spaß und Erfolg.

Kampfrichterweiterbildung in Bad Blankenburg

Am ersten Februarwochenende trafen sich an der LSS Bad Blankenburg die Bundes-, Gruppen- und Landeskampfrichter _innen des TJV zu ihrem jährlichen Weiterbildungslehrgang. Traditionsgemäß konnten auch dieses Jahr wieder Kampfrichterkollegen_innen aus der Schweiz begrüßt werden.

Unter der Leitung von Angelika Wilhelm wurden an beiden Tagen in Auswertung des DJB Seminars in Lindow und des IJF Seminars in Tokio die neuesten Regelinterpretationen intensiv in der Theorie und der Praxis besprochen und diskutiert. Vor allem die diesjährigen Prüflinge zur Bundes A-, B- und Landes-Prüfung  konnten hier letzte Tipps und Hinweise sammeln, um erfolgreich die kommenden  Aufgaben zu meistern. Einen weiteren Schwerpunkt bildeten die Sonderregelungen der Jugend. Hierbei stand die Problematik „Griff auf dem Rücken“ im Vordergrund.

Für alle Kampfrichter_innen bot sich wie immer am Abend die Möglichkeit in gemütlicher Runde über sportliche oder auch private Dinge zu plaudern, was von allen ausgiebig genutzt wurde.

Insgesamt war der Lehrgang für alle Teilnehmer_innen eine erfolgreiche Grundlage für das kommende Wettkampfjahr.

Fit für das kommende Wettkampfjahr

In den vergangenen Tagen haben sich unsere Thüringer Bundes-A-Kampfrichter unter der Leitung unserer Kampfrichterreferentin Angelika Wilhelm mit aktuellem theoretischem und praktischem Kampfrichterwissen ausgestattet. Mehrere Tage wurde zusammen mit fast 100 Kollegen aus ganz Deutschland in der Landessportschule Lindow/ Brandenburg analysiert, diskutiert und reflektiert. 

Nun freuen wir uns sehr auf das neue Wettkampfjahr in Thüringen: auf unsere vielen tollen Kari-Kollegen auf Kreis-, Bezirks-, Landes- und Gruppenebene. Start ist am 30.Januar 2016 bei der Landesmeisterschaft u18/u21 in Schmalkalden. 

Auf geht's.

Erfolgreiche Kampfrichterausbildung

Foto: privat

Wie jedes Jahr fand auch im Herbst 2015 an der LSS Bad Blankenburg die Kampfrichterausbildung des TJV statt. An zwei Wochenenden stellten sich insgesamt 27 ausschließlich junge Judoka aus 15 Vereinen dieser Herausforderung. Nachdem sich die Teilnehmer_innen am ersten Wochenende intensiv mit dem Regelwerk auseinandersetzten mussten, organisierten sie am zweiten Wochenende ein Turnier, bei dem sie in verschiedenen Turnierformen neben Kämpfen auch alle praktisch relevanten Teile der Ausbildung durchlaufen mussten. Am Ende des zweiten Wochenendes konnten sich alle über die frisch erworbene Kreis-Kampfrichter-Lizenz freuen. Wir wünschen allen neuen Kampfrichter_innen, dass ihnen bei ihren Einsätzen die Geduld und das Verständnis entgegen gebracht wird, welches junge Sportler benötigen, um der Kampfrichterei auch auf Dauer treu zu bleiben.

Wir gratulieren ihnen zur neuen Lizenz und wünschen allen viel Spaß bei der neuen Aufgabe. (AK/SE)