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Thüringer Judo-Verband e.V.

News 2021

 

 

Sichtung des Thüringer Judo-Verbandes

Fotos (privat): Unter schwierigen Vorraussetzungen lief in diesem Jahr die Sichtung für das LLS und die Sportschule Jena ab. Die 5 weiblichen und 10 männlichen Teilnehmer aus 9 Thüringer Vereinen zeigten sich sehr motiviert beim Durchlaufen des Sichtungsprogramms.

Die diesjährige Sichtung des Thüringer Judo-Verbandes zur Aufnahme an den Landesleistungsstützpunkt (LLS) und die Sportschule Jena stand coronabedingt unter keinem guten Vorzeichen. Der letzte Wettkampf, an dem eine Sichtung möglich war, liegt jetzt nun schon über ein Jahr zurück. Das Vereinstraining ist seit fast 6 Monaten nicht möglich, weshalb auch der Sichtungstermin mehrmals verschoben werden musste.
Trotz aller Widrigkeiten gelang es mit einigem Aufwand, immerhin 15 junge motivierte Judoka zur Sichtung in Jena zu begrüßen. Mit dem Kodokan Erfurt, JC Jena, Kogatan Bad Salzungen, SV Auma, Nippon Schleiz, Erfurter Kampfsport-Centrum, JC Stotternheim und dem SV Schmalkalden waren insgesamt neun Thüringer Vereine in Jena vertreten.
Nach erfolgtem negativem Cornatest wurde gleich weiter getestet. Nun ging es aber glücklicherweise um sportlichen Belange, mit einem erhofften, abschließend positiven Ergebnis.
Der Vormittag wurde nach kurzer Erwärmung für eine athletische Überprüfung genutzt. Die Thüringer Stützpunktrainer Vincent Giller und Oliver Schulz sowie die TJV Honorartrainer Lothar Gwosdz und Tobias Tejkl überprüften die 5 Mädchen und 10 Jungen in den Bereichen Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Beweglichkeit und Koordination auf Herz und Nieren. Angesichts der langen Trainingspause, zeigten die Sportler ansprechende Leistungen.
Nach kurzer Erholungspause rückte am Nachmittag die judospezifische Seite in den Blick. Die LLS Stützpunkttrainer achteten beim Tandoku Renshu (Schattentraining) auf die Umsetzung der Bewegungsvorgaben, übten gemeinsam eine Fußtechnik ein und sahen sich die speziellen Techniken der Sportlerinnen und Sportler etwas genauer an. Für Landestrainer Jan Steiner war das abschließende Randori noch einmal von großer Wichtigkeit. In 10 Randori Runden durften sich die jungen Judoka richtig austoben. Diese Möglichkeit nutzen die Sichtungsteilnehmer eifrig.
Im technischen Bereich bedarf es allerdings auch noch einiger Anstrengungen, das wurde trotz motiviertem Einsatz der Nachwuchssportler deutlich.
Für den Thüringer Landestrainer geht es nun darum die Auswahl zu treffen. Hierzu müssen die erbrachten Leistungen ausgewertet und noch weitere Einzelgespräche mit Sportlern, Eltern und Trainern geführt werden. Viel Zeit bleibt Jan Steiner dafür nicht, denn das Schuljahr ist schon fortgeschritten und man muss sich weiterhin mit den pandemiebedingten Einschränkungen arrangieren.
Ein großer Dank gilt den Heimtrainern der Vereine für ihre Zusammenarbeit und ihr Engagement, aber natürlich auch den Eltern, die den Weg ihrer Kinder an den Thüringer Landesleistungsstützpunkt ermöglichen.