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Thüringer Judo-Verband e.V.

Mitteldeutsche Einzelmeisterschaft der Junioren im Judo in Halle/Saale

Bild 1 (privat) zeigt alle Thüringer Teilnehmer vor Beginn der Wettkämpfe.
Bild 2 (privat) zeigt die Medaillengewinner des Thüringer Judoverbands.

Am 18.09.2022 gingen die besten Thüringer Junioren bei der Mitteldeutschen Meisterschaft im Judo in Halle auf die Matte, um sich für die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft, die in vier Wochen in Frankfurt/Oder stattfinden wird, zu qualifizieren.


Von den insgesamt 22 TJV-Teilnehmern schafften am Ende 14 Judoka diese letzte Hürde.
Die einzige Goldmedaille für den Thüringer Judoverband erkämpfte sich souverän Moritz Pechmann vom JC Jena.
Die Silbermedaillen sicherten sich Emily Jungmann vom PSV Schmölln, Leonie Gampe vom TSV Gera Zwötzen, Lars Nagler vom PSV Meiningen und Islam Musaev vom SV Schmalkalden.
Auf die Bronzeränge kamen außerdem Jana Wallisch-Prinz vom PSV Erfurt, Luise Engelmann und Jessica Müller vom PSV Schmölln sowie Angelina Lange vom JSC Stotternheim, Lea Ackermann vom JC Kogatan Bad Salzungen, Nick Gerstenberger vom JC Jena, Sören Spangenberg vom SV Schwarza, Eric Graupner vom PSV Eisenach und Felix Schützner vom PSV Schmölln.
Allen Medaillengewinnern einen herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg bei der Deutschen Meisterschaft in Frankfurt/Oder! Ein großes Dankeschön geht außerdem an alle mitgereisten Betreuer und Heimtrainer unserer Athleten, ohne deren Einsatz diese Erfolge nicht möglich sind. (JS)

Mitteldeutsche Einzelmeisterschaft der Jugend u18 in Halle/Saale

Bild 1 (privat) zeigt alle Thüringer Teilnehmer vor Beginn der Wettkämpfe.
Bild 2 (privat) zeigt die Medaillengewinner des Thüringer Judoverbands.

Am 17.09.2022 gingen die besten Thüringer Judoka bei der Mitteldeutschen Meisterschaft in Halle auf die Matte, um sich für die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft, die in drei Wochen in Leipzig stattfinden wird, zu qualifizieren.
Von den insgesamt 45 TJV-Teilnehmern schafften am Ende 18 Judoka diese letzte Hürde. Allen voran sicherte sich Ronja Klein von den Mattenteufeln Erfurt, Magdalena Turbiasz vom Budokan Heiligenstadt und Carl Then vom JC Jena mit dem Gewinn ihrer Goldmedaillen die Fahrkarte zur „Deutschen“.
Auf die Silberränge kamen Lotta Zeier vom TSV Germania Neustadt, Marija Biegunova vom JC Jena, Beeke Niebur vom Erfurter Kampfsportzentrum sowie Sebastian Vogel und Thorben Pfotenhauer beide vom PSV Eisenach.
Die Bronzemedaillen sicherten sich Pauline Hammer vom FSV Gotha, Jana Wallisch-Prinz vom PSV Erfurt, Noelia Wolf vom Erfurter Kampfsportzentrum, Rabea Schmidt vom JC Jena, Verena Erler vom PSV Schmölln, Luca Feldbusch vom PSV Eisenach, Henry Röder vom JC Jena, Benjamin und Joshua Sandow vom FSV Gotha und Maximilian Mähler vom Kodokan Erfurt.
Allen Medaillengewinnern einen herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg bei der Deutschen Meisterschaft in Leipzig! Ein großes Dankeschön geht außerdem an alle mitgereisten Betreuer und Heimtrainer unserer Athleten, ohne deren Einsatz diese Erfolge nicht möglich sind. (JS)

Judoteam des Sportgymnasiums Jena belegt einen starken vierten Platz im Bundesfinale bei „Jugend trainiert für Olympia“

Das Bild (privat) zeigt das erfolgreiche Judoteam der Sportschule Jena.
V.l.n.r.: Eric Schneider, Henry Röder, Luca Feldbusch, Hamsat Dadaev, Sebastian Vogel, Vitus Müller, Thorben Pfotenhauer, Jonathan Stanja, und Trainer Vincent Giller.

14 Landessieger aus dem gesamten Bundesgebiet trafen sich nach über zweijähriger Coronapause zum Finale des weltweit größten Schulsportwettbewerbs in Berlin. Die Sportschule Jena konnte unter Leitung von TJV-Talentscout Vincent Giller ebenfalls ein starkes Judoteam in die Hauptstadt entsenden und vertrat dabei den Freistaat und die Sportschule Jena beim Bundesfinale würdig.

Die Mannschaft bestand aus sieben Jungen, mit denen jedoch nur vier der insgesamt fünf Gewichtsklassen besetzt werden konnten, denn es fehlte ein Kämpfer im Leichtgewicht. Trotz dieses Handicaps gingen die jungen Sportschüler in allen fünf Mannschaftskämpfen äußerst motiviert auf die Matte und kämpften in jedem Duell aufopferungsvoll.
Am ersten Wettkampftag besiegten die Jenenser in der Vorrunde zunächst das Team der Gutenbergschule aus Wiesbaden in Hessen und das Team vom Sportgymnasium Kaiserslautern jeweils souverän. Im Viertelfinale wartete dann mit der Vertretung der Sportoberschule Leipzig ein ebenbürtiger Konkurrent aus Sachsen. Nach durchweg spannenden Begegnungen lösten die jungen Thüringer mit einer geschlossenen Teamleistung beim Endstand von 3:1 ihr Ticket für das Halbfinale.


Am zweiten Wettkampftag ging es im Halbfinale gegen ein kampfstarkes Team der Sportschule Potsdam. Wie bereits am Vortag startete die Mannschaft der Sportschule Jena mit einem 0:1 Rückstand in die Begegnung, da die Leichtgewichtsklasse nicht besetzt werden konnte. Trotz hohem Kampfgeist unterlagen die jahrgangsjüngsten Sportschüler Vitus Müller und Jonathan Stanja ihren deutlich älteren Gegnern. Die darauffolgenden Siege von Sebastian Vogel und Henry Röder verbesserten zwar das Ergebnis, konnten aber die knappe 2:3 Niederlage nicht mehr verhindern.

In der Trostrunde wartete dann noch einmal das Team der Sportschule Kaiserslautern auf die Thüringer und wurde erneut mit 3:1 souverän bezwungen. Auch in das letzte Duell um die Bronzemedaille ging es gegen das Sportgymnasium Hamburg ohne Besetzung der Leichtgewichtsklasse. Vitus Müller konnte anschließend mit einer überragenden kämpferischen Leistung zum 1:1 ausgleichen. Hamzat Dadaev, der ebenfalls erst seit diesem Schuljahr Sportschüler in Jena ist, demonstrierte sein exzellentes Bewegungsgefühl und sorgte per Festhaltegriff für die 2:1 in Führung. Im folgenden Duell verlor jedoch Sebastian Vogel gegen einen kampfstarken Hamburger und so lag die Entscheidung beim Stand von 2:2 bei Henry Röder. Er musste gegen einen deutlich schwereren Athleten im Schwergewicht an den Start gehen. Nach gutem Beginn unterlag er durch eine kleine Unachtsamkeit und so ging diese Begegnung unglücklich mit 2:3 verloren. Am Ende stand trotzdem ein guter vierter Platz im Bundesfinale zu Buche.

Alle Teilnehmer zeigten enormen Einsatz für die Mannschaft und besonders die jüngeren Sportschüler sammelten wertvolle Erfahrungen für ihre sportliche Zukunft. Nach einer interessanten Sightseeing-Tour durch die Berliner Innenstadt, trat das Team am Freitagmorgen die Rückreise nach Jena an.(JS)

Landesleistungsstützpunkt Judo erweitert seine offenen Trainingsangebote

Das Bild (privat) zeigt das Angrüßen der Trainingsteilnehmer beim Randoritraining am Mittwoch.

Mit dem Schuljahresbeginn 2022/23 erweitert der Landesstützpunkt in Jena seine Trainingsangebote.
Zusätzlich zu den beiden bereits bestehenden, landesoffenen Randoritrainings ab der Altersklasse u15 jeweils dienstags und donnerstags von 18:00-20:00 Uhr, gibt es ab jetzt auch für die jüngeren Wettkämpfer der Altersklassen u11 und u13 zwei neue landesoffene Trainingsangebote.


Unter der Leitung von TJV-Stützpunkttrainer Markus Kost und TJV-Talentscout Vincent Giller findet jetzt immer in der Schulzeit jeweils mittwochs von 17:00-18:30 Uhr ein landesoffenes Randoritraining und freitags von 15:30-17:00 Uhr ein landesoffenes Techniktraining statt.


Teilnehmen können alle wettkampfinteressierten Judoka der Altersklassen u11/u13 ab dem 6. Kyu, die einem Thüringer Judoverein angehören. Herzlich gerne können auch die Heimtrainer aktiv am Trainingsprozess teilnehmen und ihre Schützlinge vor Ort betreuen. Es wird empfohlen jeweils kurz vor dem Trainingsbesuch mit Vincent Giller (015206151932) oder Markus Kost (017620224662) telefonisch Kontakt aufzunehmen.


Hier nochmal alle LLS-Trainingszeiten im Überblick:


Dienstag, 18:00-20:00 Uhr (u15-Erw.), Randoritraining
Mittwoch, 17:00-18:30 Uhr (u11-13), Randoritraining
Donnerstag, 18:00-20:00 Uhr (u15-Erw.), Randoritraining
Freitag, 15:30-17:00 Uhr (u11-13), Techniktraining


Anschrift der Trainingsstätte:


Judohalle im Sportforum Jena
Am Stadion 1, 07749 Jena

Erfolgreiche Schwarzgurtprüfung am Judo-Landesleistungsstützpunkt in Jena

Bild 1 (privat): Ronja Klein und Carl Then beim Empfang Ihrer Dan-Urkunden durch Jan Steiner.
Bild 2 (privat): v.l.n.r. Volkmar Schaller, Ronja Klein, Jan Steiner, Carl Then und Lothar Schertel.

Jena, 26.08.2022


Ronja Klein von den Mattenteufeln Erfurt und Carl Then vom JC Jena präsentierten sich bei ihrer ersten Schwarzgurtprüfung (1. Dan = Meistergrad im Judo) in gewohnt starker Form.


Die Prüfungskommission, bestehend aus TJV-Prüfungsreferent Volkmar Schaller (7. Dan), TJV-Landestrainer Jan Steiner (5. Dan) und Lothar Schertel (2. Dan), sparte deshalb nicht des Lobs.


Ihre gesamte Freizeit in den Sommerferien nutzten die beiden Sportschüler des Sportgymnasiums Jena, um sich intensiv auf ihre zweistündige Dan-Prüfung vorzubereiten. Unterstützt wurden sie dabei von Landestrainer Jan Steiner, der seine Schützlinge in vielen zusätzlichen Trainingseinheiten optimal vorbereitete und von TJV-Prüfungsreferent Volkmar Schaller, der ihnen in drei zusätzlichen Konsultationen auch noch den nötigen Feinschliff mitgab. Das sich diese Mühe gelohnt hat, konnte man an ihrer Sicherheit in allen theoretischen Fragen, ihren umfangreichen Ausarbeitungen und Erläuterungen sowie der nahezu perfekten Demonstration aller geforderten Techniken sehen.


Mit dieser starken Prüfungsleistung unterstrichen die beiden derzeitigen Aushängeschilder des TJV im Bereich Wettkampfsport, dass sie auch bei einer Gürtelprüfung ihre Hausaufgaben gewissenhaft erledigen und dürfen künftig zurecht und voller Stolz ihren schwarzen Gürtel tragen.

Kampfrichterweiterbildung findet wieder als Präsenzveranstaltung statt

Bilder: Daniel Krüger

Viele Kreis- und Bezirkskampfrichter hatten sich auf dieses Wochenende vor den Sommerferien gefreut. Nicht nur die wichtigen Ergänzungen und Neuinterpretationen des Regelwerkes hatten den ein oder anderen nach Bad Blankenburg geführt, sondern auch die Möglichkeit, sich wieder mal persönlich von Angesicht zu Angesicht auszutauschen.


Nachdem die ersten Weiterbildungen des Jahres in digitalen Formaten mit vielen technischen Hilfsmitteln stattgefunden hatten, konnten an diesem Wochenende auch wieder praktische Einheiten auf der Tatami für die Auslegung der Wettkampfregeln integriert werden. Mit zahlreichen Videoanalysen sollten die Teilnehmer ihr Auge für die bevorstehenden Einsätze auf der Matte schulen. Am Ende des Wochenendes waren nicht nur die Kampfrichter froh über das Wiedersehen, sondern auch die Kampfrichterkommission zufrieden mehr als 100 Lizenzen im Jahr 2022 verlängern zu können.


Text: Sebastian Stephan

Ronja Klein landet bei ihrem ersten EM-Start auf Platz 9

Ronja Klein (Foto privat) kann trotz verpasster Medaille am Ende dieser Titelkämpfe immer noch lächeln, schließlich gehört sie schon heute zu den Topten Europas und kann im kommenden Jahr immer noch in dieser Altersklasse an den Start gehen.

420 Teilnehmer aus 40 Nationen gingen im kroatischen Porec bei hochsommerlichen Temperaturen auf die Matten, um die besten Judoka des Kontinents zu ermitteln.


Ronja Klein von den Mattenteufeln Erfurt hatte sich für ihre erste Europameisterschaftsteilnahme in der Leichtgewichtsklasse bis 48 Kilogramm viel vorgenommen. Doch am Ende des Tages blieb ihr im 23-köpfigen Starterfeld, nach einem souveränen Auftaktsieg in Runde eins und zwei knappen Niederlagen in den beiden darauffolgenden Duellen, nur der neunte Platz und viele hilfreiche Erfahrungen, die sie sicherlich in ihrer weiteren Entwicklung voranbringen werden.  


Beherzt und konzentriert ging die junge TJV-Athletin in ihrem ersten Kampf gegen die türkische Meisterin Pinar Boga zu Werke. Sie holte sich mit cleverer Taktik und konsequentem Griffkampf in der zweiten Kampfhälfte mit einem blitzschnell angesetzten Innenschenkelwurf eine große Wertung und verteidigte diese Führung geschickt bis zum Ende. In Runde zwei wartete dann mit der Weltranglistenzweiten Aydan Valiyeva aus Aserbeidschan ein ganz schwerer Brocken. Der starke Griffkampf der Europameisterin von 2021 führte zunächst dazu, dass Ronja Klein zwei Bestrafungen in Folge gegen sich hinnehmen musste. Doch dann stellte sie ihren Griffkampf erfolgreich um und holte sich so kurz vor Kampfende mit einem sehenswerten Innenschenkelwurf eine große Wertung. Doch sie musste auch weiterhin offensiv agieren, um nicht doch noch die dritte Strafe zu bekommen, welche ihre Niederlage bedeutet hätte. Buchstäblich in letzter Sekunde wurde Ronja Klein bei einem weiteren Angriff von Valiyeva punktreif ausgekontert und musste nach dieser äußerst unglücklichen Niederlage in die Trostrunde abtauchen. Dort lief es zunächst gegen die Belgierin Camille Sternon (Platz 13 der Weltrangliste) eigentlich ganz nach Plan. Drei sehr günstige Gelegenheiten, um im Bodenkampf vorzeitig zu gewinnen, konnte die 16-järige Sportschülerin aber diesmal nicht nutzen und verlor letztlich nach einer Unaufmerksamkeit durch einen tief angesetzten Schulterwurf der Belgierin. So konnte Ronja Klein ihrer erfolgreich verlaufenen Saison diesmal noch nicht den krönenden Abschluss bescheren und muss weiter auf den ersten großen Cup warten.

Vorbereitung des EM-Teams des Deutschen Judobundes in Kienbaum

Das Foto (privat) zeigt v.l.n.r. Lotta Zeier, Sebastian Vogel, Landestrainer Jan Steiner und Ronja Klein nach der letzten Trainingseinheit im großen Dojo der Sportschule Kienbaum.

Die deutsche Judo-Nationalmannschaft der u18 bereitete sich eine Woche lang im Olympischen und Paraolympischen Trainingszentrum für Deutschland in Kienbaum auf die kommende Woche stattfindenden Europameisterschaften vor. Dort holte sich auch Ronja Klein von den Mattenteufeln Erfurt, die bei den Europameisterschaften im kroatischen Porec in der Gewichtsklasse bis 48 Kilogramm für Deutschland an den Start gehen wird, ihren letzten Feinschliff. Zusätzlich hatte Landestrainer Jan Steiner mit Lotta Zeier vom TSV Germania Neustadt und Sebastian Vogel vom PSV Eisenach noch zwei weitere talentierte Athleten des Thüringer Judoverbandes mitgenommen, die dafür sorgten, dass das Nationalteam beim täglichen Kampftraining auch genügend leistungsstarke Trainingspartner zur Verfügung hat. Nach sieben intensiven Tagen Trainingslager mit einer Vielzahl an harten Trainingskämpfen geht es jetzt im Heimtraining an der Sportschule in Jena nur noch darum, die sehr gute Form zu stabilisieren und die taktische und mentale Vorbereitung abzuschließen. Die Kämpfe der Judo-Europameisterschaften können Interessierte ab Donnerstag den 23.06.2022 online im YouTube-Kanal der Internationalen Judoföderation unter live.ijf.org verfolgen. (J. Steiner)

Talentiade des Landessportbunds Thüringen

Das Bild (privat) zeigt die jungen Teilnehmer der Talentiade und ihre Trainer in Aktion.

Am Samstag, dem 11.06.2022 führte der Landessportbund Thüringen in Kooperation mit seinen Sportfachverbänden in Erfurt die erste Talentiade durch. Dieses neue Veranstaltungskonzept wurde speziell zur Talentfindung und Talentsichtung entwickelt und in einem sehr würdigen Rahmen in der Leichtathletikhalle in Erfurt durchgeführt. Mehr als sechzig Drittklässler folgten der Einladung, um an sechs verschiedenen Stationen ihre sportlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten unter Beweis zu stellen. Auch der Thüringer Judoverband war mit von der Partie und wurde von erfolgreichen Athleten und prominenten Trainern vertreten. Unter der Leitung von TJV-Stützpunkttrainer Markus Kost wurde den teilnehmenden Kindern in spielerischer Form ein erster Eindruck von den Techniken sowie den Regeln und Riten der Sportart Judo vermittelt, bevor sie sich in verschiedenen Zweikampfspielen beweisen konnten.  
Unterstützung erhielt Markus Kost durch den Vereinstrainer des JC Jena Julian Krupper, der noch im vergangenen Jahr selbst Sportschüler an der Sportschule in Jena war. Als Co-Trainer fungierten der amtierende Deutsche Jugendmeister im Leichtgewicht Carl Then und sein Trainingskamerad Henry Röder (JC Jena). Beide sind Sportschüler am Sportgymnasium in Jena und trainieren täglich im Landesleistungszentrum Judo des Thüringer Judoverbands. Im Nachgang der Veranstaltung waren sich alle Mitwirkenden einig, dass die erste Talentiade ein großartiges Event und eine attraktive Werbeplattform für den Thüringer Judosport war. (M. Kost)


Ronja Klein wurde ins EM-Team des Deutschen Judobunds berufen

Das Foto (privat) zeigt Ronja Klein.

Ronja Klein von den Mattenteufeln Erfurt wurde aufgrund ihrer besonderen Leistungen ins Aufgebot des Deutschen Judobundes für die Europameisterschaften der Jugend u18 berufen.  Das äußerst stark besetzte Kräftemessen der besten europäischen Judoka wird vom 20. bis zum 26. Juni in Porec in Kroatien ausgetragen. Ronja Klein wird dort in der Leichtgewichtsklasse bis 48 Kilogramm für Deutschland an den Start gehen und das mit realistischen Chancen auf eine gute Platzierung.


Die erst 16-jährige Sportschülerin des Sportgymnasiums Jena konnte sich bei jedem ihrer drei Qualifikationsturniere unter den „Top Ten“ platzieren und somit eine saubere EM-Qualifikation hinlegen. Bei ihrem ersten Europacup im tschechischen Teplice verfehlte sie mit Platz fünf nur denkbar knapp das Treppchen. Auch bei den folgenden Europacups in Straßburg in Frankreich und im polnischen Bielsko-Biala kam die Kaderathletin des Thüringer Judoverbands jeweils auf Platz sieben und bestätigte damit ihr gewachsenes und vor allem sehr stabiles Leistungsniveau.


Landestrainer Jan Steiner blickt hoffnungsvoll auf die anstehenden europäischen Titelkämpfe. Seiner Meinung nach kann Ronja Klein bei einer glücklichen Auslosung und mit einer sehr guten Tagesform bis in die Medaillenränge vordringen. Sie hat in dieser Saison schon viele sehr starke Kämpferinnen besiegen können, nur gegen die absolut Besten in ihrer Gewichtsklasse verloren und das auch immer äußerst knapp. Das Ronja Klein am 23. Juni in Porec ihre beste Wettkampfleistung abrufen kann, daran arbeiten Athletin, Trainer und die gesamte Trainingsgruppe des Landesleistungsstützpunkts in den kommenden drei Wochen während der unmittelbaren Wettkampfvorbereitung in Jena.


Interessierte können die Wettkämpfe der Judo-Europameisterschaft im Livestream der Internationalen Judo-Föderation (IJF) unter www.ijf.org verfolgen. Dort findet man alle Kampflisten, Statistiken und viele weitere interessante Informationen.



Neustart: Landesmeisterschaften U11 in Rudolstadt

Es wurde aber auch Zeit! Nach mehr als 2 Jahren pandemiebedingter Zwangspause fanden in Thüringen wieder Landeseinzelmeisterschaften statt.

 

Der SV 1883 Schwarza e.V., sonst für die U13 zuständig, richtete diesmal den Wettkampf für die Altersklasse U11 aus. Insgesamt 135 Judoka, davon 88
Jungen und 47 Mädchen, fanden den Weg nach Rudolstadt, um die allererste Meisterschaft ihres Lebens überhaupt zu absolvieren!

 

Es gab spannende Kämpfe und viele Emotionen und am Ende konnten die glücklichen Sieger und Platzierten ihre Medaillen, überreicht von Johanna Riede vom TJV-Vorstand und Talentscout Vincent Giller, in Empfang nehmen.  Die meisten Goldmedaillen (jeweils 3) errangen der JC Jena, der JSC Stotternheim und der PSV Erfurt, gefolgt vom Kodokan Erfurt und dem Gastgeber SV Schwarza mit jeweils 2 Meistertiteln. (Th. Schauseil)

 

 

Alle Fotos: Thomas Schauseil

Kein Losglück für die TJV-Athleten - Ronja Klein landet erneut auf Platz sieben

Das Foto (privat) zeigt Carl Then, Ronja Klein und Landestrainer Jan Steiner.

Beim mit 469 Judoka aus 28 Nationen und vier Kontinenten stark besetzten Europacup im polnischen Bielsko-Biala hatten die beiden Thüringer Kaderathleten Ronja Klein und Carl Then kein Losglück. Beide hatten auch bei ihrem letzten Qualifikationsturnier für die in vier Wochen stattfindende Europameisterschaft einen schweren Stand, denn sie wurden in ihren jeweiligen Gruppen direkt zu den topgesetzten Athleten gelost.


Carl Then vom JC Jena musste in der Gewichtsklasse bis 50 Kilogramm nach einem Freilos schon in Runde zwei gegen den Weltranglistenersten Sebastyen Kollar ran und verlor diesen Kampf früh in einem Festhaltegriff des Ungarn. Damit war für ihn nur noch der Weg durch die Trostrunde möglich.

Im Trostrundenkampf gegen die Nummer 57 der Weltrangliste Bence Galo hielt Carl Then lange Zeit gut mit und ging mit seinem Kontrahenten sogar bis in die Kampfzeitverlängerung „Golden Score“. Hier verfügte der Ungar jedoch über die besseren Reserven, setzte sich mit einer mittleren Wertung durch und beendete so die Hoffnungen des jungen Sportschülers.


Nach einem Freilos wartete auf Ronja Klein in Runde zwei der Gewichtsklasse bis 48 Kilogramm die 44. der Weltrangliste Bojana Savic aus Serbien. Nach ausgeglichenem Kampfverlauf ging es ebenfalls ins „Golden Score“. Hier punktete die Leichtgewichtlerin von den Mattenteufeln Erfurt mit einem stark herausgearbeiteten Festhaltegriff und zog so in den Kampf um das Poolfinale ein. Dort wartete auf Ronja Klein dann keine geringere als die Weltranglistenerste Alyssia Poulange, die bereits den Europacup in Strasbourg vor zwei Wochen gewinnen konnte. Nach ausgeglichenem Kampfverlauf musste auch hier die Entscheidung in der Kampfzeitverlängerung fallen – jedoch mit dem besseren Ende für die Französin.

Somit musste die junge Sportschülerin auch in die Trostrunde abtauchen und stand dort zunächst der Nummer 45 der Weltrangliste Lian Bibe gegenüber. Mit zwei sehenswerten Aktionen erzielte Ronja Klein noch vor Ablauf der regulären Kampfzeit zwei mittlere Wertungen und konnte sich souverän gegen die Israelin durchsetzen.

Im anschließenden Kampf um den Einzug in das kleine Finale fand sie diesmal noch keine Mittel gegen die Nummer 33 der Weltrangliste Luca Veg und musste sich vorzeitig in einem Haltegriff der Ungarin geschlagen geben. Damit landete Ronja Klein, wie bereits vor zwei Wochen beim Europacup in Straßburg, wieder auf einem guten siebten Platz.

Landesfinale „Jugend trainiert für Olympia“

Nach zwei Jahren Corona- Unterbrechung konnten sich Thüringer Schulen wieder im Judo miteinander messen.

 


Eine lange Pause musste vergehen, bis Schülerinnen und Schüler der Thüringer Schulen wieder mit Medaillen von einem Judowettkampf zurückkehren konnten. Bei der Neuauflage des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ standen sich in diesem Jahr drei Mannschaften gegenüber. Neben den Hausherren des Sportgymnasiums "Johann Chr. Fr. GutsMuths" waren Jungenmannschaften vom Roman-Herzog-Gymnasium Schmölln und von der Kooperativen Gesamtschule „Herzog Ernst“ nach Jena gekommen.


Nach der Eröffnung durch den stellvertretenden Schulleiter Herrn Poltrock und die Fachberaterin für schulsportliche Wettbewerbe Frau Treske begann für die Schulen der Mannschaftswettkampf. Nach dem Prinzip „Jeder gegen Jeden“ mussten alle Mannschaften in Einzelbegegnungen gegeneinander antreten. Den erfolgreichen Ausgang des Turniers, die Goldmedaille und somit auch das Ticket zum Bundesfinale in Berlin konnten sich am Ende die Judokas vom Sportgymnasium sichern. Die Mannschaft der Gothaer Gesamtschule freute sich über die Silbermedaille und den zweiten Platz unter den Thüringer Schulen. Die Bronzemedaille ging an die Sportler aus Schmölln.


Für das kommende Jahr bleibt die Hoffnung, dass mehr Schulen den Wettbewerb weiter beleben und auch Mädchenmannschaften wieder in Jena an den Start gehen. Auf die Judokas vom Sportgymnasium wartet nun das Bundesfinale, wo sie hoffentlich die Thüringer Judokas erfolgreich vertreten werden.


Text und Fotos: Sebastian Stephan

Starker Auftritt von Sebastian Vogel beim Bundessichtungsturnier u16 in München

Das Bild (privat) zeigt Stützpunkttrainer Markus Kost und Bronzemedaillengewinner Sebastian Vogel.

Am 7.und 8. Mai 2022 fand in München ein Bundessichtungsturnier des Deutschen Judobundes für die Altersklasse der Jugend u16 statt. Neben 300 Judoka aus dem gesamten Bundesgebiet nahmen auch sieben Starter des Thüringer Judoverbands unter Leitung von Stützpunkttrainer Markus Kost teil.


Als bester Thüringer konnte Sebastian Vogel in der Gewichtsklasse bis 55 Kilogramm einen starken dritten Platz erkämpfen. Nach einer äußerst knappen Auftaktniederlage gegen Max Bauer aus Berlin, steigerte sich der Sportschüler vom PSV Eisenach von Kampf zu Kampf und konnte nach sechs weiteren Siegen die Bronzemedaille in der teilnehmerstärksten Gewichtsklasse erreichen.


Sein Vereinskamerad Luca Feldbusch kam in der gleichen Gewichtsklasse nach drei Siegen und zwei Niederlagen auf einen guten siebten Platz. „Ein starkes Ergebnis für den ersten Wettkampftag“, resümierte Stützpunkttrainer Markus Kost das das Abschneiden seiner Schützlinge.


Der zweite Wettkampftag verlief aus Ergebnissicht leider nicht so optimal wie der Tag zuvor. Obwohl die Thüringer Athleten etliche gute Kämpfe ablieferten, schrammten sie letztlich alle jeweils knapp an den möglichen Podestplätzen vorbei.


Lotta Zeier in der Gewichtsklasse bis 44 Kilogramm vom TSV Germania Neustadt erreichte am Ende einen respektablen siebten Platz und Henry Röder vom JC Jena in der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm einen guten fünften Platz.


Die weiteren Teilnehmer des Thüringer Judoverbands Lotte Bodenstein vom JSC Stotternheim, Jonas Kreuder vom SV Schwarza und Maximilian Noeh vom PSV Weimar konnten sich diesmal noch nicht im Vorderfeld platzieren und sammelten wertvolle Kampferfahrungen für die Zukunft.

Dan-Prüfung in Harpersdorf

 

 

Durchschnittlich gute bis sehr gute Leistungen wurden am 7. Mai zur Dan-Prüfung in Harpersdorf gezeigt.

 

Die neuen Dan-Träger sind  v.l.: Carolin Wallisch-Prinz 1. Dan PSV-Erfurt,  Eric  Gundermann 2. Dan PSV-Erfurt, Pascal Stock 2. Dan Kodokan Erfurt, Diana Ruffert SV-Harpersdorf , Jessica Kämmer 1. Dan SV-Harpersdorf,  Uwe Staps  4. Dan SV-Harpersdorf.

Mittelthüringer Meisterschaften U9/U11U13 in Erfurt

Bei den Meisterschaften des Nachwuchses der Kreisunion Mitte gingen vergangenes Wochenende 140 Sportlerinnen und Sportler aus 7 Vereinen in der Halle des Erfurter Judoclubs an den Start. Für viele Kämpfer war es das erste Turnier ihrer jungen Laufbahn, für andere war es die erste regionale Meisterschaft nach langer, langer Corona-Pause.

Ergebnisse

Ronja Klein erkämpft Platz sieben beim Europacup in Strasbourg

Foto (privat): Ronja Klein und Landestrainer Jan Steiner

Beim mit 350 Judoka aus 20 Nationen stark besetzten Europacup der Jugend u18 in Strasbourg erkämpfte sich Ronja Klein in der Gewichtsklasse bis 48 Kilogramm einen achtbaren siebten Platz. Die diesmal schon auf Platz fünf gesetzte TJV-Athletin hatte sich für ihren zweiten Europacupeinsatz sehr viel vorgenommen und wollte nach ihrem fünften Platz in Teplice diesmal natürlich aufs Podest kommen.
Nach einem Freilos in Runde eins wartete auf Ronja Klein die Schweizerin Romane Comby. Mit starkem Griffkampf und hohem Kampftempo dominierte die Sportschülerin des Sportgymnasiums Jena den gesamten Kampfverlauf und deswegen erhielt ihre Kontrahentin folgerichtig mehrere Bestrafungen, welche ihr letztlich den vorzeitigen Sieg brachte.


Im anschließenden Viertelfinale gegen die Französin Mel le Cam lief es anfänglich recht für Ronja Klein. Doch dann nutzte le Cam eine kleine Unachtsamkeit der jungen Thüringerin geschickt mit einem Opferwurf und einem schnellen Übergang zu einem Festhaltegriff aus und gewann somit vorzeitig den Kampf.
Nach dieser Niederlage musste sich Ronja Klein schnell wieder sammeln, denn in der Trostrunde wartete mit der Belgierin Clea Latorrata ebenfalls keine leichte Aufgabe auf sie. Nach dominantem Griffkampf gelang es ihr schließlich in der zweiten Kampfhälfte erfolgreich einen Festhaltegriff anzusetzen, der ihr den vorzeitigen Sieg einbrachte.


Im Kampf um den Einzug ins kleine Finale war dann die auf eins gesetzte Niederländerin Maria Medema im Griffkampf diesmal noch zu stark und verwies Ronja Klein mit einer Kontertechnik und einem anschließenden Festhaltegriff auf den siebten Platz.


Mit Platz sieben war die ehrgeizige Erfurterin am Ende der Wettkämpfe zwar überhaupt nicht zufrieden, konnte sich aber auch bei ihrem zweiten Europacupeinsatz wieder in den Top Ten platzieren. Damit erreichte sie eine weitere, für die EM-Norm relevante Bestätigungsleistung und kann beim letzte Qualifikationsturnier im polnischen Bielsko-Biala etwas befreiter an den Start gehen.

Ferienfreizeiten des TJV - Sommer 2022

Foto (Tejkl): Traumhafter Blick auf die Bleilochtalsperre

Der Thüringer Judo-Verband bietet auch in diesem Jahr wieder Ferienfreizeitmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche an.

 

TJV Team-Camp an der Bleilochtalsperre

 

Nun schon zum vierten Mal gibt es das TJV Team-Camp an der Bleilochtalsperre. Diese Ferienfreizeit richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter von 9-14 Jahren.

An der Bleilochtalsperre gibt es viele Möglichkeiten der Freizeitgestaltung, Individualisten sind hier nicht gefragt, wir wollen gemeinsam Spaß haben, uns besser kennenlernen, aktiv Sport treiben und natürlich auch erholen. Unser Camp liegt direkt am Wasser und bietet zahlreiche Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung, wie Lagerfeuer, Radfahren, Kanufahren, Klettern, Teamspiele, Baden, Volleyball, Tischtennis, Segeln oder eine Neptuntaufe. Das Camp findet vom 8. bis 12. August 2022 statt.

 

TJV Jugend-Camp Frankreich

 

Für unsere jugendlichen Judoka gibt es erstmals ein Camp in Frankreich. Gemeinsam mit französischen Judoka unserer Partnerorganisation (Comite de Judo d´Indre et Loire) bieten wir ein Feriencamp in der Zeit vom 23. bis 29. Juli 2022 an, bei dem v.a. kultureller Austausch, vielfältige Bewegungsangebote und Spaß im Vordergrund stehen sollen.
Wir möchten gemeinsam mit euch eine aktive und erlebnisreiche Woche verbringen und richten unsere Ausschreibung an interessierte Jugendliche im Alter von 14-18 Jahren, die Lust auf interkulturelle Begegnungen haben, sich in der Gruppe wohlfühlen, ihren Horizont erweitern wollen und keine Probleme mit einer einfachen, aber puren Unterbringungsart haben. Wenn das etwas für euch ist, dann seid dabei!

Anmeldungen sind ab sofort möglich. Beide Angebote sind in der Teilnehmeranzahl begrenzt!

 

Die Ausschreibungen findet ihr hier:

 

TJV Camp Frankreich - Jugendliche 14-18 Jahre

TJV Team-Camp Bleilochtalsperre - Kinder 10-14 Jahre

Die Thüringer Judogemeinde trauert um Herbert Papst

Foto (privat): Herbert Papst

Mit Herbert Papst verlor der Thüringer Judosport am 5. April 2022 ein Judo-Urgestein des Südthüringer Judo. Der ehemaliger Sportlehrer wurde 1948 in Meiningen geboren. Herbert Papst war langjähriger Übungsleiter, Kampfrichter, 1990 Mitgründer und bis zuletzt Vereinsvorsitzender des Vereins „Yawara Meiningen“. In jungen Jahren war er mehrmaliger Bezirksmeister und nahm für seinen damaligen Verein SG Dynamo Meiningen an verschiedenen DDR-Meisterschaften teil.
Das Präsidium und der Vorstand des Thüringer Judo-Verbandes und die Thüringer Judogemeinde werden Herbert Papst und sein Wirken für den Judosport in ewiger, dankbarer Erinnerung behalten. Wir wünschen den Angehörigen und seinen Sportfreunden in den Stunden des Abschiedes viel Kraft.

Foto (Tejkl): Die DJB Top-Tour war zum ersten Mal zu Gast in Thüringen. Der FSV 1950 Gotha richtete das Training mit dem Olympiamedailengewinner Igor Wandtke aus.

DJB Top-Tour mit Igor Wandtke zur Gast in Gotha

Zum ersten mal in Thüringen machte die DJB Top-Tour Station. Der Thüringer Judo-Verband hatte mit dem FSV 1950 Gotha einen interessierten Ausrichter gefunden. Als ersten Wunschkandidat hatten die Thüringer Igor Wandtke auf dem Zettel, der auch prompt zusagen konnte. Knapp 30 Teilnehmern nahmen an der Veranstaltung teil. Leider mussten im Vorfeld Corona bedingt auch kurzfristige Absagen entgegengenommen werden.


Die jugendlichen Nachwuchsjudoka erlebten mit dem Olympia Bronzemedaillengewinner von Tokyo, zwei tolle Trainingseinheiten. Igor zeigte aus seinem Technikreportiar, einen Schulterwurf und zwei Fußtechniken. Gespannt waren die Teilnehmer auf den feinen Unterschied, der den Hobbysportler vom Leistungssportler trennt. Am Ende war man sich einig, das jede Menge Training und Wiederholungen und die kleinen Details den großen Unterschied machen. Mit dem ein oder anderen Tipp aus Igors Judowissen, konnte man so auch schon ganz gute Fortschritte in der eigenen Technik machen.

 

Die beiden Einheiten waren auf jeden Fall kurzweilig und haben sehr viel Spaß gemacht. Wie in Thüringen üblich stärkte man sich in der Pause mit einer originalen Thüringer Bratwurst vom Rost. Natürlich blieb auch noch Zeit zum Fragen stellen und für Autogramme, von einem der besten deutschen Judoka.

 

Vielen Dank an Igor!

Erster Achtungserfolg für Ronja Klein beim Europacup in Teplice

Foto (privat): Ronja Klein und Thüringens Landestrainer Jan Steiner

Teplice 10.04.2022 - Beim mit 562 Judoka aus 29 Nationen stark besetzten Europacup der Jugend u18 erkämpfte sich Ronja Klein, als beste deutsche Teilnehmerin in der Gewichtsklasse bis 48 Kilogramm, einen starken fünften Platz. Die sechzehnjährige Sportschülerin setzte sich im tschechischen Teplice gegen einige topgesetzte Kämpferinnen der Weltrangliste durch und schrammte nur äußerst knapp an einer Finalteilnahme vorbei. Dabei hinterließ sie vor den Augen der anwesenden Bundestrainerin Sandra Klinger einen starken Eindruck und stellte ihr gewachsenes Leistungsvermögen erneut unter Beweis.


In der ersten Runde wartete mit der italienischen Nationalkaderathletin Ilaria Finestone gleich ein ganz schwerer Brocken auf sie. Doch schon nach 15 Sekunden Kampfzeit gelang es Ronja Klein die Nummer 10 der Weltrangliste mit einem sehenswerten Fußwurf zu überraschen und ihren Wertungsvorsprung taktisch clever über die verbleibende Kampfzeit zu retten. Im zweiten Durchgang fand die Nummer 52 der Weltrangliste Romane Combi aus der Schweiz gegen den starken Griffkampf der Thüringerin keine Mittel und musste sich noch vor Ablauf der regulären Kampfzeit, nach drei Passivitätsstrafen vorzeitig geschlagen geben. Im Poolfinale gegen die Israelin Lian Bibe, ihrerseits Nummer 25 der Weltrangliste, konnte keine der beiden Kämpferinnen in der regulären Kampfzeit von 4 Minuten einen Vorsprung erzielen. Deshalb musste die Entscheidung im so genannten „Golden Score“, der Kampfzeitverlängerung fallen. Hier konnte sich Ronja Klein mit einem geschickt herausgearbeiteten Festhaltegriff durchsetzen und so ins Halbfinale einziehen. Im Kampf um den Einzug ins Finale ging es dann wieder äußerst spannen zu. Ronja Klein gelang es nach knapp 2 Minuten Kampfzeit die Italienerin Alessandra Rocco, Nummer 9 der Weltrangliste, mit einem Opferwurf zu werfen und erhielt dafür auch prompt eine mittlere Wertung von der Mattenleiterin zugesprochen. Doch kurz darauf wurde diese Wertung durch das externe Kampfgericht, aus für alle Anwesenden unerklärlichen Gründen, wieder annulliert. In der Folge erhielten dann beide Kämpferinnen abwechselnd noch mehrere unverständliche Bestrafungen, wobei die Italienerin letztlich das Quäntchen Glück auf ihrer Seite hatte. Nach dieser äußerst unglücklichen Niederlage und einer langen Kampfpause musste Ronja Klein im Kampf um die Bronzemedaille gegen eine weitere Italienerin antreten. Hier konnte sie leider nicht nochmal an ihre sehr guten Leistungen aus der Vorrunde anknüpfen und musste sich der Nummer 52 der Weltrangliste, Elena Storione, nach knapp 4 Minuten Kampfzeit vorzeitig geschlagen geben. Somit blieb ihr nach ihrem ersten Auftritt bei der Cadet European Judo Tour zwar diesmal noch das Edelmetall verwehrt, dennoch konnte sie wichtige Punkte in Richtung Qualifikation zur Europameisterschaft sammeln, welche im Juli in Porec in Kroatien - hoffentlich mit Thüringer Beteiligung stattfinden wird.
Für den zweiten TJV-Starter Carl Then vom JC Jena lief es bei seinem ersten Europacupeinsatz leider gar nicht nach Plan. Er schied nach vorzeitigen Niederlagen gegen den Italiener Emilio Lattanzi (WRL 47) und den Georgier Saba Berishvilli früh aus dem Wettbewerb aus und konnte diesmal, sein fraglos großes Potential nicht abrufen. Im jetzt stattfindenden internationalen Trainingscamp werden sich Ronja Klein und Carl Then gemeinsam mit TJV-Landestrainer Jan Steiner den nötigen Feinschliff holen, um dann beim in bereits zwei Wochen stattfindenden Europacup im französischen Strassbourg, erneut auf Medaillenjagt zu gehen.

U21 Kaderturnier in Hannover - Silber für Elias Kroll

Foto (privat): Elias Kroll vom Erfurter Judo-Club erkämpft sich die Silberemedaille beimU21 Kaderturnier

Elias Kroll vom Erfurter JC konnte nach einer sehr guten Leistung beim U21 Kaderturnier in Hannover den 2. Platz erkämpfen. Erst im Finale stoppte Lasse Schriever (Hamburg) den Erfurter, der zuvor alle Kämpfe mit Ippon gewinnen konnte. Herzlichen Glückwunsch!

Kaderturnier des Deutschen Judobundes

Ungefähr 130 Judoka der Altersklasse u18 trafen sich auf Einladung der Bundestrainerin Sandra Klinger in der Zeit vom 14. bis zum 20.03.2022 im Olympischen und Paraolympischen Trainingszentrum für Deutschland in Kienbaum, um dort ein Kaderturnier und viele schweißtreibende Runden Randori zu absolvieren. Mit dabei waren auch drei junge TJV-Athleten, die unter Leitung von Landestrainer Jan Steiner die Gelegenheit nutzten, um sich mit den besten deutschen Landeskaderathleten zu messen. Eigentlich sollte das TJV-Team aus insgesamt sechs Nachwuchskämpfern bestehen, aber Ronja Klein von den Mattenteufeln Erfurt, Henry Röder vom JC Jena und Sebastian Vogel vom PSV Eisenach mussten leider krankheitsbedingt, kurzfristig ihre Teilnahme absagen.


Carl Then vom JC Jena präsentierte sich in der Leichtgewichtsklasse bis 50 Kilogramm, unter den Augen der anwesenden Bundestrainer, in einer bestechenden Form. Keinem seiner sechs Kontrahenten ließ er eine Chance. Er gewann alle seine Kämpfe noch vor Ablauf der regulären Kampfzeit von vier Minuten, jeweils mit unterschiedlichen Techniken im Stand- und Bodenkampf.


In seinem ersten Kampf gegen Finley Bischof aus Brandenburg gewann Carl Then nach kurzer Kampfdauer mit zwei sehenswerten Schulterwürfen. In Runde zwei gegen Albert Burmann aus Hessen war es zuerst ein tief angesetzter Hüftwurf, der ihm die erste Wertung brachte, ehe der Hesse kurz darauf in einem Armhebel von Carl Then landete und aufgeben musste. In Runde drei gegen Alexander Bürger aus Bayern erzielte das Thüringer Judotalent mit einer blitzschnellen Abtauchtechnik frühzeitig eine große Wertung, ehe er kurze Zeit später wieder mit einem Armhebel seinen Kontrahenten zur vorzeitigen Aufgabe zwang. Im vierten Duell gegen Lenny Seiffert aus Berlin reichte dem fünfzehnjährigen Sportschüler ein kleiner Innensichelwurf mit anschließendem Festhaltegriff für den vorzeitigen Sieg. Im folgenden Kampf um den Finaleinzug gegen Moritz Dörninck aus Sachsen konnte Carl Then gleich zu Beginn des Kampfes einen Festhaltegriff ansetzen, aus dem es für den Sachsen kein Entrinnen mehr gab. Auch im Finale ließ der Jenaer Leichtgewichtler nichts mehr anbrennen und setzte sich gegen Alexander Bürger aus Bayern mit einem blitzschnellen Übergang vom Stand- zum Bodenkampf durch, bei dem es für den Bayern schon nach knapp zwei Minuten nichts mehr zu holen gab. Mit diesem souveränen Turniergewinn bestätigte der Deutsche Meister von 2021 sein gewachsenes Leistungsvermögen und zeigte, dass er auch 2022 der beste deutsche Leichtgewichtler mit Ambitionen auf internationale Einsätze im Rahmen des Deutschen Judobunds ist.


Für Lotta Zeier (bis 44 Kilogramm) vom SV Neustadt und Beeke Niebur (bis 52 Kilogramm) vom Erfurter Kampfsportzentrum lag die Messlatte dieses Mal noch etwas zu hoch. Beide konnten sich trotz engagierten Einsatzes noch nicht im Vorderfeld platzieren.

Foto (J. Steiner): Turniersieger Carl Then vom JC Jena mit Landestrainer Jan Stein.

JUDO TOP TOUR Lehrgang mit Igor Wandtke

 

Liebe Vereine, am Sonntag 27.03.2022 kommt im Rahmen der DJB Top Tour der Olympiamedaillengewinner Igor Wandtke nach Gotha. Das gemeinsame Training richtet sich vorwiegend an den Jahrgang U18. Wir freuen uns auf euch. Bitte meldet euch über den Link im PDF-Flyer an.

 

Download PDF-Flyer "JUDO TOP TOUR Lehrgang mit Igor Wandtke"

 

 

Spendenaktion des Thüringer Judoverbands in Kooperation mit der Diakonie Rudolstadt und weiteren Partnern

=> Die Spendensammlung erfolgt im Zeitraum vom 7. - 10. 3. 22 (Abholung auch vor Ort möglich) => Info und Koordination J. Steiner (0176-62635239)
=> Abfahrt des TJV-Busses mit den Hilfsgütern am 11. 3. 22 gegen 18 Uhr ab Parkplatz vom LLS

 

Route: Zwischenstopp in Leipzig, Ankunft in Krakau gegen 2 Uhr, Treffpunkt in Krakau mit Trainer und Dolmetscher Arthur Klys, Weiterfahrt zur ukrainischen Grenze und Übergabe der Hilfsgüter sowie Übernahme von 6 Flüchtlingen, Rückfahrt über Ahrensfelde bei Berlin und Rudolstadt nach Jena und Weimar/Erfurt.

 

Wir suchen hauptsächlich folgende Sachspenden (nur ungeöffnete und haltbare Produkte):

  • Hygieneartikel aller Art für Frauen und Kinder
  • Haltbare Lebensmittel aller Art
  • Süßigkeiten und Schokolade
  • Konserven und Dosen mit Lebensmitteln aller Art
  • Babynahrung
  • Windeln
  • Neuwertige große Taschen und Rucksäcke Hochwertige Schlafsäcke und Decken
  • Neuwertige Regenbekleidung für Frauen und Kinder
  • Batterien und Taschenlampen
  • Desinfektionsmittel (Spray, Gel, Tücher)
    Sanitätsmaterial (z.B. Infusionen, Schmerzmittel, Salben usw.)
  • Verbandsstoffe aller Art

Weitere Sachspenden bitte nur nach vorheriger Rücksprache mit J. Steiner abgeben
Soll Geld gespendet werden, dann nur in bar direkt an J. Steiner, z.B. direkte Übergabe der Geldspenden im LLS Jena bei J. Steiner

 

Weitere Unterstützer unserer Spendenaktion sind:

 

Dr. med. Frank-Detlef Stanek, Dr. Sirit Fünfgelder, Sportgymnasium Jena, Sebastian Steiner, Uwe von Renteln, Tony Stegmann, Jenny Then, Ines Klein, Lutz Rockstuhl, Vincent Giller, Markus Kost, Lothar Gwosdz uvw.

 

Flyer Spendenaufruf: Download

Erfolgreicher erster Trainingswettkampf in Jena

Foto 1 (Michael Engel): Begrüßung der Teilnehmer beim ersten Trainingswettkampf in Jena.

Foto 2 (Trixi Kästle): Volle Matte beim Randori-Training am Landesleistungsstützpunkt in Jena.

Über 100 Judoka aus den Judoverbänden Baden, Bayern, Hessen, der Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Württemberg folgten der Einladung von Thüringens Landestrainer Jan Steiner und nahmen am ersten Trainingswettkampf der Altersklassen u15 bis u21 am Landesleistungsstützpunkt in Jena teil. Weil der Deutsche Judobund coronabedingt alle seine Maßnahmen im ersten Quartal 2022 ausgesetzt hatte, entschieden sich die beteiligten Landesverbände für die Durchführung einer alternativen Wettkampfform genau an den Terminen, an denen bereits DJB-Maßnahmen geplant waren. „Auf diese Weise bekommen unsere Nachwuchskämpfer trotzdem die Gelegenheit, sich regelmäßig in Wettkämpfen zu messen und erhalten dabei wertvolle Erkenntnisse für ihre weitere Trainingsarbeit“ so Steiner.

Bei den Frauen wurde in 6 Gewichtsklassen und bei den Männern in insgesamt 8 Gewichtsklassen gekämpft, wobei das Wettkampfsystem so angelegt war, dass jeder Teilnehmer zwischen 4 bis 6 Kämpfe absolvieren konnte. Direkt im Anschluss an die Trainingswettkämpfe wurde die Vielzahl an unterschiedlichen Trainingspartnern dahingehend genutzt, dass noch 10 Runden Randori (so genannte Sparringsrunden im Judo) durchgeführt wurden. Auf diese Weise hat sich die teilweise doch sehr weite Anreise für alle Beteiligten gelohnt und man konnte in relativ kurzer Zeit ein Maximum an Wettkampftraining absolvieren.

Das dieses Konzept einer kurzweiligen Veranstaltung von unter 5 Stunden absolut aufging, zeigt die große Zufriedenheit aller Beteiligten, die sich bereits am 19. März zu einer zweiten Auflage in Jena wiedertreffen wollen. Die Ergebnisse der Thüringer Judoka waren aus Sicht des neuen Stützpunkttrainers Markus Kost ebenfalls zufriedenstellend. Wir konnten mit Lotta Zeier vom TSV Germania Neustadt, Ronja Klein von den Mattenteufeln Erfurt und Carl Then vom JC Jena, drei der insgesamt 14 Kategorien souverän gewinnen. Zweite Plätze erkämpften sich darüber hinaus Beeke Niebur vom Erfurter KC, Leonie Gampe vom TSV Gera-Zwötzen, Eric Graupner vom PSV Eisenach und Benjamin Sandow vom SFV Gotha. Auf den dritten Plätzen landeten am Ende Leonie Löscher vom TSV Gera-Zwötzen, Noelia Wolf vom Erfurter KC sowie Henry Röder und Gustav Brosig beide vom JC Jena.

Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an die Kampfrichter des Thüringer Judoverbands, die mit ihrem Einsatz maßgeblich zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Auch die Sportschüler des Sportgymnasium Jena, welche als Kampfrichter und Helfer im Einsatz waren, an Judo-Urgestein und Grillmeister Lothar Gwosdz sowie an Listenführer Michael Engel geht ein spezieller Dank für ihren Einsatz.
                                                                                                  

Ronja Klein startet fulminant in die neue Wettkampfsaison

Foto 1: Siegerehrung in der Leichtgewichtsklasse bis 48 Kilogramm, v.l.n.r. Manon Agati-Alouache (FRA), Ronja Klein (GER), Romane Comby (FRA), Ronja Harrer (AUT).
Foto 2: Ronja Klein und Landestrainer Jan Steiner.

Beim mit 648 Teilnehmern aus 9 Nationen zahlenmäßig und qualitativ sehr stark besetzten internationalen Judoturnier in Thionville in Frankreich gewann Ronja Klein von den Mattenteufeln Erfurt in der Leichtgewichtsklasse bis 48 Kilogramm souverän die Goldmedaille.


Mit fünf Ippon-Siegen in Folge (höchstmögliche Bewertung im Judo) knüpft sie damit gleich wieder an ihre Erfolgsserie aus der vergangenen Saison an und beginnt das neue Wettkampfjahr mit einem Turniersieg.
Im ersten Kampf gegen die Französin Charlotte Fraipond brauchte die 15-jährige Sportschülerin des Sportgymnasium Jena gerade einmal 30 Sekunden, um ihre Rivalin mittels einer Armhebeltechnik zur Aufgabe zu zwingen. In Runde zwei musste sich Maeva Duputie aus Frankreich ebenfalls vor Ablauf der regulären Kampfzeit von 4 Minuten nach einem sehenswerten Außensichelwurf der Erfurterin geschlagen geben. Da im Viertelfinale die Kampfrichter einen sehenswerten Innenschenkelwurf der TJV-Athletin nicht bewerteten, konnte Ronja Klein in der regulären Kampfzeit noch keine Wertung erzielen. Somit musste die Entscheidung in der Verlängerung, dem so genannten „Golden Score“, fallen. Hier gelang ihr nochmal ein spektakulärer Innenschenkelwurf, der durch die Kampfrichter auch sofort mit Ippon (voller Punkt) bewertet wurde. Im Halbfinale gegen Oceane Rabache aus Frankreich gewann Ronja Klein nach nur kurzer Kampfdauer wiederum vorzeitig mit einer Festhaltetechnik. Das äußerst hart umkämpfte Finale gegen die französische Nationalkaderathletin Manon Agati-Alouache konnte Ronja Klein wieder mit einer Festhaltetechnik vorzeitig gewinnen und so die zugleich einzige Goldmedaille für Deutschland bei diesem internationalen Turnier erkämpfen.

 

Ein großes Lob gab es von Landestrainer Jan Steiner, der vor allem die Art und Weise würdigte, in der sich Ronja Klein den Turniersieg erkämpfte. Sie hat keine einzige Wertung gegen sich zugelassen, erhielt keine Bestrafung und konnte letztlich alle Kämpfe mit der höchstmöglichen Wertung gewinnen.
                  

Volle Matte beim zweiten Gruppenrandori in Jena

Foto (J. Steiner). Alle Teilnehmer des zweiten Gruppenrandori bei der Begrüßung am LLS Thüringen.
Foto (J. Steiner): Gruppenbild aller Trainingsteilnehmer am Trainingsende des zweiten Gruppenrandoris, das dieses Mal in Jena stattfand.

Rund 60 Judoka der Altersklassen u15 bis u21 aus den Landesverbänden Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen standen beim zweiten gemeinsamen Randori-Training des Jahres auf der großen Judomatte im Thüringer Landesleistungszentrum in Jena. Unter Leitung von Jan Steiner, dem Landestrainer des Thüringer Judoverbands, konnten die jungen Nachwuchstalente in vielen schweißtreibenden Runden Randori ihre Wettkampftechniken perfektionieren. Dank der Vielzahl an leistungsstarken Kämpfern gab es für jeden mehr als genügend gleichwertige Trainingspartner. Die Landesverbände der Gruppe Mitteldeutschland wollen sich künftig regelmäßig an ihren Leistungsstützpunkten treffen, um so die Partnersituation zu verbessern.  Das nächste gemeinsame Randori der Gruppe Mitteldeutschland findet 27.04.2022 am Landesleistungsstützpunkt in Halle statt, dann unter Leitung von Stephan Fröhlich, dem Landestrainer des Judoverbands Sachsen-Anhalt.

Hier alle weiteren Termine im Überblick:

 

30.03.2022 von 17:00-18:30 Uhr

LLZ Halle (Saale), Amselweg 49, 06128 Halle


27.04.2022 von 17:00-18:30 Uhr

LLZ Leipzig, Judohalle im Sportforum Nordanlage


01.06.2022 von 17:00-18:30 Uhr

LLZ Halle (Saale), Amselweg 49, 06128 Halle


31.08.2022 von 17:00-18:30 Uhr

LLZ Halle (Saale), Amselweg 49, 06128 Halle


28.09.2022 von 17:00-18:30 Uhr

LLZ Leipzig, Judohalle im Sportforum Nordanlage


02.11.2022 von 18:00-19:30 Uhr

LLS Thüringen, Am Stadion 1, 07749 Jena


14.12.2022 von 17:00-18:30 Uhr

LLZ Halle (Saale), Amselweg 49, 06128 Halle

Ehrung durch die Thüringer Sporthilfe

Foto (privat): Carl Then und Ronja Klein mit Arnd Heyman von der Thüringer Sporthilfe

Mit Ronja Klein von den Mattenteufeln Erfurt und Carl Then vom JC Jena wurden vergangene Woche gleich zwei TJV Athleten für ihre Erfolge bei den Deutschen Meisterschaften 2021 ausgezeichnet. Carl Then gewann in Leipzig den Titel in der Gewichtsklasse bis 46 Kilogramm und Ronja Klein erkämpfte sich die Vizemeisterschaft in der Gewichtsklasse bis 48 Kilogramm. Die Ehrung wurde durch den Geschäftsführer der Thüringer Sporthilfe Herrn Arnd Heyman vorgenommen, der die beiden Sportschüler hierfür extra in der Sportschule Jena besuchte. Herzlichen Glückwunsch an die Athleten und vielen Dank an die Thüringer Sporthilfe.

HAJIME – Endlich wird wieder gekämpft !!!

Für tolle Top-Shots sorgte unser Fotogenie Thomas Schauseil. Mit geübten Auge schaffte es wieder den perfekten Moment für uns einzufangen. Vielen Dank!

29.01.2022 – JUDO: Offener Thüringer Landespokal Schmalkalden



Endlich ging es wieder los. 170 Judoka aus 35 Vereinen und 7 Bundesländern fanden am Samstag den Weg in die Hans-Dieter Clemen-Sporthalle in Schmalkalden.
Der SV Schmalkalden 04 e.V. hat es gewagt – unter den aktuell schwierigen Bedingungen endlich wieder ein Turnier auszurichten. 2 Jahre lang durften mit dem Bundesoffenen Pokalturnier, dem internationalen Osterturnier und dem Hans-Dieter Clemen Gedenkturnier jeweils 3 traditionelle Turniere des Vereins nicht stattfinden. Die Resonanz auf diesen 1. Offenen Thüringer Landespokal war riesig groß und es war ein wichtiger und sehr guter Anfang.


Voller Spannung reisten die Judoka unter strengen Kontrollen an. Die weiteste Anreise hatten dabei u.a. Sportler aus Hamburg, Wahlheim, Berlin, Rodewisch und Abensberg.
Impfstatuskontrolle, Test´s, Kontaktlisten, Masken, Desinfektion – all das hielt die Judoka der Altersklassen u 16, u 18 und u 21 nicht davon ab, endlich wieder ihre ersten Wettkämpfe zu bestreiten.
Unter Einhaltung der Hygienebestimmungen konnten die ersten Meisterschaften 2022 in Thüringen reibungslos durchgeführt werden. Es sollte auch ein Signal sein – wir sind noch da, Judo geht auch trotz Corona.


Alle Athleten, Trainer und Kampfrichter zeigten sich sehr diszipliniert und verständig bei der Umsetzung aller Auflagen und Hygienemaßnahmen.
Das breit gefächerte Teilnehmerfeld zeigte, wie heiß alle darauf waren, unter Wettkampfbedingungen auf den Tatami´s um Medaillen und Pokale kämpfen zu können.
Vor Beginn gab es noch eine Einweisung zum neuen Regelwerk für alle Kampfrichter und Trainer.
Gekämpft wurde in den drei Altersklassen sowohl in den offiziellen Gewichtsklassen als auch in gewichtsnahen Gruppen, sodass fast alle Athleten mindestens drei Kämpfe hatten. Einige Gewichtsklassen waren mit 10-15 Teilnehmern recht gut besetzt. Unabhängig von der Anzahl der Kämpfer konnte die anwesenden Trainer trotz der langen Wettkampfpause ein erstaunlich gutes technisches Niveau in den Kämpfen sehen.


In der Vereinswertung setzten sich der JC Jena (3/2/7) vor Kodokan Erfurt (3/2/4) und dem FSV Gotha (3/2/3) durch, gefolgt von TSV Abensberg, Kim Chi Wiesbaden, Erfurter Mattenteufel und Erfurter Kampfsportcentrum - alle punktgleich auf Rang 4.


Am Ende der Veranstaltung gab es von allen Seiten großes Lob für den Mut und die gelungene Organisation und Durchführung der Veranstaltung. Der SV Schmalkalden 04 e.V. bedankt sich bei allen Helfern, Eltern, Kampfrichtern und Athleten des Vereins für die großartige Unterstützung und bei allen teilnehmenden Vereinen.

Volle Matte beim ersten Gruppenrandori in Leipzig

Bild 1 (J. Steiner) zeigt die Thüringenauswahl beim ersten Gruppenrandori in Leipzig, zusammen mit Olympiamsieger und Weltmeister Udo Quellmalz (rechts im Bild).
V.l.n.r.: Sebastian Vogel, Henry Röder, Carl Then, Lotta Zeier, Eric Graupner, Ronja Klein, TJV-Landestrainer Jan Steiner, Beeke Niebur und Olympiasieger Udo Quellmalz.
Bild 2 (S. Fröhlich) zeigt das Trainerteam der Gruppe Mitteldeutschland.
V.l.n.r.: Mike Göpfert (Landestrainer JV Sachsen), Udo Quellmalz (Trainer JC Leipzig), Jan Steiner (Landestrainer Thüringer JV) und Stephan Fröhlich (Landestrainer Judoverband SA).
Bild 3 (J. Steiner) zeigt alle Trainingsteilnehmer des Gruppenrandoris bei der Begrüßung.

Über 80 Judoka der Altersklassen u15 bis u21 aus den Landesverbänden Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen standen beim ersten gemeinsamen Randori-Training des Jahres 2022 auf der großen Judomatte im Leipziger Sportforum. Unter Leitung von Juan Ignacio Cueno, dem U18-Landestrainer des Judoverbandes Sachsen, konnten die jungen Nachwuchstalente in vielen schweißtreibenden Runden Randori ihre Wettkampftechniken perfektionieren. Dank der Vielzahl an leistungsstarken Kämpfern gab es für jeden mehr als genügend gleichwertige Trainingspartner. Künftig wollen sich die Landesverbände der Gruppe Mitteldeutschland regelmäßig an den drei Leistungsstützpunkten der Judoverbände treffen, um so die optimale Partnersituation auszunutzen.  Das nächste Randori der Gruppe Mitteldeutschland findet bereits am 09.02.2022 in Thüringen beim Erfurter Judo-Club statt, dann unter Leitung von Jan Steiner, dem Landestrainer des Thüringer Judoverbandes. Im März treffen sich dann alle wieder bei Landestrainer Stephan Fröhlich, im Landesleistungszentrum des Judoverbandes Sachsen-Anhalt, auf dem Gelände der Sportschulen Halle (Saale).

 

 

Wichtige Info: Meisterschaften verschoben!

Liebe Trainer!


Der DJB hat die deutschen Meisterschaften u18 und u21 verschoben. Die am 29.01. geplanten Landesmeisterschaften werden damit ebenfalls später durchgeführt.

Wir haben aber mit dem SV Schmalkalden vereinbart, im Sinne eines  Wettkampfangebotes für die Teilnehmer trotzdem ein Turnier zu organisieren ("Landespokal"). Wir werden die bisherige Ausschreibung aktualisieren und kommende Woche veröffentlichen.

Ich denke zum jetzigen Zeitpunkt, dass die Zeiten und Modalitäten sehr ähnlich sind und bitte euch daher, Angelika Wilhelm eure ungefähre Starterzahl bis spätestens Samstag mitzuteilen.


VG T. Stegmann

Thüringen verliert zwei verdiente Judoka

Das Präsidium und der Vorstand des Thüringer Judo-Verbandes und die Thüringer Judogemeinde werden Horst Ruschke und Horst Zeuner vermissen und ihr Wirken für den Judosport in ewiger, dankbarer Erinnerung behalten. Wir wünschen den Angehörigen in den Stunden des Abschiedes viel Kraft.

Nachruf Horst Ruschke

In tiefer Trauer nehmen wir Abschied von unserem Freund, Vorbild und Ehrenmitglied Horst Ruschke



Mit ihm verliert das Eichsfeld einen Pionier des Kampfsports.
Horst Ruschke gründete 1966 die Sportvereinigung Dynamo Heiligenstadt, seit 1990 Budokan Heiligenstadt
2009 wurde Horst Ruschke Ehrenmitglied des Vereins. Die letzten Jahre zog es ihm immer mehr zu seiner zweiten Leidenschaft, dem Karate. Dort wurde er im befreundeten Karateverein Ken Budo Heiligenstadt e.V. herzlich aufgenommen.
Wir verneigen uns und werden dich schmerzhaft in unseren Reihen vermissen.
Wir wünschen seiner Familie viel Kraft.
Ruhe in Frieden lieber Horst!

Im Namen des Budokan Heiligenstadt


Rene Seifert

Nachruf Horst Zeuner

Foto (privat): "65 Jahre Judo in Schmölln" - Horst Zeuner steht in der Mitte, umringt von seinen ehemaligen Sportlern.

Mit großem Bedauern erhielten wir die Nachricht, dass unserer Judo-Urgestein Horst Zeuner verstorben ist. Im vergangenen Oktober feierte der Träger des 3. DAN seinen 85. Geburtstag.
Horst Zeuner, der Gesamtdeutsche Jugendvizemeister von 1954, übernahm ab 1970 die Verantwortung für den Judosport in Schmölln. Unzählige Erfolge der Sportler gehen auf sein Wirken zurück. Seinem Engagement ist zu verdanken, dass der Judosport auch nach 1990 weiter ein fester Bestandteil in der Sportlandschaft Schmöllns blieb. Fast 30 Jahre lang hat er den Judosport in unserer Region geprägt.
Unter seiner Anleitung und mit viel Herzblut konnten unzählige Schmöllner Judosportler viele Erfolge erringen. Zahlreiche von uns Judokas haben ihm die lange Verbundenheit zum Judosport, die Erfolge, den Zusammenhalt, sowie viele Freundschaften zu verdanken.
Nun heißt es „Sore-made“ für den verdienten und leidenschaftlichen Sportler des PSV Schmölln.


Horst Zeuner, wir werden dich nicht vergessen.

Neuer Stützpunkttrainer am LLS Thüringen

Mit dem neuen Jahr begrüßen wir Markus Kost als neuen Stützpunkttrainer am LLS Thüringen in unseren Reihen. Nach langer Suche wird Markus das Trainerteam des TJV nun vervollständigen und neben unserem Landestrainer Jan Steiner und dem Werkstudenten Vincent Giller für den NWLS in Thüringen Verantwortung tragen. Markus kommt aus Speyer und hat dort für den JSV Speyer viele Jahre lang gearbeitet und als Landestrainer für den männlichen Nachwuchs der Pfalz fungiert. Er wird zukünftig v.a. für den Bereich u16 zuständig sein, aber auch in den Vereinen des TJV präsent sein. Wir wünschen ihm für den Einstieg alles Gute und heißen ihn recht herzlich in Thüringen willkommen! (T. Stegmann)