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Thüringer Judo-Verband e.V.

Henry Röder vom Judo Club Jena wurde in den Nationalkader des DJB berufen

Henry Röder wurde am Abend des 24.11.2023 von Bundestrainer Christopher Schwarzer telefonisch informiert, dass er aufgrund seiner Erfolge in den Nationalkader des Deutschen Judobunds aufgenommen wurde und freute sich natürlich sehr über diese Botschaft.


Für Landestrainer Jan Steiner war diese Nachricht indes keine große Überraschung mehr. Henry Röder konnte vor allem in der 2. Jahreshälfte mit durchweg starken Wettkampfergebnissen seine gewachsene Leistungsstärke immer wieder unter Beweis stellen.


So konnte er sich bereits im Frühjahr als noch 15-jähriger mit einer souveränen Vorstellung den Vizemeistertitel bei der Deutschen Meisterschaft der u18 in Leipzig erkämpfen. In der Folge stand er auch bei allen Bundessichtungsturnieren seiner Altersklasse auf dem Treppchen.


Seinen größten internationalen Erfolg erreichte der gerade erst 16-jährige Sportschüler des Sportgymnasiums Jena jedoch erst vor einigen Wochen. Im slowenischen Koper erkämpfte er die Bronzemedaille, in der stark besetzten Gewichtsklasse bis 73 Kg und konnte damit erste wichtige Punkte in der Weltrangliste sammeln.


Für das Jahr 2024 hat sich Henry Röder viel vorgenommen und trainiert dafür am Landesleistungsstützpunkt in Jena täglich mehrere Stunden. Bei einem optimalen Saisonverlauf liebäugelt Landestrainer Jan Steiner mit einer Nominierung von Henry Röder zu einem der beiden Wettkampfhöhepunkte – der Europa- oder Weltmeisterschaft der Kadetten im Juli beziehungsweise im September 2024.


Trainer und Kampfrichter gemeinsam erfolgreich

Text und Bilder: Sebastian Stephan

Da Trainer und Kampfrichter oft aus unterschiedlichen Perspektiven auf einen Wettkampf und eine Meisterschaft schauen, sich aber am Ende doch beide faire Bedingungen wünschen, ist es manchmal hilfreich auch die andere Rolle zu verstehen. Bei ihrem zweiten Lehrgangswochenende sollten die neuen Kampfrichter und die zukünftigen Trainer des Thüringer Judoverbandes einen gemeinsamen Wettkampf vorbereiten und durchführen. Dabei hat die Kampfrichter-Kommission und der Lehrreferent Tobias Danz bewusst auf die Zusammenarbeit auf und neben der Judomatte gesetzt. Im Zentrum des gemeinsamen Weiterbildungswochenendes stand für beide Gruppen die Auslegung der Wettkampfregeln. Jedoch mussten die zukünftigen Kampfrichter auch selbst kämpfen und andere Kollegen neben der Matte mit technischen und taktischen Hinweisen begleiten, während sich die Trainer in Handzeichen übten und selbst den ein oder anderen Kampf als Mattenleiter organisieren mussten. Seit einigen Jahren ist das Verständnis der Wettkampfregeln ein wichtiger Bestandteil der Trainer-Ausbildung, jedoch bringt erst der gemeinsame Austausch und die Anwendung der Regeln das eigentliche Verständnis für die jeweils andere Seite.

 

Für die neuen 27 Kampfrichterinnen und Kampfrichter ist die Ausbildung nach zwei Wochenenden abgeschlossen und die Kampfrichter-Kommission freut sich auf die vielen neuen Kollegen. Für einige von ihnen stehen bald die ersten Wettkämpfe im Terminkalender, bei denen sie ihr erworbenes Wissen anwenden können. Für die Trainer folgen in den kommenden Wochen noch zwei Ausbildungswochenenden mit der abschließenden Lehrprobe. Bei den kommenden Veranstaltungen des Thüringer Judoverbandes werden sich die Teilnehmer aus beiden Lehrgängen nun mit mehr Verständnis begegnen.

Deutsch-französischer Austausch in Tours (Frankreich)

Bild: Tony Stegmann


Dank des DFJW, das sich für die Förderung der deutsch-französischen Beziehungen und Freundschaften einsetzt, konnten wir mit 20 TJV-Athleten nach Frankreich zum gemeinsamen Trainingslager fahren.


Das Deutsch-Französische Jugendwerk unterstützt Programme und Initiativen, die den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen jungen Menschen aus Deutschland und Frankreich fördern. In unserem Fall hat es uns ermöglicht, gemeinsame Aktivitäten wie Training, Kanufahren, die Erkundung von Tours und das "perfekte Dinner" in der Sportler-Edition zu organisieren.


Diese Erfahrung hat unsere Beziehung zu den französischen Sportlern gestärkt und Erinnerungen geschaffen. Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr!

Henry Röder gewinnt Bronze beim Europacup in Koper


Beim gut besetzten Europacup in Koper, Slowenien, mit 342 Judoka aus 22 Nationen und 4 Kontinenten, erzielte Henry Röder vom JC Jena seinen bisher größten sportlichen Erfolg. Der TJV-Athlet kämpfte sich bis zur Bronzemedaille in der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm vor. Er gewann vier Kämpfe und erlitt eine unglückliche Niederlage.


Im ersten Kampf siegte er vorzeitig mit einem rechts angesetzten Schulterwurf gegen den Kroaten Luka Petric. Im zweiten Duell punktete er vorzeitig mit seinem tief angesetzten Schulterwurf gegen Rino Vrljic aus Bosnien-Herzegowina. Im Viertelfinale gewann er wieder vorzeitig, diesmal mit einem tiefen Schulterwurf auf der Gegenseite gegen den Brasilianer Lucas Dell Aquila. Doch im Halbfinale unterlag er Noah Boue aus Frankreich nach einer Kontertechnik. Im Kampf um Bronze gegen den Kroaten Paolo Krajcar erzielte er eine mittlere Wertung mit einem Schulterwurf und verteidigte die Führung nervenstark bis zum Schluss. Damit sicherte er sich sein erstes Edelmetall bei der European Judo Tour und sammelte wichtige Punkte in der Weltrangliste.


Sein Vereinskamerad Quentin Kucharczyk schied bereits in der Vorrunde der Gewichtsklasse bis 81 Kilogramm gegen den Serben Marko Jankovic aus und sammelte dieses Mal nur Kampferfahrung. Im nun folgenden Trainingscamp haben unsere TJV-Athleten die Gelegenheit, sich in drei schweißtreibenden Trainingseinheiten mit den besten Judoka ihrer Altersklasse zu messen.

 

Beitrag: Jan Steiner
Bilder: Jonas Löffler

Der Thüringer-Judo-Verband verabschiedet sich von seinem langjährigen Mitglied Jürgen Engelbrecht

Jürgen verstarb am 12.Juli 2023 nach schwerer Krankheit im Alter von 82 Jahren. Judo und seine vielen Sportfreundinnen und Sportfreunde haben in Jürgens Leben immer eine große Rolle gespielt. Fast 70 Jahre lang war er dem Judosport in unterschiedlichster Form verbunden und hat diesen vor allem im Thüringer Raum aber auch darüber hinaus mitgeprägt und gestaltet.


1954 nahm ein Freund der Familie Jürgen mit zum Judotraining bei Medizin Erfurt. Als aktiver Kämpfer startete Jürgen zuerst in der 70 kg – Klasse wurde mehrfach Bezirksmeister und platzierte sich bei den DDR – Meisterschaften der Jugend. Insgesamt bestritt Jürgen 520 Kämpfe von denen er 436 gewann. 1961 begann Jürgen neben seiner aktiven Laufbahn als Wettkämpfer auch seine aktive Laufbahn als Kampfrichter und Übungsleiter. Drei Jahre später legte er seine Prüfung zum 1. Dan ab.


Ab 1990 musste Jürgen aus beruflichen Gründen seine Judoaktivitäten etwas herunterschrauben und war seitdem hauptsächlich nur noch als Kampfrichter tätig. Als Bundes-A-Kampfrichter leitete er deutschlandweit viele Begegnungen auf Meisterschaften bis hin zur 1. Bundesliga. Für sein Engagement durfte er sich 1994 zu seinem 40-jährigen Judojubiläum in das „Ehrenbuch des Erfurter Sports“ eintragen. Ende der 90iger Jahre gründete er die Sportgruppe „Alte Herren“, die er viele Jahre leitete und bei der er noch regelmäßig einmal die Woche aktiv Judo betrieb. Im November 2006 wurde Jürgen aufgrund seiner langjährigen Verdienste für den Judosport der 6. Dan verliehen.


Wichtiger als jede Auszeichnung war für Jürgen jedoch immer die Freude am Sport und diese mit vielen zu teilen. Besonders stolz war er darauf, diese Freude bis in die dritte Generation seiner Familie weitergeben zu können. Bis zum Schluss war er gerne Zuschauer bei Judoveranstaltungen und freute sich, Teil des Judosports zu sein. Jürgen war stets offen und immer geradlinig. Er schwamm nie mit dem Strom und stand zu seinem Wort. Mit ihm verliert der Thüringer-Judo-Verband ein langes engagiertes Mitglied. Er wird noch lange in guter Erinnerung und Teil des Thüringer Judosports bleiben.


Starker fünfter Platz für Thorben Pfotenhauer beim Judo-Europacup in Berlin


Am vergangenen Wochenende gingen knapp 400 Judoka aus vier Kontinenten und 25 Nationen beim Europacup im Judo der Jugend u18 in Berlin auf die Matten. Unter ihnen waren auch sechs Athleten des Thüringer Judoverbands, um sich für künftige internationale Einsätze zu empfehlen.


Am ersten Wettkampftag starteten in den Leichtgewichtsklassen drei TJV-Nachwuchshoffnungen. Lotta Zeier vom SV Neustadt (bis 48 kg), Sebastian Vogel vom PSV Eisenach und Carl Then vom JC Jena (beide bis 60 kg) mussten in der ersten Runde die Segel streichen.


Am zweiten Wettkampftag starteten die höheren Gewichtsklassen. Der Deutsche Vizemeister Henry Röder vom JC Jena und Thorben Pfotenhauer vom PSV Eisenach (beide bis 73 kg) sowie Quentin Kucharczyk vom JC Jena (bis 81 kg) starteten gut in das Turnier. Quentin Kucharczyk setzte sich vorzeitig gegen den Polen Damian Paszek durch, musste sich jedoch dem Letten Arturs Jacenko geschlagen geben und schied so in der zweiten Runde aus dem Turnier aus.


Henry Röder stand nach einem Freilos in Runde zwei gleich dem amtierenden Deutschen Meister Josef Ivtchenko gegenüber, gegen den er im Finale der Deutschen Meisterschaft in der Kampfzeitverlängerung noch knapp unterlegen war. Diesmal drehte der junge TJV-Kämpfer mit einer starken Willensleistung den Spieß um und besiegte seinen Kontrahenten aus Nordrhrein-Westfalen in der Kampfzeitverlängerung nach über 10 Minuten Kampfzeit mit einem sehenswerten Fußwurf.


Thorben Pfotenhauer setzte sich in seinem ersten Kampf problemlos gegen Francesco Schüssler aus Bayern durch, verlor aber dann trotz beherzten Kampfs in der Kampfzeitverlängerung gegen den späteren Silbermedaillengewinner Artem Neyolov aus Kanada. Dadurch kam es zur unglücklichsten Konstellation aus Thüringer Sicht, denn so landeten mit Henry Röder und Thorben Pfotenhauer beide TJV-Hoffnungen im gleichen Trostrundenpool. Hier gewann Thorben Pfotenhauer zuerst gegen den Berliner Melvin Nowak mit einem sehenswerten Schulterwurf vorzeitig. Anschließend mussten die beiden Thüringer Trainingskammerden gegeneinander antreten. Hier behielt Thorben Pfotenhauer mit einer mittleren Wertung die Oberhand über Henry Röder und warf anschließend auch den Bayern Valentin Sommer mit gleichem Resultat aus dem Rennen.


Im Kampf um die Bronzemedaille musste sich Thorben Pfotenhauer dem Nordrhein-Westfalen Yoshia Laleike in einem Festhaltegriff geschlagen geben und sich so mit dem fünften Platz zufriedengeben - eine überaus positive Leistungsentwicklung.


Im anschließenden Trainingscamp werden sich unsere TJV-Athleten in insgesamt vier schweißtreibenden Trainingseinheiten mit den besten europäischen Kämpfern messen können und jede Menge Randori (so genannte Sparringsrunden) absolvieren.

 

Beitrag: Jan Steiner
Bilder: Jonas Löffler

Henry Röder und Thorben Pfotenhauer stehen gemeinsam auf dem Siegerpodest


Insgesamt 14 Nachwuchsathleten des Thüringer Judoverbands standen am vergangenen Wochenende bei den Bundessichtungsturnieren der Jugend u17 des Deutschen Judobunds in Halle und Abensberg auf der Matte.


Zehn junge Nachwuchskämpfer fuhren mit dem Landestrainer Jan Steiner nach Halle und konnten am Ende der Wettkämpfe je eine Silber- und Bronzemedaille sowie zwei fünfte und einen siebten Platz verbuchen.


Henry Röder vom JC Jena ging als einer der Favoriten in der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm an den Start. Dementsprechend kämpfte er sich auch mit vier ungefährdeten Siegen souverän bis ins Finale vor. Sein Trainingskamerad Thorben Pfotenhauer vom PSV Eisenach verlor nach einem Auftaktsieg in Runde zwei vorzeitig und musste deshalb den langen Weg durch die Trostrunde gehen. Mit einer enormen Willensleistung und taktisch cleverer Kampfesführung schaffte er nach weiteren drei Arbeitssiegen den lang ersehnten Sprung aufs Treppchen. Henry Röder fand leider im Finale gegen seinen Rivalen aus Berlin diesmal keine geeigneten Mittel und musste sich am Ende mit der Silbermedaille begnügen.


Die beiden fünften Plätze erkämpften sich Sebastian Vogel vom PSV Eisenach in der Gewichtsklasse bis 60 kg und Quentin vom JC Jena in der Gewichtsklasse bis 81 kg. Auf den siebten Platz kam noch Martin Engelhardt vom PSV Eisenach in der Gewichtsklasse bis 46 kg. Willi Pohlmann (-66 kg), Benedikt Arning (-73 kg), Timur Usaraev (-55 kg), Eric Schneider (-50 kg) und Farell Schätzler (-60 kg) konnten sich diesmal noch nicht im Vorderfeld platzieren.


Zeitgleich gingen vier junge Athletinnen unter Betreuung von Stützpunkttrainer Markus Kost in Abensberg an den Start. Nach je einem Sieg und zwei Niederlagen schaffte diesmal noch keine TJV-Athletin den Sprung unter die Topsieben. Trotzdem konnten Lotta Zeier (-48 kg), Amelie Römmer und Marie Knorr (beide -63 kg) und Lotte Sporbert (-70 kg) wertvolle Erfahrungen für die Zukunft sammeln.

 

Bericht und Bilder: Jan Steiner

Goldregen für das Kata-Team-Thüringen bei der 2. Budo-Weltmeisterschaft


Vom 24. bis 27. August fand die 2. Auflage der offenen Budo-Weltmeisterschaft in Stendal statt. Hierbei handelte es sich um ein Turnier bei dem die verschiedenen Budo-Sportarten, wie z.B. Judo, Jiu-Jitsu, Karate sich gegeneinander messen konnten. Das Turnier umfasste die Kategorien Shiai (Zweikampf), Kata (detaillierte Demonstration von Technikabfolgen) sowie Pairs (Showkampf mit Schwerpunkt auf Verteidigungstechniken).


Das Turnier umfasste die Kategorien Shiai (Zweikampf), Kata (detaillierte Demonstration von Technikabfolgen) sowie Pairs (Showkampf mit Schwerpunkt auf Verteidigungstechniken). Das Kata-Paar um André Pfannschmidt und Tobias Maultzsch vom FSV 1950 Gotha e.V., Abteilung Judo, folgten wie bereits 2019 der Einladung der International Jiu-Jitsu-Akademie.


Hierbei zeigte das Paar die 3 folgenden Kata - Bodentechniken (Hebel- und Würgetechniken), Stand-/Wurftechniken und Waffentechniken. Zum Abschluss starteten die Judoka in der Kategorie Pairs, wobei der Schwerpunkt auf der Abwehr gegen den Angriff mit Waffen (Messer, Schwert, Pistole) lag. Am Freitag wurden die Wettkämpfe in der Kata und Pairs ausgetragen bei denen Rund 100 Sportler aus 18 Nationen an den Start gingen. Nach einem spannenden und hochkarätigen Wettkampftag ging es für das Kata-Team vier Mal nach ganz oben und somit sicherten sie sich vier Weltmeistertitel.


Ein Dank geht an den ausrichtenden Verein bzw. die deutsche Jiu-Jitsu-Akademie für die Einladung und sehr gute Organisation. Ein besonderer Dank geht an den Landeskatareferenten des Thüringer Judo-Verbandes, Klaus-Dieter Tiedecke (FSV Gotha), welcher das Kata-Team seit Jahren begleitet und fördert.

 

Beitrag/Bilder: Tobias Maultzsch

Ronja Klein wird Vize-Europameisterin im Judo

Bericht und Bilder Jan Steiner:
Bild 1: Ronja Klein (linksaußen) bei der Siegerehrung
Bild 2: Ronja Klein und Landestrainer Jan Steiner


Bei der mit über 400 Athleten aus 40 Nationen äußerst stark besetzten Europameisterschaft der Kadetten im Judo konnte sich Ronja Klein von den Mattenteufeln Erfurt im portugiesischen Odivelas mit einer bärenstarken Leistung bis ins Finale vorkämpfen und damit zugleich ihren bisher größten sportlichen Erfolg erzielen. Das zwanzigköpfige Aufgebot des Deutschen Judobunds erkämpfte sich bei diesen kontinentalen Titelkämpfen insgesamt zwei Silbermedaillen und eine Bronzemedaille und landete so auf dem zehnten Platz in der Nationenwertung. Eine Silbermedaille ging dank Ronja Klein auf das Konto des Thüringer Judoverbands.


Ihre beiden Vorrundenbegegnungen entschied die siebzehnjährige Sportschülerin des Sportgymnasiums Jena mit der höchstmöglichen Bewertung im Judo – einem Ippon vorzeitig. So musste sich zuerst Gabriela Herta aus Moldawien und anschließend auch die Ungarin Viktoria Kiss der bodenkampfstarken Leichtgewichtlerin nach kurzer Kampfdauer in einem Festhaltegriff beugen.In Runde drei, dem Kampf um den Einzug ins Finale, wartete dann mit der Vizeweltmeisterin des Vorjahres, der Türkin Begumnaz Dogruyol, ein ganz schwerer Brocken auf die junge Erfurterin. Erwartungsgemäß ausgeglichen verlief dann auch die erste Kampfhälfte. Doch dann setzte Ronja Klein die Türkin mit ihrem dominanten Griffkampfverhalten zunehmend unter Druck, sodass diese zwei Bestrafungen wegen defensivem Kampfverhalten hinnehmen musste.


Da jedoch nach Ablauf der regulären Kampfzeit von vier Minuten keine der beiden Kämpferinnen eine entscheidende Wertung erzielen konnte, ging es in die Verlängerung – den so genannten „Golden Score“. Hier erhielt die Türkin durch den Kampfrichter nach einer Minute ihre dritte und zugleich entscheidende Bestrafung wegen Inaktivität und Ronja Klein zog souverän ins Finale ein.


Im EM Finale traf die auf Nummer zwei gesetzte TJV-Athletin auf die auf Nummer eins gesetzte Spanierin Marta Beorlegui Oses. Noch vor knapp zwei Monaten kämpften beide erstmals beim Europacup in Zagreb gegeneinander, wobei Ronja Klein in der Kampfzeitverlängerung mit einem sehenswerten Innenschenkelwurf gewinnen konnte. Diesmal jedoch konnte die Spanierin, in dem von ihr taktisch sehr clever geführten Kampf, die Oberhand behalten und revanchierte sich so für ihre Niederlage beim Europacup in Zagreb.


Trotz dieser unglücklichen Niederlage war Landestrainer Jan Steiner mit der Leistung seines Schützlings überaus zufrieden und freute sich gemeinsam mit Ronja Klein über den Gewinn ihrer Silbermedaille auf absolutem internationalen Topniveau. Beide blicken schon zuversichtlich auf die Ende August in Zagreb stattfindende Weltmeisterschaft, denn dort werden sich die beiden Topathletinnen sicherlich wiedertreffen. Vielleicht kann dann ja die ehrgeizige Nationalkaderathletin den Spieß wieder herumdrehen und so wie beim Europacup in Zagreb, erneut ganz oben auf dem Treppchen steh

Thüringer Judoka erfolgreich beim 29. ega-Pokal

Nach der Corona bedingten Zwangspause kehrte der Erfurter ega-Pokal am vergangenen Sonntag in seiner 29. Auflage erfolgreich zurück. An das Niveau der vergangenen Jahre konnte auch in diesem Jahr wieder angeknüpft werden. So bot der ega-Pokal durch starke nationale sowie internationale Beteiligung viele spannende Kämpfe. Auch die jungen Athletinnen und Athleten aus Thüringen konnten ihr Können unter den Augen von Talentscout Vincent Giller unter Beweis stellen.


Vor allem Lina Sporbert vom JC Jena war nicht aufzuhalten. Sie verließ ungeschlagen die Tatami und gewann souverän Gold in der Gewichtsklasse +57Kg! Bronze ging in der gleichen Gewichtsklasse an Zoe Würz vom JC Meuselwitz und Jodie Gräbner vom PSV Erfurt. Blanca Näther vom TSV 1880 Gera-Zwötzen musste sich lediglich im Finale der Gewichtsklasse bis 27Kg geschlagen geben und sicherte sich damit einen sehr guten zweiten Platz. Dritte Plätze gingen an Luna Sens (-30Kg) vom PSV Erfurt, Emma Schuster (-44Kg) vom JC Jena und Ferris Schätzler (-55Kg) vom Erfurter KC.


Der Thüringer Judoverband gratuliert allen Medaillengewinnern und beteiligten Trainern zu diesem Erfo


Bericht: Vincent Giller

Bild: Frederike Fiedel

Thüringer Judoka holen drei Bronzemedaillen beim Bundessichtungsturnier u16 in Erfurt

Am 13. Mai 2023 fand erstmalig wieder nach dreijähriger Coronapause das bundesoffene Sichtungsturnier der Altersklasse u16 statt. Knapp 500 gemeldete Judokas aus der ganzen Bundesrepublik sowie aus den europäischen Nachbarstaaten folgten dem Ruf nach Erfurt. Auch der Landesverband Thüringen war mit einer starken Gruppe vertreten und konnte letztendlich drei bronzene Medaillen in der Heimat behalten.


In der Gewichtsklasse bis 66kg konnte sich Willi Pohlmann (TSV Gera – Zwötzen) in der Vorrunde mit drei Siegen bis ins Halbfinale vorkämpfen. Dort unterlag er Julius Gruber (Judoverband NRW) denkbar knapp. Im anschließenden Kampf um Platz drei war Willi wiederum nicht zu bremsen und sicherte sich mit einem spektakulärem Morote-seoi-nage die begehrte Medaille.


Den gleichen Weg nahm in der Gewichtsklasse über 73kg Maximilian Noeh (PSV Weimar). Auch er konnte drei Siege in der Vorrunde für sich verbuchen, ehe ihn der spätere Sieger des Turniers Daniel Geiger (Sportschule Potsdam) im Halbfinale stoppte. Ein weiterer Sieg im kleinen Finale sicherte Maximilian jedoch die zweite Medaille des Tages für den Thüringer Judoverband.


Die letzte Medaille am Samstag lieferte Lotte Sporbert (Judoclub Jena) in der Gewichtsklasse bis 70kg. Nach einer knappen Auftaktniederlage konnte die Jenaerin ihre Leistung steigern und gewann ihre folgenden vier Kämpfe, womit sie sich ebenfalls den dritten Platz sicherte.


Die weiteren TJV – Athleten konnten sich trotz starker Kämpfe noch nicht bis zu den Medaillenrängen vorkämpfen.


Betreut wurde die TJV-Auswahl von Stützpunkttrainer Markus Kost und TJV – Landestrainer Jan Steiner. Beide zeigten sich mit der Medaillenausbeute und den gezeigten Leistungen zufrieden.


Bericht: Markus Kost

Bild: Markus Kost

Rückkehr von Messe-Cup und EGA-Pokal

Nach dreijähriger Pause kamen in Erfurt wieder Judokas aus vielen europäischen Ländern und Israel zusammen. Beim 29. EGA-Pokal und beim 24. Messe-Cup konnten sich dabei Judokas in den Altersklassen u16 und u13 messen, gleichzeitig war der Messe-Cup traditionell ein Sichtungsturnier für die Nachwuchssportler im Deutschen Judo Bund.


Der Einladung nach Erfurt waren neben den zahlreichen Thüringer Kampfrichtern auch Kolleginnen und Kollegen aus sieben weiteren Landesverbänden gefolgt. Der Hauptkampfrichter Robert Wrede und die Kampfrichterkommission des Thüringer Judoverbandes freuten sich über das Comeback dieses hochklassigen Turniers und die gute Zusammenarbeit auf und neben der Judomatte.

Text und Bild: Sebastian Stephan

Sayonara Nihon, soshite arigato

Am 26.April 2023 machten sich die Sportschüler des Sportgymnasiums Jena, Ronja Klein und Henry Röder, gemeinsam mit Landestrainer Jan Steiner auf den Weg nach Japan, um an einem internationalen Trainingscamp in Nagasaki teilzunehmen.


Da es für beide der erste Besuch im Mutterland des Judo war, stand außer den neun geplanten Trainingseinheiten auch einiges an kulturellen und persönlichen Begegnungen auf dem Reiseplan. Die erste Station nach dem rund 15-stündigen Flug von Frankfurt am Main über Taipeh nach Tokyo war natürlich der Kodokan (erste Judoschule der Welt). Dort hatten wir die einmalige Gelegenheit, das legendäre High Dan Holders Tournament im Main Dojo des Kodokan zu besuchen. Am Folgetag ging es dann zum prestigeträchtigsten japanischen Judoturnier, den all Japan Judo Championships in den Nihon Budokan.


Von Tokyo aus fuhren wir dann mit dem JapanRail- Hochgeschwindigkeitszug, dem Shinkasen Express (mit bis zu 500 km/h) in die ehemalige Hauptstadt Japans, nach Kyoto. In der alten Kaiserstadt stand der Besuch einiger berühmter Tempel, Schreine sowie weiterer Sehenswürdigkeiten auf dem Plan und auch ein Einkaufsbummel in der traditionsreichen Shoppingmeile „Nishiki Marked“ durfte natürlich nicht fehlen. Das nächste Reiseziel war dann Hiroshima, natürlich mit einem Besuch des Peace Memorial Museums und des Friedensparks, um den Opfern des Atombombenabwurfs auf Hiroshima im zweiten Weltkrieg zu gedenken.


Von da aus ging es dann wieder mit dem Zug weiter nach Kumamoto, um schon am ersten Tag eine dreistündige Trainingseinheit in der Kyushu Gakuin Lutheral High-School zu absolvieren. Gemeinsam mit der 25-köpfigen Auswahl der Kyushu Gakuin fuhren wir mit dem schuleigenen Reisebus nach Nagasaki ins Trainingscamp. Unter Leitung von Matsumoto Sensei, dem Cheftrainer der Nagasaki Nihon University High-School und Trainer des Olympiasiegers Nagase, wurde gemeinsam mit rund 200 ausgewählten Kämpfern aus fünf Präfekturen Kyushus, vier Tage lang rund 6 Stunden Judotraining pro Tag absolviert. Hier zeigten unsere Sportschüler sehr gute Trainings- und Wettkampfleistungen (sie durften gleich in mehreren Teamwettkämpfen für die Kyushu Gakuin antreten - und verloren keinen ihrer Kämpfe) und wurden von allen sehr herzlich und überaus freundlich behandelt. Nach dem Trainingscamp ging es dann wieder per Bus zurück nach Kumamoto, wo unsere japanischen Freunde keine Gelegenheit ausließen, uns mit ihrer außergewöhnlichen Gastfreundschaft zu verwöhnen.


Ein Kurztrip vor den beiden abschließenden Trainingseinheiten zum Aso Vulkan und der Tsujun Brücke oder Shopping in der Shimotori Ginza, Besuche im berühmten Kumamoto Castle und dem Suizenji-Park sowie mehrere gemeinsame Abendessen sorgten für eine überaus freundschaftliche Atmosphäre. Das Highlight jedoch war für alle die überaus herzliche Verabschiedung nach der letzten Trainingseinheit. Die Japaner bedankten sich mehrfach bei Jan Steiner für die lehrreichen Techniktrainings, es wurden jede Menge Geschenke ausgetauscht und noch viel mehr Erinnerungsfotos geschossen.


Die Eindrücke werden allen noch lange in Erinnerung bleiben und ein Gegenbesuch unserer japanischen Freunde in der Sportschule Jena ist bereits in Planung. Das diese Reise in dieser Form möglich wurde, ist in aller erster Linie den langjährigen freundschaftlichen Kontakten von Jan Steiner zur japanischen Trainerlegende Ishibashi Sensei (erster Trainer des Olympiasiegers Yamashita) zu verdanken. Ein besonderer Dank geht auch an den Cheftrainer der Kyushu Gakuin Lutheran High-School Kazumoto Sensei sowie an Matsuoka Sensei und Anami San, die sich sehr fürsorglich um uns gekümmert haben. Nana, Rino, Hana, Aoi, Sato, Lisa, Housei, Yuho, Takuma – wir sehen uns hoffentlich bald wieder! Wir werden in Deutschland über unsere großartigen Eindrücke berichten!


Bericht: Jan Steiner

Volle Matte bei „Jugend trainiert für Olympia“

Gemeinsam mit der Schulsportkoordinatorin Frau Treske hatte das Sportgymnasium in Jena zum jährlichen Landesfinale des Schulsportwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ in der Sportart Judo eingeladen. Der bundesweit ausgetragene Wettkampf sollte auch in diesem Jahr Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit bieten, bereits im schulischen Rahmen Wettkampferfahrung zu sammeln und Fairness, Teamgeist und Einsatzfreude zu erleben. Mit sechs Jungenmannschaften und zwei Mädchenmannschaften konnten sich die Organisatoren des Wettkampftages dabei über ein breites Starterfeld freuen.


In Vorrundenkämpfen traten dabei zunächst die sechs Mannschaften der Jungen in zwei Gruppen gegeneinander an und kämpften um den Einzug ins Finale und die begehrten Medaillenplätze. Während sich in der einen Gruppe der Gastgeber, das Sportgymnasium Jena, durchsetzen konnte, dominierte in der anderen Gruppe die Kooperative Gesamtschule „Herzog Ernst“. So war das Finale des letzten Jahres auch das Finale in diesem Jahr. In einer spannenden Finalbegegnung erkämpfte sich das Sportgymnasium den Landessieg und die ersehnten Tickets für das Bundesfinale in Berlin.


Bei den weiblichen Judokas waren nur zwei Schulmannschaften angetreten. Das Roman-Herzog-Gymnasium aus Schmölln und das Gymnasium „Christian Gottlieb Reichard“ aus Bad Lobenstein standen sich hier gegenüber, wobei sich die Schülerinnen aus Schmölln den Landessieg sichern konnten.


Am Schluss freute sich der Stützpunkttrainer Markus Kost über eine gelungene Veranstaltung und die vielen Teilnehmer. Es bleibt bei allen Beteiligten die große Hoffnung, dass diese positive Resonanz für die Sportart Judo auch in den kommenden Jahren erhalten bleibt.


Gesamtergebnis:


Wettkampfklasse III (Jungen):


1. Platz:  Staatliches Sportgymnasium „Joh. Chr. Fr. GutsMuths“ Jena
2. Platz: Staatliche Kooperative Gesamtschule "Herzog Ernst" Gotha
3. Platz: Regelschule „Am Eichberg“ Schmölln
4. Platz: Gymnasium „Christian Gottlieb Reichard“ Bad Lobenstein


Wettkampfklasse III (Mädchen):


1. Platz: Roman-Herzog Gymnasium Schmölln
2. Platz: Gymnasium „Christian Gottlieb Reichard“ Bad Lobenstein



Text und Bilder (Sebastian Stephan): Alle Teilnehmer des diesjährigen JTFO-Landesfinales.

Südthüringer Judo-Tag 2023 – ein gelungener Sporttag beim SV Schmalkalden 04 e.V.

Der SV Schmalkalden 04 e.V. veranstaltete diesmal ein Judo-Event der besonderen Art – den Südthüringer Judo-Tag 2023. Ca. 130 Teilnehmer aus 6 Vereinen (Schmalkalden, Zella-Mehlis, Benshausen, Bad Salzungen, Sonneberg und Ilmenau) waren mit großen und kleinen Judoka, ihren Trainern und einigen Eltern angereist, um einen interessanten und erlebnisreichen Judo-Tag für Groß und Klein beim SV Schmalkalden 04 e.V. zu verbringen.


Besonders war vor allem, dass diesmal für alle etwas dabei war. Neben den eigentlichen Trainings- und Wettkampfeinheiten für die Judoka konnten sich auch die interessierten Eltern sportlich betätigen. Am Vormittag fand für die kleinen Judoka der Altersklassen der u 7 und u 9 ein gemeinsames Boden-Technik-Training unter Anleitung der Trainer Danny Müller und Daniel Gruhn statt. Unter der Leitung von Jessica Danz konnten die Jüngsten das Bummis-Sportabzeichen ablegen. Tony Stegmann, als Vertreter vom Thüringer Judoverband demonstrierte den Judoka ab 10 Jahre neue interessante Bodentechniken. Für den nötigen Spaß beim Training sorgten dabei die spielerischen Übungsformen. Auch Trainingskämpfe standen natürlich auf dem Programm. Im anderen Teil der Halle schwitzten interessierte Eltern bei einer anspruchsvollen Pilates-Stunde unter Leitung von Chrissy Müller.


Auch für das leibliche Wohl war zum Mittagessen bestens gesorgt. Zum Glück spielte das Wetter mit und alle Teilnehmer konnten sich bei Sonnenschein stärken und Energie für den Nachmittag tanken. Für die Älteren gab es ein spezielles Techniktraining im Stand. Für interessierte Eltern und Betreuer wurde ein Listenführer-Lehrgang durchgeführt und es gab eine kleine Einführung in das Judo - 1x1 und etwas Regelkunde. Die Judoka der Altersklassen der u 7 und u 9 hatten an einer spielerischen Stand-Technik-Einheit viel Spaß und viel Freude. Zum Abschluss fand dann noch ein kleiner Wettkampf statt.


Probleme bei Judoveranstaltungen sind oftmals die langen Wettkampfzeiten, die dem Reglement und den einzelnen effektiven Kampfzeiten geschuldet sind. Lange Tage in der Sporthalle mit nur 1 oder 2 Kämpfen und oftmals auch ohne Medaille sind nicht selten, aber bei größeren Turnieren nicht zu vermeiden. Mit dem Speed-Wettkampf wollten die Schmalkalder mal etwas anderes ausprobieren. Eingeteilt in Vierergruppen kämpften die Judoka nur 2 Minuten durchlaufend. Dies erforderte eine hohe Angriffsintensität. Jeder absolvierte in kurzer Zeit 3 Kämpfe und am Ende konnte sich jeder über eine Medaille freuen. Zusammen mit dem Bummi-Sportabzeichen vom Vormittag war dies gerade für die Kleinen ein erfolgreicher und kurzweiliger Judo-Tag. Die älteren Judoka erlernten neue Techniken und konnten diese anschließend im Randori anwenden. Auch die Eltern und Betreuer konnten in Theorie und Praxis schwitzen. Gegen 14.00 Uhr war die Veranstaltung beendet.


Allen Trainern, Eltern und Helfern, die zum Gelingen beigetragen haben, gebührt ein großes Dankeschön. Auch die Gastvereine äußerten sich lobend über dieses Judo-Event und den Judoka hat es gefallen!Dem Trainerteam vom SV Schmalkalden 04 e.V. ein herzliches Dankeschön für diese tolle Idee!

 

 

Bild: Angelika Wilhelm

8. NWTC in Jena für Jungen & Mädchen U16

Alle Informationen zum 8. NWTC in Jena für Jungen & Mädchen der AK u16 findest du auf dem Flyer

 

 

TJV Sommer Freizeitcamps - Es sind noch Plätze frei

In den Sommerferien veranstaltet der TJV wieder zwei Feriencamps. Kinder und Jugendliche von 9-14 Jahren können zum TJV Team-Camp an die Bleilochtalsperre fahren.

 

Für unsere Jugendlichen Judoka von 14-18 Jahren besteht die Möglichkeit, gemeinsam mit französischen Judoka unserer Partnerorganisation (Comité de Judo d´Indre et Loire), an einem Feriencamp in Tours (Frankreich) teilzunehmen. Kultureller Austausch, vielfältige Bewegungsangebote und Spaß werden im Vordergrund stehen.

 

Meldet euch schnell an, es sind noch ein paar Plätze verfügbar

 

 

 

TJV Team Camp für Kinder und Jugendliche bis 14

Jugendfahrt Frankreich für Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren

Erste Trainingsreise ins Mutterland des Judo

Zwei Judoka des Sportgymnasiums Jena, Ronja Klein und Henry Röder reisen gemeinsam mit TJV-Landestrainer Jan Steiner für knapp drei Wochen nach Japan, um im Mutterland des Judo neue, wichtige Trainingserfahrungen für die kommenden internationalen Wettkämpfe zu sammeln.

Die Trainingsreise beginnt am 27. April 2023 in der japanischen Hauptstadt Tokyo. In der 14-Millionen-Metropole steht zunächst der Besuch des Kodokan (erste Judoschule der Welt) und der All Japan Judo Championships im legendären Nippon Budokan auf dem Programm.

Weitere Stationen sind dann die alte Kaiserstadt Kyoto mit ihren imposanten Tempelanlagen und ein Besuch des Peace Memorial Museums im Friedenspark in Hiroshima. Von da aus geht es mit dem Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen Express weiter nach Kumamoto und von dort gemeinsam mit einer Auswahl der Kyushu Gakuin Luteran High-School ins internationale Trainingscamp nach Nagasaki, wo viele High-Schools der Präfekturen Kyushus und auch die mongolische Nationalmannschaft erwartet werden.

Sieben Tage lang wird in zwei Trainingseinheiten täglich zwischen vier bis fünf Stunden Randori (Kampftraining) praktiziert, um so den japanischen Kampfstil zu studieren. Am Ende des Trainingscamps sind noch Besuche im berühmten Kumamoto Kastle, des immer noch aktiven Vulkans Aso und des Suizenji Parks geplant. Dass eine Trainingsreise in dieser Form möglich wurde, ist vor allem den langjährigen, freundschaftlichen Beziehungen von Jan Steiner zu den Verantwortlichen der Kyushu Gakuin Lutheral High School zu verdanken. Bereits seit über einem Jahr laufen die Vorbereitungen für diese Trainingsreise, auch um die hohen Kosten durch Sponsoren und weitere Förderer zu minimieren.

An dieser Stelle geht deshalb ein großes Dankeschön an den Thüringer Judo Verband, das Judo Team Thüringen - den Förderverein des TJV, die Thüringenhilfe, den JC Jena und die Mattenteufel Erfurt, die mit ihrer Unterstützung diese Trainingsreise ermöglicht haben. Reiseberichte finden Interessierte in den Social-Media-Kanälen des Thüringer Judoverbands und den Facebook- und Instagram-Seiten von Ronja Klein, Henry Röder und Jan Steiner.

Bericht: Jan Steiner Bild: Jan Steiner

Teilnehmerrekord beim Thüringen-Randori!

Zum wiederholten mal fand nun das Thüringen-Randori mit über 150 Sportlern in der Halle des EJC statt. Insgesamt war die Veranstaltung ein voller Erfolg und die Teilnehmer zeigten viel Begeisterung und Ehrgeiz. Das Thüringen Randori bietet den Judoka in der Region die Möglichkeit, ihr Können zu verbessern und Erfahrungen auszutauschen. Wir freuen uns auf die nächsten Termine und auf die Fortschritte, die wir gemeinsam machen werden.

Bild Christina Engelbrecht

Klein erkämpft erneut Gold beim Europapokal

Bei dem mit 920 Judoka aus 39 Nationen stark besetzten Europacup der Jugend u18 erkämpfte sich Ronja Klein, als beste deutsche Teilnehmerin in der Gewichtsklasse bis 44 Kilogramm, einen starken ersten Platz. Die siebzehnjährige Sportschülerin unterstreicht somit erneut ihre starke Form und verlässt auch im tschechischen Teplice ungeschlagen die Tatami (Wettkampfmatte).

In der Vorrunde konnte sie ihre Kämpfe gegen Begumnaz Dogruyol (TUR), Margot Corsi (ITA) und Lada Vondrakova (CZE) vorzeitig gewinnen. Der Finalkampf gegen Viktoria Kiss aus Ungarn blieb über die volle Kampfzeit spannend. In der Verlängerung konnte Ronja nach einem starken Übergang in den Bodenkampf die entscheidende Wertung zum Turniersieg erzielen.

Carl Then vom JC Jena (-50kg) konnte an seinen großen Erfolg beim Bremen Masters dieses Mal leider nicht anknüpfen. Nach einer Niederlage gegen den Italiener Michele Porrelli und einem Sieg gegen den Tschechen Jan Galia musste er sich dem Schweizer Silvano Cori geschlagen geben. In vier Wochen hat er in Bielsko Biala (POL) erneut die Chance sich für die Europameisterschaft zu empfehlen.

Lotta Zeier (TSV Germania Neustadt) startete in der gleichen Gewichtsklasse wie Ronja. Nach einem Auftaktsieg gegen Nourane Moussati (FRA) unterlag sie der Niederländerin Maud Rikmanspoel und schied somit aus dem Turnier aus. Henry Röder (JC Jena -73kg) stand zum zweiten Mal beim Europapokal auf der Matte. Er konnte trotz seines vorzeitigen Ausscheidens wertvolle Erfahrungen sammeln.

Sportbericht Frederike Fiedel

Carl Then gewinnt Bronze, Henry Röder wird Fünfter

Am 25. und 26. März 2023 fand in Bremen das International Bremen Judo Masters für die Männer u18 und u21 statt. Neben fast 800 Judoka aus dem gesamten Bundesgebiet, den europäischen Nachbarstaaten sowie Judoteams aus Brasilien, Kanada und Japan nahmen auch vier Starter des Thüringer Judoverbands unter der Leitung von Stützpunkttrainer Markus Kost teil.

Erfolgreichster Thüringer wurde Carl Then vom JC Jena, der sich in der Leichtgewichtsklasse bis 50 Kilogramm nach sieben harten Duellen bis auf den dritten Platz vorkämpfen konnte.

In der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm verpasste Henry Röder vom JC Jena nur denkbar knapp einen Medaillenplatz. In der Vorrunde konnte er gleich drei Mal mit seiner Spezialtechnik – einem fulminanten Schulterwurf, vorzeitig punkten.

Die weiteren Thüringer Athleten Sebastian Vogel vom PSV Eisenach, Moritz Pechmann vom JC Jena und Hannes Trier vom Kogatan Bad Salzungen konnten sich diesmal trotz ihrer Auftaktsiege nicht im Vorderfeld ihrer stark besetzten Gewichtsklassen platzieren.

Sportbericht Markus Kost

Ronja Klein kämpft sich erneut aufs oberste Treppchen

Das 17-jährige Ausnahmetalent von den Mattenteufeln Erfurt wurde ihrer Favoritenrolle auch beim 29. Internationalen Thüringenpokal im Judo wieder einmal mehr als gerecht. Über 400 weibliche Judoka aus 14 Nationen, von vier Kontinenten und über 90 Vereinen gingen bei diesem hochkarätigen und durch den Thüringer Judoverband perfekt organisierten Judoturnier im thüringischen Bad Blankenburg auf die sechs Wettkampfmatten und kämpften dort nicht nur um die begehrten Medaillen, sondern auch um die Erfüllung der Qualifikationsnormen zu den diesjährigen Europa- und Weltmeisterschaften. Alle Hoffnungen des Thüringer Judoverbands ruhten in diesem Jahr auf Ronja Klein, die erst vor zwei Wochen den äußerst stark besetzten Europacup in Zagreb gewinnen konnte. Und die Sportschülerin des Sportgymnasiums Jena enttäuschte nicht. In keiner ihrer insgesamt drei Begegnungen musste sie die reguläre Kampfzeit von vier Minuten in Anspruch nehmen und holte sich mit ihrem vielseitigen und dominanten Kampfstil souverän den Turniersieg. Nach einem Freilos in Runde eins ging es für Ronja Klein zunächst gegen die kampfstarke belgische Nationalkämpferin Lena Antoine. Diese musste sich jedoch schon nach knapp zwei Minuten in einem Festhaltegriff der Erfurterin geschlagen geben und landete so in der Trostrunde. Im folgenden Kampf um den Finaleinzug wartete dann mit Celia van Beneden die nächste belgische Nationalkaderathletin. Aber auch hier machte Ronja Klein nach sehr kurzer Kampfdauer mit einem geschickten Übergang vom Stand zum Bodenkampf alles klar und nagelte ihre belgische Kontrahentin mit einem Haltegriff auf der Matte fest. Im rein deutschen Finalkampf kam es dann zu einer Neuauflage des Finals vom Europacup in Zagreb. Wieder ging es für Ronja Klein gegen Grace Storm vom Bayrischen Judoverband und wieder siegte die TJV-Athletin in beeindruckender Weise. Mit einer blitzschnell ausgeführten Kontertechnik schleuderte sie Grace Storm nach kurzer Kampfdauer auf den Rücken und holte sich so den Turniersieg und zugleich ihre zweite Goldmedaille binnen zwei Wochen bei einem großen und hochklassigen internationalen Turnier.

Auch Ronjas Teamgefährtin Lotta Zeier vom TSV Germania Neustadt konnte sich nach einem Arbeitssieg über die Britin Eva Ewing und zwei anschließenden Niederlagen gegen Grace Storm und die Belgierin Lena Antoine bis auf Platz fünf vorkämpfen. Für die weiteren vier Teilnehmer des TJV gab es in hochkarätigen Starterfeldern diesmal noch keine Siege, aber jede Menge Kampferfahrungen für die weitere Entwicklung. Im anschließenden Trainingscamp hat Landestrainer Jan Steiner auch noch fünf weitere Nachwuchshoffnungen des TJV im Aufgebot, damit diese sich ebenfalls mit der internationalen Konkurrenz messen können. Ein Fernsehteam des Mitteldeutschen Rundfunks war auch wieder vor Ort und hat vor allem Ronja Klein auf ihrem Weg zur Goldmedaille begleitet. Der Bericht wird wie immer ab Montag im Sportteil von MDR Aktuell zu sehen sein.

 

Das Bild (J.S.) zeigt Ronja Klein ganz oben auf dem Treppchen bei der Siegerehrung in Bad Blankenburg.

Sportbericht Jan Steiner

Ronja Klein wieder ganz oben auf dem Podest

Ronja Klein von den Mattenteufeln Erfurt gewinnt beim mit fast 900 Judoka aus 35 Nationen sehr stark besetzten Europacup in Zagreb in beeindruckender Weise die Goldmedaille und erkämpft sich damit zugleich ihren bisher größten internationalen Erfolg.

Verbunden mit diesem Sieg sind außerdem wertvolle 100 Weltranglistenpunkte in ihrer neuen Gewichtsklasse bis 44 Kilogramm und die geforderte Medaille auf der European Judo Tour zum Erreichen der WM-Qualifikationsnorm des Deutschen Judobunds.

In Runde eins setzte sich Ronja Klein gegen die Belgierin Celia van Beneden nach bereits zwei Minuten Kampfzeit souverän mittels Festhaltegriff durch.

Schon in ihrem zweiten Kampf ging es für sie dann gegen die auf Nummer eins gesetzte Spanierin Marta Beorlegui Oses. Dieses erwartet enge Duell war an Spannung auch kaum zu überbieten. Zuerst holte sich die Spanierin mit einem blitzschnellen Fußwurf eine Wertung. Doch kurz vor Kampfende erzielte dann Ronja Klein nach einer hochintensiven Aufholjagt mit einem Opferwurf den Ausgleich und so ging es nach Ablauf der regulären Kampfzeit von vier Minuten mit Wertungsgleichstand in die Verlängerung. Im so genannten „Golden Score“ konnte dann die junge Erfurterin mit einem fulminanten Innenschenkelwurf die siegbringende Wertung erzielen und so ins Viertelfinale einziehen.

Hier konnte Ronja Klein souverän gegen Gabriela Racic aus Bosnien-Herzegowina mit einem Fußwurf und einem anschließenden Festhaltegriff punkten und so wiederum vorzeitig gewinnen. Auch die Kasachin Gulkhan Shynggyskhan musste sich im Kampf um den Finaleinzug der Kampfstärke der 16-jährigen Sportschülerin beugen und verlor noch vor Ablauf der regulären Kampfzeit nach ihrer dritten Bestrafungen wegen Inaktivität.

Im Finale machte Ronja Klein dann mit ihrer Teamgefährtin Grace Storm aus Bayern, wie auch schon bei den Deutschen Meisterschaften vor zwei Wochen, kurzen Prozess und gewann bereits nach knapp zwei Minuten mit einer Wertung für eine blitzschnelle Kontertechnik und einem Festhaltegriff vorzeitig. Beim internationalen Thüringenpokal in Bad Blankenburg wird sie am 25.3.2023 auf heimischer Matte ihren nächsten Cup starten. Mit einer weiteren Medaille im Gepäck könnte sie hier bereits vorzeitig die EM- und WM-Norm erfüllen und sich dann langfristig mit Landestrainer Jan Steiner in Trainingscamps in Japan, Polen und Kroatien auf die diesjährige Europa- und Weltmeisterschaft vorbereiten.

Sportbericht Jan Steiner

Judoka Ramazan Djabrailow vom Kodokan Erfurt war nicht zu stoppen

Ramazan Djabrailow gewinnt bei der Deutschen Meisterschaft der Junioren in Frankfurt an der Oder äußerst überraschend die Goldmedaille in der Gewichtsklasse über 100 Kilogramm. Keiner hatte den jungen Schwergewichtler vom Kodokan Erfurt auf der Rechnung, doch so läuft das im Judo - jeder kann gegen jeden gewinnen, wenn alles am Tag „X“ zusammenkommt.

Ramazan Djabrailow stand in seinem ersten Duell keinem geringeren als dem Deutschen Meister des Vorjahres Daniel Udsilauri vom TV Erbach gegenüber und setzte sich gleich zu Kampfbeginn mit einem spektakulären Fußwurf nach nur sehr kurzer Kampfdauer vorzeitig durch. Auch in Runde zwei ließ der 19-jährige TJV-Athlet nichts anbrennen und zwang Justus Golla vom JC 66 Bottrop mit einer blitzsauber angesetzten Würgegrifftechnik zur vorzeitigen Aufgabe. Im Halbfinale gegen den Berliner Vincent Cordes konnte er im Bodenkampf wieder seinen gefürchteten Würgeriff durchbringen und gewann erneut durch vorzeitige Aufgabe seines Kontrahenten. Mit diesen drei vorzeitigen Siegen und einer guten Portion Selbstvertrauen im Gepäck zog Ramazan Djabrailow souverän ins Finale ein, wo der kampfstarke Nikita Nikitenko vom TSV Kronshagen auf ihn wartete. Im Finalkampf zahlte sich die mit Landestrainer Jan Steiner abgestimmte Kampftaktik aus. Mit großem Kampfgeist und hohem Kampftempo setzte er Nikita Nikitenko permanent unter Druck, so dass dieser seine gefährlichen Fußtechniken nicht ansetzen konnte. In der letzten Kampfminute, des bis dahin ausgeglichenen Duells, erzielte Ramazan Djabrailow dann selbst mit einem sehenswerten Fußwurf einen Wertungsvorsprung, der er dann clever bis zum Kampfende verteidigte.

Damit holte sich der Schwergewichtler vom Kodokan Erfurt den Titel des Deutschen Meisters im Schwergewicht und errang damit zugleich den bisher größten Erfolg seiner Sportkarriere.

Sportbericht Jan Steiner

Ronja Klein wird Deutsche Meisterin im Judo

Es war bereits ihre dritte Medaille in Folge, die Ronja Klein von den Mattenteufeln Erfurt bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Leipzig gewinnen konnte. Im Jahr 2021 war es die Silbermedaille, 2022 folgte dann eine Bronzemedaille und nun als Endjahrgang endlich das lang ersehnte Gold – diese Bilanz kann sich wirklich sehen lassen! Nun gilt es für sie die notwendigen Punkte auf der European Cadets Tour zu sammeln, die zu einer Teilnahme bei den diesjährigen Europa- und Weltmeisterschaften berechtigen. Beim in zwei Wochen stattfindenden Europacup in Zagreb will sie natürlich auch ein paar Worte mitreden, wenn bei einer Rekordbeteiligung von knapp 1000 Athleten aus 36 Nationen die ersten Weltranglistenpunkte vergeben werden. Nun gilt es für sie die notwendigen Punkte auf der European Cadets Tour zu sammeln, die zu einer Teilnahme bei den diesjährigen Europa- und Weltmeisterschaften berechtigen. Beim in zwei Wochen stattfindenden Europacup in Zagreb will sie natürlich auch ein paar Worte mitreden, wenn bei einer Rekordbeteiligung von knapp 1000 Athleten aus 36 Nationen die ersten Weltranglistenpunkte vergeben werden.

Henry Röder vom JC Jena konnte sich in der äußerst stark besetzten Mittelgewichtsklasse bis 73 Kilogramm als mittlerer Jahrgang erstmals auf einen Podestplatz bei einer Deutschen Meisterschaft vorkämpfen. Mit seinem Gewinn der Silbermedaille konnte er seine gewachsene Leistungsstärke eindrucksvoll unter Beweis stellen und sich zugleich auch für weitere Aufgaben im Rahmen der Nationalmannschaft bei den anwesenden Bundestrainern empfehlen.

Mit dem Gewinn ihrer Bronzemedaillen trugen Anna Landgraf vom Kodokan Erfurt im Extraleichtgewicht bis 40 Kilogramm und Sebastian Vogel vom PSV Eisenach in der Gewichtsklasse bis 55 Kilogramm ebenfalls zum guten Abschneiden des Thüringer Judoverbands (Platz acht von 16 Landesverbänden) bei diesen Meisterschaften bei.

Außerdem kamen noch Lotta Zeier vom SV Neuhaus und Carl Then vom JC Jena auf siebte Plätze. Da beide im Vorjahr bei der „Deutschen“ bereits Medaillen erkämpfen konnten, waren ist das Abschneiden natürlich etwas unglücklich. Doch es geht gleich weiter – denn beide werden ebenfalls in einer Woche beim Europacup in Zagreb an den Start gehen.

Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle auch an die mitgereisten Eltern und Heimtrainer unserer Athleten, die mit ihrer tatkräftigen Unterstützung diesen schönen Erfolg ermöglicht haben.

Sportbericht von Jan Steiner

Medaillenerfolge bei Mitteldeutscher Meisterschaft u18 in Schmölln

Unser TJV-Team hat sich mit insgesamt 21 Medaillen, davon jeweils 6 Gold-, 6 Silber- und 9 Bronzemedaillen achtbar geschlagen. Glückwunsch an alle, die zu diesem Erfolg beigetragen haben!

 

 

Fotos (Privat):

Neue Bundeskampfrichter in Thüringen

Text und Foto: Sebastian Stephan

Mit Andre Frank und Sophie Kästner haben zwei weitere Thüringer Kampfrichter die Prüfung zum Bundeskampfrichter bestanden. Bei den Mitteldeutschen Meisterschaften der Altersklasse u18 in Schmölln mussten die Prüflinge zunächst ihr Wissen in einer schriftlichen Prüfung nachweisen, bevor sie sich im praktischen Teil auf der Judomatte bewähren mussten. Nach den guten Leistungen und der erfolgreichen Prüfung können die beiden neuen Bundes-B-Kampfrichter in Zukunft auch Einsätze in der zweiten Judo-Bundeliga übernehmen und werden bei zukünftigen Gruppenmeisterschaften zum Einsatz kommen.  Der Gruppenreferent für die Gruppe Mitte, Steffen Engelbrecht, freute sich über die neuen Lizenzen und wünschte den Prüflingen viel Freude und Erfolg bei den neuen Aufgaben.

„Volle Hütte“ auch beim zweiten Thüringen-Randori in Erfurt!

Über 120 Teilnehmer aus ganz Thüringen standen auch beim zweiten Thüringen-Randori des Jahres auf der großen Matte des Erfurter Judoclubs. Über eine so volle Matte würde sich auch so mancher Bundesstützpunkttrainer freuen, kommentierte Landestrainer Jan Steiner die außergewöhnlich hohe Trainingsbeteiligung in Vorbereitung der anstehenden Meisterschaften. Am Ende der zehn Runden Randori gab es viel Lob von allen Seiten und die begründete Hoffnung, dass diese überaus erfreuliche Entwicklung im Thüringer Judoverband von Dauer ist.

Ein großes Dankeschön geht an alle Vereinstrainer, die aktiv auf und neben der Matte zum Gelingen des Thüringen-Randori beitragen und an die engagierten Eltern, die regelmäßig Fahrgemeinschaften für die teilnehmenden Athleten organisieren. Die nächste Gelegenheit zum gemeinsamen Randoritraining bietet sich für alle Judoka ab der Altersklasse u15 in den Winterferien am Mittwoch, dem 15.02.2023 von 10-12 und 14-16 Uhr, diesmal ausnahmsweise im TJV-Landesleistungsstützpunkt in Jena (am Stadion 1). Dort werden zusätzlich auch noch Gäste aus Sachsen und Sachsen-Anhalt erwartet.


Eine Übersicht aller offenen Trainingsangebote für wettkampforientierte Judoka findet man auf der Homepage des Thüringer Judoverbands unter www.thüringer-judoverband.de.

 

 

 

Die Bilder (J.S.) zeigen Impressionen vom zweiten Thüringen-Randori beim Erfurter JC.

Erste Weiterbildungen 2023 auf Bundes- und Landesebene erfolgreich durchgeführt

Nachdem die Bundes-A-Kampfrichter des Thüringer Judo-Verbandes bereits beim diesjährigen Bundeskampfrichter-Seminar in Hennef ihre Regelkenntnis auf den aktuellen Stand bringen konnten, haben nun auch die Weiterbildungslehrgänge für die weiteren Thüringer Kampfrichter begonnen.
Am vergangenen Wochenende waren die Gruppen- und Landeskampfrichter mit ihrer Weiterbildung in Jena zu Gast. Dabei bot sich die Gelegenheit mit den Sportlern und Trainern am Landesleistungszentrum in einen fachlichen Austausch zu kommen. Hierbei konnte das Referententeam um Annett Krüger, Sebastian Stephan und Jan Steiner die neuesten Auslegungen des Regelwerks in Theorie und Praxis vermitteln. Nach der Teilnahme an diesen Lehrgängen sind nun die ersten etwa 25 Kampfrichterinnen und Kampfrichter unseres Landesverbandes bestens für die anstehenden Wettkampfhöhepunkte vorbereitet.


Neue Wege bei weiteren Weiterbildungsangeboten im 1. Halbjahr 2023


Für die weiteren Weiterbildungsangebote für alle Lizenzstufen wurde ein neues Konzept erarbeitet, das die positiven Erfahrungen mit digitalen Angeboten aus der Corona-Zeit aufgreift und eine Verzahnung mit den modularen Angeboten des TJV-Workshops im Juni 2023 vorsieht. Konkret heißt das, dass für die Lizenzverlängerungen die Teilnahme an zwei eintägigen Veranstaltungen erforderlich ist. Hierfür werden folgende Möglichkeiten angeboten:

 

  • Am 4. März und am 22. April 2023 wird jeweils ein eintägiger Lehrgang zur Vermittlung der Änderungen und aktuellen Auslegung des Regelwerks im digitalen Format angeboten.

  • Im Juni 2023 werden im Rahmen des TJV-Workshops mehrere Module zur praktischen Anwendung des Regelwerks im Präsenzformat in Bad Blankenburg angeboten.


Für die Lizenzverlängerung ist die Teilnahme an einer digitalen Schulung und an zwei Modulen des Kampfrichterwesens im Rahmen des TJV-Workshops erforderlich. Außerdem ist eine Anmeldung im TJV-Portal notwendig.


Dieses zweistufige Konzept wird 2023 erstmalig zur Anwendung kommen und im Nachgang auf Basis des Feedbacks der Teilnehmer evaluiert.

 

 

 

Thüringer A-Kampfrichter beim Bundesseminar in Hennef

Foto (S. Stephan): Sebastian Stephan, Christina Engelbrecht, Steffen Engelbrecht, Robert Wrede, Thomas Sens (hinten v.l) und Tobias Danz und Annett Krüger (vorne v.l) beim Bundesseminar in Hennef (Sieg)

Nach einer längeren Corona-Pause und mehreren Onlineweiterbildungen trafen sich in diesem Jahr wieder die Bundes-A-Kampfrichter des Deutschen Judobundes in der Sportschule in Hennef (Sieg). Unter der Leitung der Bundeskampfrichterkommission und ihrem Bundesreferenten Stephan Bode bereiteten sich auch die Thüringer A-Kampfrichter auf die bevorstehende Wettkampfsaison vor.
Neben einigen neuen Regelinterpretationen, einem Regeltest und zahlreichen Videoanalysen freuten sich viele Teilnehmer des Lehrgangs über das Wiedersehen und den persönlichen Austausch zwischen den Landesverbänden. (S.Stephan)